TVR Tuscan S – überhaupt nicht nur für Bösewichte

Erstellt am 25. Oktober 2020
, Leselänge 11min
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Daniel Reinhard 
50
Bruno von Rotz 
9
Warner Bros. Pictures 
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Archiv 
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Die wenigsten Leute können sich einen TVR Tuscan der Neuzeit vorstellen, obschon der Wagen noch keine 20 Jahre alt ist.

Wenn man aber die Filme Passwort: Swordfish oder Looney Tunes erwähnt, dann konkretisiert sich das Bild, denn in diesen Streifen (und anderen) spielte der TVR Tuscan jeweils bedeutende Rollen. Doch blenden wir zurück zum Anfang …

Die Wurzeln: Der Tuscan der Sechzigerjahre

Bereits in den Sechzigerjahren gab es einen TVR Tuscan. Als Ersatz für den TVR Griffith 400 wurde ab 1967 der Tuscan V8 gebaut, dessen Fahrgestell auf den Grantura mit Vierzylinder zurückging. Mit amerikanischem V8-Motor von Ford war für mächtig Spektakel gesorgt. Drei Serien entstanden, zusammen gerade einmal 58 Fahrzeuge.


Frontansicht - TVR Tuscan V8 (1969)
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Es folgte dann noch eine V6-Version anfangs der Siebzigerjahre, dann verschwand die Bezeichnung, die an die italienische Toskana erinnerte, wieder.

Vom Griffith über den Cerbera zum zweiten Tuscan

Im Jahr 1988 wurde erneut ein TVR Tuscan gezeigt, aus dem dann der Tuscan Rennwagen abgeleitet wurde, der schliesslich die Basis einer populären Rennserie wurde.


TVR Tuscan Racer (1989) - Lignières Historique 2015
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Vom Rennsport profitierte aber auch die Serie bei TVR, denn mit dem TVR Griffith (wiederum ein bekannter Name aus den Sechzigerjahren) wurde an der London Motor Show 1990 ein neuer Sportwagen mit 3,9-Liter-Rover-V8-Motor vorgestellt, welcher von der Chassisentwicklung des Tuscan Racers profitierte.


TVR Griffith 500 - auch die Fabrik nutzte diese Farbe auf Werbeaufnahmen - Dolder Classics September 2015
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Dem Griffith wurden schon bald ein etwas komfortabler Bruder namens Chimaera zur Seite gestellt und 1992 überraschte TVR dann mit der Ankündigung, einen eigenen Motor, den AJP8 zu produzieren. Dieser wurde zunächst in den Cerbera eingebaut, doch schon kurz darauf wurde mit der Entwicklung eines eigenen Reihen-Sechszylinders begonnen.

Die Konzeption kam von Al Melling, die meiste Entwicklungsarbeit leistete John Ravenscroft. Man erhoffte sich günstigere Herstellungskosten als beim AJP-V8. Mit zwei obenliegenden Nockenwellen, vier Ventilen pro Zylinder und vier Liter Hubraum kam man zunächst auf 360 PS Leistung. Genannt wurde der Sechszylinder “Speed Six” und wie schon der AJP8 wurde er in der Tuscan-Rennserie erprobt, aber auch in Firmenfahrzeuge eingebaut. Viel mehr Testarbeit konnte sich die kleine Firma nicht erlauben.

Für den neuen Motor brauchte auch ein neues Modell, einen Nachfolger des Griffith.

TVR Tuscan Prototyp 1998 in Birmingham (© AMS)

Erstmals gezeigt wurde der neue Tuscan im Oktober 1998 an der “International British Motor Show” in Birmingham, als gleichzeitig auch ein neuer Jensen, der AC Aceca, aber auch der Rover 75 vorgestellt wurden. TVR gab an, erstmals mehr als 2000 Fahrzeuge in einem Jahr zu bauen. Präsentiert wurde der Tuscan Speed Six in einer mehrfarbig schillernden violett-bronze-farbenen Lackierung. Auto Motor und Sport schrieb dazu: “Der stilistisch stark modifizierte Ableger des bekannten Griffith verfügt über einen selbst entwickelten Reihensechszylindermotor, der aus vier Liter Hubraum 360 PS entwickeln soll. Das Hardtop läßt sich im Kofferraum verstauen.

