Der mysteriöse andere Maserati Mexico von Pietro Frua
Zusammenfassung
485 Mal wurde der Maserati Mexico gebaut, mit 2+2-plätziger Coupé-Karosserie von Vignale. Pietro Frua erstellte drei Spezialkorosserien-Varianten, die attraktivste im Jahr 1968. Der fast verschollene Wagen wurde 2013 restauriert und seither an verschiedenen Veranstaltungen gezeigt. Dieser Fahrzeugbericht portraitiert den einmaligen Maserati und zeigt ihn auf alten und neuen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Baukasten-Technik
- Die drei Alternativen von Pietro Frua
- Mysteriöse Geburt
- Fast von der Bildfläche verschwunden
- Wertvoller Showstar
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Im Oktober 1966 präsentierte Maserati das 2+2-plätzige Coupé Mexico in Paris. Technisch basierte es auf dem um 11 cm gekürzten Quattroporte-Chassis, als Motor wurden eine 4,7- und eine 4,2-Liter-Variante des bewährten Achtzylinders angeboten. Die Karosserien des Mexico wurden bei Vignale gebaut, insgesamt rund 485 Exemplare verliessen die Fertigung zwischen 1966 und 1972. Sie trugen allesamt die Karosserieform, die weitgehend dem von Virginio Vairo für die Carrozzeria Vignale entworfenen Prototyp entsprach, der 1965 auf dem Turiner Salon gezeigt worden war. Der Maserati Mexico nutzte wie Quattroporte vordere Trapez-Dreieckslenker mit Schraubenfedern und eine hintere Starrachse mit Blattfedern zur Radführung. Gebremst wurde rundum mit Scheiben. Der Motor war ein V8 mit 90-Grad-Winkel, dessen 16 Ventile über insgesamt vier Nockenwellen gesteuert wurden. Mit 4,7 Litern Hubraum leistete das Aggregat rund 290 PS und beschleunigte das etwa 1650 kg schwere viersitzige Coupé auf bis 255 km/h (gemäss AR-Katalog).
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