Sera-Panhard – Sportwagentraum aus Frankreich
Zusammenfassung
Auch in Frankreich entstanden immer wieder hoffnungsvolle Sportwagen-Projekte, die von Enthusiasmus und Einfallsreichtum rühriger Konstrukteure zeugten. Einer dieser Sportwagen war der Sera-Panhard, der 1959 vorgestellt wurde und mit schnittiger Cabriolet-Karosserie und guten Fahrleistungen durchaus hätte eine Chance haben können. Doch es kam (einmal mehr) anders. Dieser Fahrzeugbericht blickt zurück in die Fünfzigerjahre, erzählt die Geschichte des Sera-Panhard und zeigt ihn auf historischem Bildmaterial und in der damaligen Verkaufsliteratur.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Serientäter
- Technik aus dem Regal
- Missglückte Premiere
- Modellreihenerweiterung
- Finanzielle Schwierigkeiten
- Zweiter Versuch in Spanien
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
“Enfin une voiture grande tourisme en France” (endlich ein Wagen der GT-Klasse in Frankreich), so las sich der Titel der selbstbewussten Ankündigung im September 1959. Mit 20 Millionen französischen Francs hatten zwei Sportwagen-Enthusiasten namens François Arbel und Jacques Durand Ende der Fünfzigerjahre eine Sportwagenfirma aus dem Boden gestampft und “in Rekordzeit” per 31. Juli 1959 einen fertigen Protoypen namens Sera-Panhard auf die Strasse gebracht. An Eigenlob fehlte es bei den ersten Pressemeldungen nicht: “Zunächst einmal fällt dieses Auto durch seine kühne und doch raffinierte Eleganz auf. Das von uns bevorzugte Modell in Weiß, mit schwarzem Verdeck, zeigt außergewöhnliche Klasse. Die Linie ist sehr niedrig, verführerisch durch seine Modernität in Verbindung mit einer nüchternen Formgebung. Der Wagen wurde so konzipiert, dass es sowohl dem weiblichen Geschmack als auch den Ansprüchen des Sportlers gerecht wird.” (übersetzt aus der franz. Pressemitteilung vom September 1959).
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