Frazer Nash – BMW-Liaison auf die feine englische Art
Zusammenfassung
Zwischen 1935 und 1939 importierte die Firma Aldington-Frazer-Nash rund 700 BMW-Fahrzeuge, etwa 70 davon als Fahrgestelle. Die Briten zeigten sich von den Modellen 315 bis 335 begeistert, aber der Zweite Weltkrieg beendete die für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Import anstatt Eigenentwicklungen
- Auch unkarossierte Fahrgestelle für britische Stellmacher
- Viele Limousinen und Tourenwagen
- 328 mit A.F.N.-Aufbauten
- Der Krieg kam dazwischen
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die sportlichen Fahrzeuge mit dem weißblauen Emblem der Bayerischen Motorenwerke erfreuten sich in Großbritannien seit jeher großer Beliebtheit. Die Durchsetzung der Marke lag vor allem einem gewissen Mr. H. J. Aldington am Herzen, der Ende 1934 mit der Münchner BMW-Direktion einen Importvertrag abgeschlossen hatte. Aldington, selbst Chef einer kleinen Automobilfabrik, hatte spontane Zuneigung zu den deutschen Sportwagen gespürt, als er sie auf der Alpenfahrt 1934 kennenlernte ... Der engagierte Techniker und Rallyefahrer Aldington war eigentlich auf den Frazer-Nash-Kettenwagen eingeschworen – jenes bemerkenswerte, im Motorsport bestens bekannte wie ge fürchtete Fahrzeug, über das in einem früherne Beitrag ausführlich berichtet wurde. Aber die Fahrzeuge mit ihrem anachronistischen Kettengetriebe hatten sich überlebt. Und eine neue Entwicklung aufzuziehen hätte die finanziellen Möglichkeiten der Firma A.F.N. (Aldington-Frazer-Nash) stark überfordert.
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