Opel Rekord 1700 im (historischen) Test – Umparken im Kopf
Zusammenfassung
Nach 28 Jahren ersetzte Opel seine bewährten OHV-Triebwerke durch eine neue Motorenfamilie mit obenliegender Nockenwelle. Die bewährten Opel-Tugenden der Zuverlässigkeit und Drehmomentstärke waren geblieben, ebenso die kurzhubige Konstruktion. Äusserlich gab sich der Rekord für 1966 deutlich weniger revolutionär: Nur ein neues Kühlergesicht und ein modifiziertes Heckbleck verrieten den Generationenwechsel unter der Haube. Ob das genügte, um sich wieder stärker von Hauptkonkurrent Ford zu distanzieren, klärt dieser historische Testbericht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Obenliegende Nockenwelle und nur 5300 U/min
- Im ganzen nichts Neues
- Straßenlage besser, Federung weiterhin hart
- Für jeden etwas
- Technische Daten und Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 17min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Den typischen Opelfahrer, von dem oft ein wenig herablassend gesprochen wurde, braucht es nicht mehr zu geben. Die Bezeichnung mag sich noch eine Weile halten, Vorurteile sind eben schwer auszuräumen. Mit den Wagen hat das kaum noch was zu tun. War man früher bei den Modellen aus Rüsselsheim gewohnt, daß sich die eigentlich zu häufigen Veränderungen auf das Äußere beschränkten, vollzog sich jetzt eine Wandlung der Fahreigenschaften. Die Wagen wurden straffer, die Federung härter. Nicht zuletzt trug die neue Motorkonstruktion dazu bei, aus der einst eher behäbigen Familienkutsche ein Auto zu machen, das sich zumindest mit den stärkeren Motoren recht zügig fahren läßt. Der Opel Rekord ist zwar kein neues Auto, aber es hat sich stark gewandelt.
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