Starker Motor hübsch verpackt – Glas 1700 TS im (historischen) Test
Zusammenfassung
Das Kürzel "TS" steht für "Tourensport", also für einen ebenso reise- wie rennstreckentauglichen Wagen. Beim Glas 1700 TS lag die Betonung jedoch eindeutig auf der ersten Worthälfte. Sein elastischer Motor und das komfortable Fahrwerk machten ihn zu einem hervorragenden Schnellreisewagen. Hohe Drehzahlen und enge Kurven waren hingegen weniger sein Metier. Trotzdem zeigte man sich in diesem historischen Testbericht angetan von der 100-PS-Limousine.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Unterschiede zum Normalmodell
- Getriebe, Bremsen und Lenkung
- Das Fahrwerk
- Allgemeiner Eindruck
- Technische Daten & Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 16min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Bekanntlich tat Glas mit dem Modell S 1004 erstmals den Schritt zum ernstzunehmenden Auto. Seit dieser Zeit bemüht man sich auch, den Wagen eine sportliche Note zugeben, um eine Lücke im Angebot der Konkurrenz zu finden. Ein kleines Werk hat es nicht leicht, vor allem nicht, wenn es mit BMW konkurriert, das ja mit seinen Wagen die gleiche Richtung befolgt. Nachdem wir schon vor längerer Zeit den einfachen 1700 getestet haben, der ja unzweifelhaft als Gegenstück zum BMW 1800 gebaut worden ist, war es nun interessant, den 1700 TS mit dem BMW 1800 TI zu vergleichen, obwohl ja mittlerweile der 2000 TI neue Maßstäbe gesetzt hat. Auch Opel und Ford bauen ja leistungsstarke Wagen, die den gleichen Käuferkreis ansprechen. Wie nun schneidet der Glas 1700 TS gegen diese Konkurrenz ab? Ist er ein lohnender Kauf, oder soll man sein Geld lieber in einen anderen Wagen investieren?
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(*) "Oft gelten zwar noch völlig durchgestreckte Arme als besonders sportlich, lassen Sie sich aber davon nicht in die Irre führen. Es kommt auch niemand auf die Idee, mit durchgedrückten Knien zu gehen." ;)
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(*) zitiert aus: "Sicher und sportlich Auto fahren", Walter Röhrl, Mosaik Verlag, 1985, Seite 38































































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