Neue Mitte – Peugeot 504 L im (historischen) Test
Zusammenfassung
Mit dem 504 L präsentierte Peugeot einen echten Lückenfüller zwischen dem angejahrten 404 und dem stärkeren 504 GL. Mit dem Hereinbrechen der Ölkrise nahm das Interesse an spritsparenden Autos zu. Konnte sich der 504 L da zum Verkaufsschlager mausern oder blieb er ein Ladenhüter? Das erfahren Sie im Testbericht von 1974.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Der Baukasten
- Ausstattung mager?
- Genug Hubraum?
- Starrachse trampelig?
- Pluspunkte
- Minuspunkte
- mot-Gesamturteil
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 12min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Sichtbare Änderungen sind bei Peugeot selten, unauffällig wird in aller Ruhe weiterentwickelt (Kehrseite ist eine gewisse Starrheit gegenüber Detailkritik). Und wenn geändert wird, dann meist mit Instinkt im rechten Augenblick. So entstand der 504 L aus dem Baukasten vorhandener Technik als aktueller Geldsparer und genau zur rechten Zeit – kurz vor der Krise – als Benzinsparer. Doch wer ihn kaufen will, mußte Anfang 1974 6-8 Wochen warten. Da nimmt dann mancher Interessent doch ein anderes Auto, denn Geld und Benzin kann man in dieser Klasse nicht nur mit dem Peugeot 504 L sparen. Der Peugeot 504 wird seit September 1968 gebaut. Technisch war er der von Grund auf neukonstruierte Nachfolger des 404 von 1960, der aber heute noch gebaut wird und angeblich auch durch den 504 L nicht abgelöst werden soll.
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