Die Farbe war gerade noch trocken geworden, so spät wurde der Prototyp fertig. Und er zog genügend Interesse und Vorbestellungen an, dass mit der Entwicklung weitergefahren werden konnte.

Ein Jahr später Ende Oktober 1999 stand dann ein silberner Tuscan auf dem TVR-Stand der London Motor Show, gezeigt in der Serienausführung. Offenbar hatte man die 2000 produzierten Autos im Vorjahr doch nicht geknackt, denn jetzt wurde von 1700 im Jahr 1998 gebauten Sportwagen gesprochen. Damit war TVR aber zu jenem Zeitpunkt trotzdem der zweitgrösste unabhängige britische Autohersteller, notabene hinter der Firma, die das London Taxi fertigte.

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Neue Wege im Design

Nach der Keilform-Ära der Achtzigerjahre mit dem Tasmin und seinen Nachfolgern, sowie der Griffith-Chimaera-Episode der Neunzigerjahre wünschte sich Firmenbesitzer Peter Wheeler für den Tuscan eine neue Art Design, die der junge Damian McTaggart umsetzte. Der Wagen sollte aussehen, als ob man ein Blatt (Papier) über den Rahmen und die Technik gelegt hätte. Die Form sollte sich der Technik anpassen und eng anliegen, gleichzeitig aber elegant geformt sein.


TVR Tuscan (2006) - am Treffen "Fantastic Plastic" 2013
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Als Motor war der Speed Six Reihensechszylinder gesetzt, der Tuscan wurde sozusagen um den vom Griffith weiterentwickelten Rohrrahmen und den weit hinten liegenden längs eingebauten Motor herum geformt. Das Ergebnis war atemberaubend. Doch man ging noch weiter. Im Gegensatz zum Vorgänger verzichtete man weitgehend auf Serienteile aus der Grossserie anderer Hersteller, sondern gestaltete eigene Leuchten, respektive baute käufliche Teile auf neue Art ein.

So entstanden die insgesamt vier Frontleuchten und die unorthodoxen Heckleuchten am Tuscan. Auch auf herkömmliche Instrumente legte man keinen Wert, man baute ein Analog-Digital-Kombiinstrument mit Drehzahlleuchtdioden, die zum Schalten mahnen sollten, ein.
Der Tuscan war als Targa konzipierte, neben dem Dach konnte man aber auch die Heckscheibe entfernen und im grossen Kofferraum hinten verstauen.

Nicht für jedermann

Es dauerte eine ganze Weile, bis die Presse ihre Versuche mit dem Tuscan machen durfte, denn Peter Wheeler hatte einen 12-monatige Sperrfrist befohlen. Als dann endlich Testfahrten möglich waren, staunten die Journalisten genauso über die futuristische Form wie über die komplette Abwesenheit von ABS, Traktionskontrolle oder ESP. Der Tuscan wollte gefühlvoll mit dem rechten Fuss auf Kurs gehalten werden, die extrem direkt ausgelegte und sofort reagierende Lenkung machte dies nicht einfacher.

Richard Meadon von “Evo” beurteile den Tuscan als “dynamisch enttäuschenden Sportwagen”, weil sich die Reaktionen an Front und Heck zu widersprechen drohten. An Vorwärtsdynamik fehlte es allerdings nicht, 4,4 Sekunden wurden für den Sprint von 0 auf 96 km/h (60 MPH) notiert, als Spitze gab das Werk 290 km/h (180 MPH) an.

“The Car” notierte, dass der Tuscan auf der richtigen Strasse und bei passendem Wetter auf Ferrari-360- oder Porsche-GT3-Niveau mitfahren könne.


