Fiat 130 Familiare – der besondere Kombi für den Skiurlaub
Zusammenfassung
Gianni Agnelli mochte zwar das Besondere, fuhr aber gerne Autos, die nicht allzu stark auffielen. Da passte der Fiat 130 Famliare perfekt ins Konzept, zumal er in St. Moritz ideal war für den Transport von Skiern und Zubehör. Nur drei (oder vier?) Exemplare entstanden, die alle verschieden waren. Dieser Beitrag erzählt die Geschichte des Fiat 130 Familiare und zeigt ihn zusammen mit der Serienbasis auf aktuellem und historischem Bildmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Fiat steigt in die Prestige-Klasse ein
- Beeindruckte Presse
- Evolution und Ergänzung
- Ein Prestigekombi für die Anspruchsvollen
- Mit gewissen Unterschieden mindestens dreimal gebaut
- Die noch elegantere kaum bekannte Alternative
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Luxus-Kombis waren anfangs der Siebzigerjahren in Europa kaum zu finden, auch Fiat sah keinen Fünftürer mit viel Stauraum vor, als man das Modell 130 präsentierte. Findige Karosseriebauer aber wussten sich zu helfen, um ihre anspruchsvolle Klientel zu befriedigen. Und Gianni Agnelli war gewiss besonders fordernd. Nach Jahrzehnten brachte Fiat anfangs 1969 mit dem Modell 130 ein Prestige-Automobil auf den Markt. Trotz kompakter Dimensionen (475 x 181 x 144 cm) bot die Berlina viel Innenraum und mehr als klassenüblicher Komfort. Einzelradaufhängungen rundum, eine serienmässige Servolenkung, eine Dreiganggetriebeautomatik (Borg Warner) oder ein Fünfganggetriebe auf Wunsch gab's für CHF 25'500 oder DM 18'900.
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Bilder zu diesem Artikel

Kunstfreund, wie Agnelli war, hat auch das Lingotto eine kleine Ausstellung von Gemälden und Plastiken erhalten (nebst der originalen Holzform des Fiat 500).
Schönes, unaufgeregtes Museum übrigens dort auf dem ehemaligen Werksgelände. Highlight natürlich ein Spaziergang auf der ehemaligen Teststrecke mit Steilkurven auf dem Dach des nun als Einkaufszentrum genutzen ehemaligen Fiatwerkes.

Ich erkenne zwar das 130 Coupé als besonders konsequent kubistisch an, aber gefallen tut es mir gerade deshalb nicht. Da waren die vorigen Sportcoupés Dino Coupé und noch davor das tolle 2300 S Coupé formal etwas anderes! Und mit dieser unsäglichen 3-Gg.-Automatik, auch bei der 3,2L Version, nimmt man sich jedwede vernünftige Fahrleistung weg, für diese Fahrzeugklasse. Also unbedingt als 5-Gg.-Version kaufen!

Oberklasse ist Mercedes, Jaguar. Der Rest ist Greti und Pleti.














































































































































































































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