Kennen Sie Tina? Der etwas andere TVR
Zusammenfassung
Mitte der Sechzigerjahre war TVR finanziell am Ende. Nur dank Arthur und Martin Lilley überlebte die Marke. Die beiden, Vater und Sohn, erkannten schnell, dass TVR mehr und neue Modelle produzieren musste. Und so entstand ein Sportwagen, der sich in grösseren Stückzahlen produzieren lassen sollte, der TVR Tina. Fissore baute ein Coupé und einen Spider, gezeichnet von Trevor Fiore. Das Coupé hat bis heute überlebt, die Serienproduktion konnte aber nie gestartet werden. Dieser Bericht schildert die Geschichte des nur einmal gebauten TVR Tina Coupés und zeigt es und seinen offenen Bruder auf historischen und aktuellen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Das Debakel um den Trident
- Vom Trident zu Tina
- Fissore und Fiore zum Zweiten
- Sparsame Namenswahl?
- Zunehmende Begeisterung
- Produktionspartner benötigt
- Vixen anstatt Tina
- Gerry Marshalls Coupé
- Ein kleines Juwel unter dem Hammer
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Als Arthur und Martin Lilley, Vater und Sohn sowie gleichzeitig TVR-Händler, im Dezember 1965 die maroden Reste von TVR übernahmen, war ihnen klar, dass ein neues Auto nötig war, um der Marke wieder Auftrieb zu geben. Schliesslich war die Grundform, die man im TVR Grantura mit Vierzylindermotor und im TVR Griffith mit amerikanischem V8 wiederfand, schon einige Jahre alt und wirkte bereits etwas altbacken. Die Lilleys hofften, dass der TVR Trident der Hoffnungsträger für die Zukunft sein würde. Schliesslich wies dieser Wagen eine moderne Linienführung auf, die von Fissores Trevor Fiore gezeichnet worden war. Technisch basierte der Trident auf bewährten und bei TVR bewährten Konzepten. Erstmals gezeigt wurde er 1965 auf dem Genfer Automobil Salon.
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