Mittelklasse auf Englisch – (historische) Probefahrt Austin 18–22
Zusammenfassung
Ein Auto mit vielen Namen: Der Princess oder Morris oder Wolseley oder Austin 18–22 gilt als Paradebeispiel für nicht erfolgreiches Produktmarketing. Die Zeitschrift mot hatte 1975 die Gelegenheit, vorab eine Probefahrt zu drehen mit dem Wagen, der später wegen seiner kuriosen Form als “Ameisenbär” verspottet wurde.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Zahlenvergleich
- Fahrwerksdetails
- Raumpflege
- Gesamturteil
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Dem Mini von 1959 folgte 1962 der 1100, dem sich im Oktober 1964 der 1800 und im Frühling 1969 der Austin Maxi anschlossen. Seit 1971 gab es den 1800 wahlweise mit der Sechszylinder-Version des Maxi-Motors: obenliegende Nockenwelle und 2,2 I Hubraum. Auf den deutschen Markt ist dieses Modell nie gekommen, was eigentlich schade war. Dem Nachfolger stehen die gleichen Motoren zur Verfügung: Vierzylinder mit fünffach gelagerter Kurbel- und seitlicher Nockenwelle, 1798 ccm, 82 DIN-PS bei 5200/min oder Sechszylinder mit siebenfach gelagerter Kurbelwelle, obenliegender Nockenwelle und 112 PS bei 5250/min. Die Motoren stehen quer vor der Vorderachse, das Vierganggetriebe haust in der Ölwanne und teilt sein Gehäuse mit dem Differential, das über Gleichlaufgelenke die Vorderräder antreibt. Die Ergebnisse aufwendiger Aufprallversuche haben die Austin-Konstrukteure veranlaßt, das Triebwerk weiter von der Spritzwand abzusetzen und auch vor ihm reichlich Knautschblech anzubauen.
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