Connaught Type-D GT – als Zehnzylinder-Hybrid der Zeit voraus
Zusammenfassung
Vor rund anderthalb Jahrzehnten entstand in Grossbritannien ein Sport-Coupé, das der Zeit deutlich voraus war. Mit einem sehr kompakten V10-Motor und einem leichtgewichtigen Hybridantrieb sollte der Connaught Type-D GT sparsam, komfortabel und vielseitig einsetzbar sein. Und erschwinglich dazu. Das ehrgeizige Projekt scheiterte. Dieser Beitrag geht auf Spurensuche und vermittelt Fahreindrücke in einem der Prototypen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Connaught als Inspiration
- Grosse Präsentation am Goodwood Festival of Speed
- Funktionell und sparsam
- Der Zehnzylinder
- Leichtgewichts-Coupé
- Vier Autos entstanden
- Abweichungen vom ursprünglichen Konzept
- Fabrik in Wales und Schluss
- Was hätte sein können
- Am Lenkrad des Prototypen
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Tim Bishop ist ein Ingenieur von echtem Schrot und Korn. Technische Lösungen zu hinterfragen und zu verbessern, liegt ihm im Blut. Seine Karriere hat ihn mit vielen Automarken in Kontakt gebracht, darunter Tatra und Jaguar. Dass er den Heinkel Kabinenroller als eines der überzeugendsten je gebauten Autos bezeichnet, ist kein Zufall. Wenn man Tim fragt, müssen Autos funktionell, ökonomisch und leichtgewichtig sein. Es war daher sicherlich kein Zufall, dass Tim und eine Gruppe Ähnlichdenkender wenig begeistert von der Entwicklung im modernen Automobilbau waren, welche zu immer grösseren und schwereren Fahrzeugen führte. Und Tim war überzeugt, dass ein kleines Team mit den Tools der “Grossen” in der Lage sein musste, einen zukunftsweisenden Sportwagen zu bauen.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel




























































































































































_RM.jpg)





















Kommentare