Steyr 55 Baby - Bussi, Baby!
Zusammenfassung
1936 hatten die Deutschen fast schon den Käfer - dann aber kurzfristig andere Pläne. Die Österreicher machten lieber mit dem Steyr 50 und 55, liebevoll Baby genannt, mobil. Dieser Artikel erzählt die Geschichte des kleinen Österreichers und zeigt ihn auf aktuellen und historischen Bildern, sowie in der Verkaufsliteratur.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Zwischen internationalem Erfolg und politischen Abneigungen
- Stichwort Kompaktheit
- Geschicklichkeit und Feingefühl sind gefragt
- Defensives Fahren und ein Ende durch triste Realität
- Daten & Fakten
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
In den Dreißigerjahren erobert ein kleiner Oberösterreicher die Herzen seiner Heimat. Nein, der ist nicht gemeint. Der Steyr 50 war ein friedlicher, sympathischer, durch und durch rotweißroter Mobilmacher. Der letzte, der das von sich sagen kann - Karosserie und Motor waren waschechte Österreicher, da muss sich auch der über zwanzig Jahre später erfolgreiche Beute-Turiner von Puch hinten anstellen. Das Baby kam nicht unbedingt in den sonnigsten Tagen dieses Landes zur Welt. 1936 haben die Menschen noch Weltwirtschaftskrise und Bürgerkrieg in den Knochen. Die Demokratie ist bis auf weiteres beurlaubt und das Nachbarland bereits massiv gebräunt, mit stärker werdender Streuwirkung über die Grenze.
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