Um eine Stufe gehoben – Opel Rekord 1700 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Zum Modelljahr 1967 wurde der Opel Rekord grösser, schöner – und teurer. Zwar waren Ausstattung und Fahrwerk entsprechend verfeinert worden, trotzdem lag der populäre Mittelklassewagen eine Preisklasse höher als zuvor. Ob er das Zeug hatte, auch bei einem Grundpreis von 7590 Mark ein Verkaufserfolg zu werden, erörtert dieser Testbericht von November 1966.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Karosserie
- Getriebe
- Heizung und Ausstattung
- Motor
- Fahrwerk und Fahrverhalten
- Fazit
- Für die Sicherheit
- Technische Daten & Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 14min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Schon seit langem wurden die Preßwerkzeuge für Karosserieteile in Rüsselsheim öfter ausgewechselt als an anderen Automobil-Fabrikationsstätten. Nach jedem Wechsel lief ein äußerlich veränderter, innerlich aber fast gleichgebliebener Rekord vom Band. Im letzten Jahr wurde diese Praxis umgekehrt: die äußere Erscheinung des Rekord wurde nur leicht retuschiert, doch unter der Motorhaube steckte ein neuer Motor. Doch dieser veränderten Typenpolitik zollte das Publikum nicht den erwarteten Beifall. Mit einer neuen Rüsselsheimer Führungsspitze kam eine neue Taktik und ein neues Modell: der wohl bisher kurzlebigste Rekord-Typ wurde durch einen Wagen ersetzt, der innerlich und äußerlich abgewandelt wurde. Der technische Standard des Rekord kann sich nun durchaus mit anderen europäischen Automobilen der angehobenen Mittelklasse messen.
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