TVR Tuscan (2000) - ein ähnliches Exemplar wurde von Travolta im Film Swordfish gefahren - Classic-Gala Schwetzingen 2020
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Wer noch mehr Leistung wollte, konnte eine “Red Rose”-Ausführung bestellen und erhielt damit 20 PS mehr sowie grössere Räder und kräftigere Bremsen in Kombination mit einem strafferen Fahrwerk. Mit dem Erscheinen des Tuscan S im Jahr 2001 verschwand diese Tuning-Variante wieder. Im “S” standen dank sequentieller Einspritzung und höherer Verdichtung (12,2:1) nun 390 PS bei 7000 Umdrehungen an. Grössere Räder und eine leichtere Karosserie machten den Sportwagen noch schneller, ein Heckspoiler sorgte für Abtrieb.

Erstauflage mit “bad boy” Image

Hatten die Salonauftritte des TVR Tuscan schon viel viel Aufsehen gesorgt, so sollte das Erscheinen des Kunststoff-Sportwagen im Film “Swordfish”, der bei uns unter dem Titel “Passwort: Swordfish” 2001 anlief, noch für deutlich mehr Furore sorgen. Beinahe hätte das britische Auto den Hauptdarstellern John Travolta, Hugh Jackman und Halle Berry die Show gestohlen.


TVR Tuscan im Film "Swordfish"
Copyright / Fotograf: Warner Bros. Pictures

Gefahren wurde der Targa-Sportwagen von Gabriel Shear, gespielt von Travolta. Und er hatte sehr sichtbare Auftritte, geriet der Wagen doch in eine üble Verfolgungsjagd samt Schiesserei.

Vier Fahrzeuge musste/durfte TVR nach Hollywood liefern, keines kam unbeschädigt zurück. Die Rechnung ging für die Briten aber trotzdem auf, denn pro Tag trafen nach Anlaufen des Films täglich bis zu 50 Anfragen für den Wagen ein, vor allem aus den USA. Allerdings lieferte TVR zu jener Zeit gar keine Wagen in die Staaten.


Der TVR Tuscan trat neben "Swordfish" auch noch in verschiedenen anderen Filmen auf
Zwischengas Archiv

Mit dem Film hatte der Tuscan sein “bad boy” Image ab. Weitere Filmauftritte, u.a. in “xXx” mit Vin Diesel oder im Streifen “Looney Tunes Back in Action” zementierten dies weiter. Nach Swordfish wäre wohl James Bond nicht mehr in einem TVR denkbar gewesen, obwohl man zu Cerbera-Zeiten noch darauf spekuliert hatte.

Zäsur

Der Tuscan verkaufte sich zunächst blendend, über 600 Exemplare konnten 2000 und 2001 ausgeliefert werden. Mit dem kleinere Tamora und dem T350C erhielt er Geschwister. Und die Zeiten sahen nicht schlecht aus. Doch Peter Wheeler hatte zunehmend das Interesse am Autobauen verloren und Qualitätsmängel/Garantiefälle kosteten den Hersteller und die Kunden Nerven. Der Ausstoss sank, Arbeiter mussten entlassen werden.

Am 27. Juli 2004 wurde kommuniziert, dass der 24-jährige Russe Nikolai Smolenski die Firma übernommen hatte. Zu diesem Zeitpunkt war der Tuscan Mk 2 bereits angekündigt und auch sein neuer Bruder Sagaris, ein auf Rennsport getrimmter Sportwagen, war präsentiert worden.
Smolenski wollte das schlechte Qualitätsimage korrigieren und die auf rund 500 Fahrzeuge  heruntergekommene Jahresproduktion wieder auf 1000 und mehr (5000) steigern.

Verfeinert und verbessert

Eingeführt wurde der Tuscan Mk 2 dann im Jahr 2005 und er unterschied sich äusserlich in einigen Punkten von seinem Vorgänger. Anstatt vier Frontleuchten gab es nun (inkl. Blinker) noch deren drei, die Scheinwerfer waren nun unter Glas. Am Heck waren die am Überrollbügel angebrachten Blinker verschwunden, dafür gab es etwas konventioneller gestaltete Rückleuchten am Tuscan-Heck. Auch das Interieur unterschied sich deutlich vom Vorgänger.


