Quertreiber – VW Scirocco im (historischen) Test
Zusammenfassung
Im Testbericht von 1974 über den damals neuen VW Scirocco kam der Autor richtig ins Schwärmen: gefällige Karosserie, drehfreudige Motoren, perfekt abgestimmtes Fahrwerk… Gab es wirklich keinen Haken an diesem kleinen VW?
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Form: Klare Linien
- Raum: 2/2-Sitzer
- Gepäck: Vielseitig
- Ein- und Aussteigen: Annehmbar
- Ausstattung: Zur Wahl
- Bedienung: Gut im Griff
- Fahren im Alltag: Handlich
- Straßenlage/Federung: Leichtfüßig
- Reifen/Bremsen: Optimal
- Sicherheit: Bestmöglich
- Heizung/Lüftung: Einheitlich
- Geräusche: Erträglich
- Pluspunkte
- Minuspunkte
- Gesamturteil
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 16min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Im VW-Programm spielt das neue Kombi-Coupé mit dem fremdländisch klingenden Namen Scirocco zur bald kommenden Golf-Limousine die gleiche Vorläuferrolle wie bei Opel im Herbst 1970 das Manta-Coupé gegenüber der Ascona-Limousine. In kleiner Serie soll der VW Scirocco außerdem – bei einem für Anfangsschwierigkeiten vielleicht verständnisvolleren Käuferkreis – die erste praktische Bewährungsprobe für die neue Quermotor-Generation kleiner VW- und Audi-Modelle bringen. Bei den Testerfahrungen geht es zuerst um die beiden Motoren für Normalkraftstoff: 1100/50 PS und 1500/70 PS. Anlaufschwierigkeiten bedingen eine zeitliche Verschiebung der Produktionstermine. Die ersten Scirocco 1500-Vorführwagen kommen in der zweiten Aprilhälfte zu den VW-Händlern, normale Auslieferung ab Mai. Auf den Scirocco 1100 muß man bis nach den diesjährigen VW-Werksferien warten, Auslieferung geplant ab Mitte August 1974.
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Bilder zu diesem Artikel

Es ist immer wieder schön, historische Berichte über Autos meiner Jugend zu lesen.
Weiter so!
PS. Das Unkenntlichmachen von Kennzeichen ist aber eine Unsitte unserer Zeit, wo immer ALLES vermeintlich politisch korrekt zu sein hat..... Ich hoffe, dass das
Foto mit den 2 unkenntlich gemachten Kennzeichen NICHT von euch verändert wurde, sondern irgendwie anders in das Fotoarchiv gerutscht ist.

Ich kann mich auch noch an die alten Reparaturleitfäden mit der Farbcodierung erinnern. Ich habe nach der Schule dann, trotz einiger Fehlversuche mit Hochschulabschlüssen, na ja, wegen Faulheit, dann erfolgreich, weil ich schon immer total Autobegeistert war, in einem VW Betrieb Kfz Mechaniker, noch nicht Mechatroniker, gelernt. Diesen Beruf habe ich geliebt. Leider bin ich seit 2018, wegen meinem kaputten Rücken, Rentner. Man hat halt auch nicht auf die älteren Kollegen gehört. Und wenn man das Getriebe, ob Käfer, Polo oder LT, von Hand heraus reißt und nicht den Getriebeheber nimmt, weil man ist ja auch unsterblich und allwissend wenn man jung ist, dann, meint man, geht es viel schneller und besser. Ich liebe das Komma als Satzzeichen
Der Wagen ging locker 205 laut Uhr was er und ich dann gerne mal abends auf ner kleinen Spritztour auf der Bundesstraße (!!!) ausgetestet haben.... Gut, dass meine Eltern noch beide Kinder hatten und solche Späße früher Petrolnheads nun verjährt sind.
Bei km 38.500 war fer Motor übrigens 'sauer....'




























































































































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