Maserati Quattroporte I – Der schnellste Viertürer der Welt
Zusammenfassung
Eine Limousine mit den Fahrleistungen eines richtig schnellen Sportwagens und Technik aus dem Rennwagenbau, das gab’s vor dem Maserati Quattroporte nicht. Und beinahe wäre die viertürige Limousine gar nicht gebaut worden. Schliesslich aber setzte sich der gute Riecher bei den Maserati-Machern durch und es entstand damit eine neue Fahrzeugkategorie. Dieser Fahrbericht gilt einem frühen Maserati Quattroporte I, erzählt die Geschichte des schnellen Viertürers und zeigt ihn auf aktuellen und historischen Abbildungen sowie in der Verkaufsliteratur.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Gezähmter Motor und sportlich ausgerichtetes Fahrwerk
- Elegante Karosserie von Frua
- Präsentation auf dem Turiner Salon 1963
- Das Schicksal der Frua-Prototypen
- Beginn Serienproduktion
- Illustre Kundschaft
- Fahren wie die Reichsten der Welt
- Nachfolgeprojekt Quattroporte II
Geschätzte Lesedauer: 12min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Maserati hatte bei der Entwicklung seiner Serienfahrzeuge immer ein offenes Ohr für die Wünsche seiner Kunden. So entstand 1959 das zweitürige Sportcoupé 5000 GT auf Wunsch des Schahs von Persien Reza Pahlevi, dem der 3500 GT nicht exklusiv und schnell genug war.Die Idee, diesen Wagen zu einer schnellen viertürigen Limousine für Langstreckenfahrten der anspruchsvollen Kundschaft auf dem wachsenden Netz der europäischen Autobahnen weiter zu entwickeln, äußerte der italienische Journalist Gino Rancati. Er erlangte durch seine Biographie von Enzo Ferrari auch im deutschsprachigen Raum Bekanntheit.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel


https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=316273328&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&isSearchRequest=true&makeModelVariant1.makeId=16600&makeModelVariant1.modelId=20&maxFirstRegistrationDate=1975-12-31&pageNumber=1&scopeId=C&sfmr=false&searchId=dc757a7c-76d6-7778-836e-acc75566cbd1
Wir leben leider nicht mehr in den 90ern! Für einen gut restaurierten I muss man eher 80-90000 hinlegen:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=281659402&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&isSearchRequest=true&makeModelVariant1.makeId=16600&makeModelVariant1.modelId=20&maxFirstRegistrationDate=1975-12-31&pageNumber=1&scopeId=C&sfmr=false&fnai=prev&searchId=bd44d732-0b9c-e7ca-bfac-682d3338dd12
Vor etwa zwei Jahren bin ich mal beim Sonntagsspaziergang auf einen schönen V gestoßen, der vor einer Pizzeria geparkt war. Ich ging hinein, der Wagen gehörte dem Besitzer der Pizzeria, wie ich erfuhr. Er meinte, das Auto wäre sein Hobby und hätte bisher keine Probleme gemacht. Und "extrem oft gebaut" würde ich den nicht nennen. Ich hab seitdem keinen mehr in freier Wildbahn gesehen.
Und beim V könnte man sich evtl. vorstellen, dass er doch vielleicht mal in den Geldbeutel passt...
PS : "Die rechte Hand erfasst den ungewöhnlich geformten Schalthebel" Der ist nur bei dem fotografierten Auto so geformt, eines der wenigen nicht originalen Details an diesem Fahrzeug.





Seltsam, wie komisch uns heute die hohen Fenster vorkommen. Dabei wird mit den heutigen Schiessscharten genauso sehr in die andere Richtung übertrieben (Mercedes CLS, Mazda 3). In einem Quattroporte I bekommt man mit Sicherheit mehr mit von der Landschaft, durch die man fährt, und das ist doch eigentlich das Tolle am Autofahren.

































































































































































































































































Kommentare