TVR Tuscan S Mk II (2005) - die zweite Auflage
Zwischengas Archiv

Technisch profitierte das Fahrwerk von umfangreichen Abstimmungsarbeiten, ansonsten tat weiterhin der inzwischen einigermassen ausgereifte Reihensechszylinder in Verbindung mit einem Fünfganggetriebe seinen Dienst im Bug des Sportwagens. Für den Tuscan S wurden nun 400 PS bei 7000 Umdrehungen sowie 420 Nm bei 5250 U/min angegeben, für das Basismodell mit nun 3,6 Litern Hubraum 350 PS bei 7250 U/Min. Als Spitze für den Mk 2 S wurden 310 km/h versprochen.

Im gleichen Jahr wurde auch eine Cabriolet-Version des Tuscan eingeführt, diese kam dann auch mit einem neuen Instrumenten-Layout mit klassischen Rundanzeigen, die 2006 dann auch für das Tuscan Coupé übernommen wurden, weshalb man da vom Mk III spricht.

Im November 2006 machte die TVR-Fabrik dicht, die Produktion wurde gestoppt. Smolenski hatte erkennen müssen, dass die Sanierung der Firma deutlich aufwändiger war als ursprünglich angenommen. Es wurde auch gemunkelt, dass der Russe von Wheeler beim Kauf wohl über den Tisch gezogen worden war.

Bis zum Ende waren knapp 2000 Tuscan (inklusive 100 Convertibles, andere Quellen nennen 83) verkauft worden, aber so oft bei Kleinserienherstellern sind die Produktionszahlen nicht ganz eindeutig, es könnten auch fast 2600 Autos gewesen sein. Aber ob 2000 oder 2600, der Ausstoss war gering, entsprechend rar sind die Autos heute und nur wenige gelangten auf das europäische Festland, noch weniger als linksgelenkte Versionen. Vom Tuscan S Mk II sollen nur 19 Autos mit dem Lenkrad auf der linken Seiten verkauft worden sein.

Ein echter Granturismo …

Noch über 20 Jahre nach seiner Erstpräsentation wirkt der TVR Tuscan modern und aussergewöhnlich. Und das Publikum reagiert überraschend positiv auf den seltenen Engländer. Die kurvige Kunststoffkarosserie vermag immer wieder neue Details zu offenbaren und die Gesamterscheinung ist stimmig.


TVR Tuscan S Mk 2 (2005) - im Gegensatz zum Mk 1 hat der MK2 nur je zwei Frontleuchten
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Wenn man dann einmal fertig mit betrachten ist, möchte man natürlich aussteigen, was gewisse Kenntnisse verlangt. Denn der Tuscan hat den (elektrischen) Türöffner unter dem Rückspiegel.


TVR Tuscan S Mk 2 (2005) - der Türöffner aussen verbirgt sich unter dem Rückspiegel
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Einmal gedrückt bewirkt er eine Teilöffnung der Seitenscheiben und der Türe, der Rest des Einstiegsprozess verläuft wie in jedem anderen Auto, man muss dazu auch nicht sportlicher sein als bei Konkurrenten aus Deutschland oder Italien.


TVR Tuscan S Mk 2 (2005) - zweifarbiges Leder, edle Teppiche - eine Wohlfühllumgebung
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Das Interieur ist kaum weniger aufregend als die Karosserie. Kaum plane Flächen, ein herrlicher Materialmix und viele Aluminium-Elemente, an denen man sich kaum sattsehen kann. Dies schliesst auch die stehende Pedalerie ein. Noch selten sind wir auf attraktivere Pedale getreten.

Das Starten des Motors verlangt beim Tuscan Mk 2 wieder nach etwas Vorwissen. Die Wegfahrsperre will nämlich durch Einstecken eines Sticks in eine Einhöhlung am Armaturenbrett ausgeschaltet werden. Wenn einem dies gelungen ist, kann der Motor ganz normal per Zündschlüssel gestartet werden.


