Stoewer V5 - Der kleine Revolutionär aus Stettin
Zusammenfassung
Der Begriff “Vornantrieb” sagt heute kaum mehr jemandem etwas, ein Schreibfehler ist es aber nicht. Der Stoewer V5 wurde aufgrund seines Frontantriebes - übrigens der erste seiner Art in Deutschland - “Vornantrieb” genannt. Die verschiedenen Vornantriebsmodelle hatten die unterschiedlichsten Einsatzgebiete, sogar im Motorsport sorgten sie für Erfolge. Und sie verkauften sich gut. Dieser Bericht erzählt die Geschichte dieses interessanten Fahrzeugs und zeigt es auf historischen Bildern und der damaligen Verkaufsliteratur.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Erster deutscher Frontantriebswagen
- Der Anfang einer neuen Epoche
- Rau, aber dennoch herzlich
- Debüt als Limousine und Lieferwagen
- Grosser Einsatz - grosser Erfolg
- Fast ein Morris von Stoewer
- Die lang erhoffte Umsatzsteigerung
- “Greif”
- Für die Nachwelt erhalten
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Kein großer Luxuswagen mit acht oder zwölf Zylindern war im Februar 1931 auf der Internationalen Automobilausstellung die Sensation, sondern ein revolutionärer Kleinwagen - der Stoewer V5, genannt „Vornantrieb“. Geboren wurde er Mitte des Jahres 1930, als die Gebrüder Stoewer in ihrem Typenprogramm luxuriöser Achtzylinder keine wirtschaftliche Grundlage ihrer Existenz mehr sahen - es ging ihnen nicht anders als der Konkurrenz. Man beschloß, einen wirtschaftlichen Kleinwagen herauszubringen; allerdings sollte er ein besonderes Auto werden, gemäß guter Stoewer-Tradition. Schon gegen Ende des Jahres 1930 war es soweit. Der erste Frontantriebswagen deutscher Produktion mit Schwingachsen war serienreif. Er sollte für Fahrkomfort und Fahrsicherheit neue Maßstäbe setzen und bestätigte in konstruktiver Hinsicht den führenden Ruf der Marke.
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Bilder zu diesem Artikel

Ein 4 - Zylindermotor mit 86 mm Bohrung und 82 mm Hub hätte ein
Hubraum von 1905 ccm. Es ist sicherlich eine Bohrung von 68 mm
gemeint, dies würden dann 1191 ccm ergeben.

Ich habe diesen Artikel aufbereitet und online gestellt - gerade habe ich mir nochmal die Tabelle im Originalartikel angesehen, mit dem Ergebnis, dass die hier im Artikel angegeben Werte durchaus mit dem Original übereinstimmen.
























































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