Renault 11 Turbo – Der Kompakte unter (Turbo-) Druck
Zusammenfassung
Um bei den sportlichen Kompaktwagen mitmischen zu können, spendierte Renault dem R11 im Jahre 1984 einen Turbo. Und machte ihn so zum veritablen Gegner von Golf GTI & Co., die er in vielen Disziplinen übertraf. Warum die Konkurrenz dennoch erfolgreicher zu sein schien, mag verschiedene Gründe gehabt zu haben. Dieser Artikel blickt zurück und zeigt den R11 Turbo auf aktuellen und historischen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Schweizer Erfindung?
- Kompakte Mittelklasse
- Auswahl der Motorisierung
- Auf Wunsch viel drin
- Leistungsschub
- Wohlwollende Pressestimmen
- Komfortabler Sportler
- Die Fachpresse ist zufrieden
- Wie er sich heute fährt
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der 1. Juli 1979 ist ein wichtiges Datum in der Automobil-Geschichte. Das Duell zwischen Gilles Villeneuve auf Ferrari und René Arnoux auf Renault beim Grossen Preis von Frankreich in Dijon gehört zu den grossartigsten Geschichten der Formel 1 überhaupt; die letzten drei Runden dieses Rennens sind Legende, ganz grosses Kino, etwas vom Besten, was der Motorsport je geboten hat. Ob dieses grossen Kampfes gerät ein wenig in Vergessenheit, dass der damals schon 36-jährige Jean-Pierre Jabouille in Dijon nicht nur sein erstes F1-Rennen gewinnt, sondern mit seinem Renault RS10 auch eine neue Ära einläutet - es ist dies der erste Sieg eines Formel-1-Rennwagens mit Turbolader.
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Bilder zu diesem Artikel

Im Bericht steht, dass es Aluräder nur gegen Aufpreis gab. Ich glaube mich jedoch erinnern zu können, dass diese in der Schweiz serienmässig waren.
Habe einen solchen (26m, Bj 1970), der z.Zt. restauriert wird. Ihn besitze ich seit 1983.
Geniale Technik:
Verdichtung unverändert, zugeschweisster Luftfilter (damit der Druck nicht verloren geht - 0,5 bar), ein über Feder und Kolben gesteuertes Abblasventil, sowie eine geänderte Abgasanlage.
Im Originalbrief waren eingetragen 207 PS und 205 km/h (mit originaler Übersetzung - geht noch besser mit längerer Hinterachse).
Das beste ist das Tuning über das Abblasventil: eine Münze zwischen Feder ung Kolben verlängert den Hub und erhöht den Druck um 0,1 bar mit entsprechender Mehrleistung.
Der Motor und das Getriebe verkraften alles problemlos, sofern man Folgendes beherzigt:
1. sorgfältig warmfahren und ebenso vor dem Abstellen den Motor "runterfahren"
2.nie mit voller Kraft starten - der 1. Gang hält das nicht aus - habe leider 2mal nicht aufgepasst ...
>>> R11 mit Schrägheck, der drei- und fünftürig erhältlich war. <<<
Ich bin mir sicher, dass zu dieser Zeit die Heckklappe noch nicht als
"Fünftürer" bezeichnet wurde.
Naja, da stand die Turbotechnik noch am Anfang.
















































































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