Kraftkasten – Renault 5 LS im historischen Test
Zusammenfassung
Mit der LS-Variante des Renault 5 schob der französische Hersteller 1974 eine Speerspitze in die Klasse der Hochleistungskleinwagen. Seine 64 PS aus 1300 ccm machten ihn zu einem verlockenden Angebot. Wo die Qualitäten und wo die Schwächen des neuen Spitzenmodells lagen, zeigt dieser Testbericht von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Die Karosserie
- Die Maschine
- Das Fahrwerk
- Die Ausstattung
- Pluspunkte
- Minuspunkte
- mot-Gesamturteil:
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Seit Januar 1972 wird der R 5 gebaut, R 5 L mit 850 ccm, R 5 TL mit 956 ccm. Demnächst erreicht er die halbe Million. Jetzt startet eine neue Version des Erfolgsmodells in Deutschland: der R 5 LS mit 1300 ccm. Mit dem R 5 LS schiebt Renault eine Speerspitze in die Klasse der Hochleistungskleinwagen. Um 4 PS zu spitz, unnötigerweise. Den Motor hat er vom R 12 TS und vom Coupé R 15 TL, aber mit 64 statt 60 PS. Die 4 PS rücken ihn in eine höhere Versicherungsstufe, zwei Tarifstufen über den R 5 TL. Für seine 8310 + 115 DM Vorfracht = 8425 DM bietet der R 5 LS jedenfalls sehr viel Leistung, Ausstattung und technische Ausrüstung. Das Werk erwartet, daß er in Deutschland auf etwa 10 Prozent der R 5-Verkaufszahlen kommt, eher auf mehr.
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Wohl erstmals gab es keine Chrom Stoßstangen sondern Kunststoff Prallflächen, keinen Kühlergrill, Rechteckscheinwerfer und große Fensterflächen. Auch am Heck erstmals die optische, schwarze Verlängerung der Rücklichter bis fast zum Dach, die Volvo dann Jahrzehnte später wieder aufgriff, nur dann wirklich zur Beleuchtung.
Ein pragmatischer Kleinwagen wird es wohl immer schwer haben, die Wertschätzung zu erlangen, die er eigentlich verdient.



























































































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