Staunau 1950–1951 - Euphorie des Neubeginns
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine der Marken ist Staunau. Wie viele Leute wollte auch der Hamburger Maschinenhersteller Karl-Heinz Staumau einen Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg. Doch auch ehr musste bald feststellen, dass es gar nicht so einfach war sich im Autobau zu etablieren. Alle seine Versuche scheiterten und so musste er bereits Anfang 1951 Konkurs anmelden.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
In der Euphorie des Neubeginns nach dem Zweiten Weltkrieg gab es auch misslungene Versuche, sich im Autobau zu etablieren. Ein Beispiel bot der Hamburger Maschinenhersteller Karl-Heinz Staunau, der den im Flugzeugbau erfahrenen Konstrukteur Gerd Krebs engagierte. Dieser kombinierte für sein Automodell die Frontantriebsmechanik von DKW mit einem 400-cm3-Zweizylin- der-Zweitaktmotor von Ilo. Die Formgebung des mit 412 cm Länge schon fast zur Mittelklasse zählenden und selbsttragend ausgelegten Viersitzercoupés zeigte deutlich vom amerikanischen Nachkriegsstil inspirierte Züge, wobei der wuchtige chromverbrämte Lufteinlass an der Front ebenso auffiel wie das langgestreckte Fliessheck. Entsprechend fand der Staunau K 400 bei seiner Vorstellung im Frühling 1950 in Berlin etliche Bewunderung.
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