Abmagerungskur – Opel Kadett 1000 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Die Benzinkrise, die zur Benzinpreiskrise wurde, hat ihn ausgebrütet, doch er war keine schwere Geburt. Opel griff in den Baukasten, und schon war der Kadett 1000 fertig. Was das Auto aus dem Brutkasten konnte, darf man im historischen Testbericht von 1974 nachlesen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Fahrwerk: Alter Hut
- Motorleistung: Müde
- Ausstattung: Angemessen
- Pluspunkte
- Minuspunkte
- mot-Gesamturteil
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Das „Sparwunder“, von dem der sparsame Einblatt-Prospekt kündet, ist ein Kadett mit Grundausstattung. An den Einliter/40 PS-Motor für Normalkraftstoff erinnert man sich vom Kadett A (1962-65) her – rühmlich übrigens. Mit 48 PS für Super gibt es den Einliter auch wieder – als Italien/Frankreich-Exportmodell. Der Leistungscharakter wurde seit 1965 etwas verändert, vor allem wegen der Abgasbestimmungen. Da es (bis auf weniger Zylinderbohrung) die gleiche Maschine ist wie die größere, kann kein Preiswunder möglich sein. Gegenüber dem 1,2 Liter/52 PS-Normalkraftstoff-Kadett spart man beim Kauf 200 DM. So haben die Opel-Verkaufsstrategen wohlweislich dafür gesorgt, daß es den Verkäufern nicht an Extra-Argumenten für den 52 PS-Kadett mangelt; das 40 PS-Sparmodell für 7480 DM gibt es nur als Zweitürer, nur in Rot und Ocker.
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