TVR Tuscan S Mk 2 (2005) - schöner Motorenbau war auch noch im neuen Jahrtausend möglich
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Was dann erklingt, ist sicherlich eines der schönsten Leerlaufgeräusche, die ein Motor diesseits der Jahrtausendwende von sich geben durfte. Der Reihensechszylinder klingt gleichzeitig etwas dumpf und melodiös, Bassfrequenzen mischen sich mit Mechanikgeräuschen. Man könnte jetzt einfach sitzenbleiben und zuhören.


TVR Tuscan S Mk 2 (2005) - weniger als zwei Dutzend Linkslenker von diesem Modell wurden gebaut
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Doch Fahren macht auch Spass und los geht’s. Überraschenderweise hat der TVR kaum Sportwagenallüren, lässt sich gesittet aus dem Stand beschleunigen, überzeugt durch genügend Drehmoment auch in tieferen Drehzahlen und geht ab wie geölt, wenn danach gefragt wird.
Die Gänge lassen sich präzise wechseln, die direkte Lenkung überzeugt mit viel Feedback. Und im Vergleich vor allem mit Mittelmotorsportwagen ist der Tuscan ziemlich übersichtlich.


TVR Tuscan S Mk 2 (2005) - aus dieser Perspektive sahen ihn die meisten
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Schnell ist er sowieso, sein Potential lässt sich auf hiesigen Landstrassen kaum ausloten. Und im Gegensatz zu vielen anderen modernen Sportwagen, macht der Tuscan auch schon bei tieferen Geschwindigkeiten viel Freude, was nicht zuletzt an der musikalischen Aussprache des Motors (mithilfe der an Motorräder erinnernden Endschalldämpfer) liegt.

Ganz klar, wenn es das Ziel von TVR war, einen alltagstauglichen Supersportwagen zu bauen, dann wurde dieses beinahe erreicht.

… mit vielen Besonderheiten

Ganz ohne TVR-Besonderheiten kommt allerdings auch der Tuscan nicht aus. Unbedarfte Beifahrer etwa schaffen es kaum, die Türe von innen wieder zu öffnen, weil der dafür vorgesehene Mechanismus auch nicht nach längerem Suchen zu finden ist. Sollte einmal die Batterie leer sein und das Auto ist geschlossen, führt kaum ein Weg an einem echten Einbruch in das Auto vorbei, denn von aussen lässt sich die Türe nur elektrisch öffnen.


TVR Tuscan S Mk 2 (2005) - das Hauptinstrument ist sehr klein
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Der Blinkerhebel ist bei der LHD-Version auf der rechten Seite, wie einst bei Peugeot und anderen Fabrikaten und wenn man auf den kleinen Knopf daran drückt, geht die Warnblinkanlage an. Fühlt sich der Tuscan nicht wohl, dann teilt er dies mit vielen mehr oder weniger verständlichen Fehlermeldungen mit.

Und möchte man sich mit dem schönen Sechszylindermotor befassen, dann sucht man sich besser Unterstützung, denn nicht nur ist die Haube verschraubt, man öffnet sie auch besser zu zweit. Für dieses Problem soll es Umbauvorschläge geben. Auch für die Zuverlässigkeitsprobleme der Reihensechszylinder gibt es Lösungen, die britische Spezialfirmen entwickelt haben.

Es braucht sicherlich einen gewissen Mut, einen Tuscan zu kaufen und zu besitzen, aber für das Risiko wird man auf jedem Kilometer, den man zurücklegt, belohnt.

Ja, man könnte schon fast sagen, wir haben uns auf Anhieb in den Tuscan verliebt …

Wir danken Lutziger Classic Cars für die Gelegenheit, den TVR Tuscan S Mk 2 von 2005 für eine Fotosession nutzen zu können

Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von ba******
28.10.2020 (11:17)
Antworten
Wurde er Wagen in der Schweiz zugelassen?
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