Er kam, sah und siegte ... der Lloyd Alexander TS
Zusammenfassung
Ein wirtschaftliches Fahrzeug mit sportlichen Ambitionen, so beschreibt ‘hobby’-Tester Kranz den kompakten Lloyd Alexander TS. Beeindruckt vom Rennerfolg des Wagen beim 12-Stunden-Rennen auf dem Hockenheimring, zeigt er die Unterschiede des Serienwagens zum Rennfahrzeug auf und ist vom Ergebnis der Zivilisierung offensichtlich angetan. Dieser Bericht redigiert den alten Text-Wortlaut und ergänzt diesen mit historischem Bildmaterial und dem Original-Verkaufsprospekt von 1959.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Mit dem Hockenheimsieger unterwegs
- Für den Alltag zivilisiert
- Mehr Luft für den Zweitakter
- Erhöhtes Drehmoment
- Ohne Löcher
- Vier synchronisierte Gänge
- Nicht selbsttragend
- Mehr Fahrkomfort dank neugestalteter Hinterradfederung
- Bequeme Sitze
- Für Grossgewachsene
- Umfangreich ausgestatteter Innenraum
- Mit Aschenbecher im Fond
- Stämmige Figur
- Ausgezeichnete Fahrleistungen
- Fein dosierter Treibstoff
- Ein echter Touring Sport
- Technischer Steckbrief
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Er kam, sah und siegte, der Alexander TS, als er bei seinem ersten Auftreten auf dem Oval der Hockenheim-Rennbahn nach 12 Stunden harten Ringens den 1., 2., 4. und 5. Platz in den bereits in die Annalen des Motorsports eingegangenen 12 Stunden von Hockenheim belegen konnte. Als man schließlich die von dem Siegerwagen gefahrenen Kilometer durch 12 Stunden teilte, da kam, einschließlich aller Boxenaufenthalte, Tankpausen und Reifenwechsel, ein Schnitt von 110,7 km, h heraus, eine unwahrscheinlich gute Zeit für einen Wagen der Kleinwagen-Klasse. Wenige Tage später stand der Sieger, die Nr. 6 mit dem polizeilichen Kennzeichen HB-DV 888, vor meiner Tür, so, wie er vom Hockenheim-Ring zurückgekehrt war, lediglich mit frischem Motoröl versehen. Der Wagen war tatsächlich die reinste Rakete, und da man ihm äußerlich diese Eigenschaft nicht ansehen konnte, kam mancher Fahrer eines durchaus nicht schlafmützigen Mittelklassewagens auf den Verdacht, daß mit seinem Wagen irgend etwas nicht in Ordnung sein könnte; wie würde ihn sonst ein gewöhnlicher Lloyd im Beschleunigen einfach mattsetzen? Aber auch in der Spitze ließ sich der kleine Lloyd nicht lumpen. 5000 U/min zeigte der Tourenzähler ständig, das sind gute 110 km/h, und wenn es darauf ankam, dann schaffte er 5500 U/min, und das sind 120 km/h!
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