Citroën CX 2000 - die sparsame Sänfte (im historischen Test)
Zusammenfassung
Als der Citroën CX im Jahr 1974 den Journalisten vorgestellt wurde, staunten diese über seine aerodynamische Form und die geschickte Kombination bestehender Technologien. Der CX war überzeugend ohne revolutionär zu sein. Die Zeitschrift ‘hobby' gehörte zu den Ersten, die intensiv mit dem Neuankömmling Kontakt aufnehmen konnten und der erste Eindruck war so positiv, dass man ihm 10 Seiten widmete. Dieser Artikel gibt den Originalwortlaut des frühen Testberichts wieder und zeigt das CX-Urmodell auf vielen Archivaufnahmen und im Originalprospekt.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Aerodynamisch auf einer Ebene mit Porsche
- Mehr Geschwindigkeit bei weniger Verbrauch
- Nur Vierzylindermotoren?
- Getriebe von Lancia
- Hilfsrahmen zur Komfortsteigerung
- Die praktischen Seiten der Hydropneumatik
- Kaum Seitenneigung?
- Hervorragende Scheibenbremsen
- Servolenkung gegen Aufpreis
- Einarmscheibenwischer
- Idealer Fahrer-Arbeitsplatz
- Viel Platz im gediegenen Interieur
- Leider ohne Heckklappe
- Wendig
- Kein Wankelmotor, dafür sparsam
- Praktisch und wartungsfreundlich
- Die Freude überwiegt
- Der Citroën CX im Vergleich mit der Konkurrenz
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Mit seit Jahrzehnten ausgereiften Aggregaten wie Motor und Hydropneumatik hat Citroën ein neues Modell geschaffen, das mehr ein grosser GS als ein verkleinerter DS ist. Dieses Baukasten-Auto mit Quermotor war hobby eine Reise nach Paris wert. Im deutschen Sprachraum spricht man vom “CW”. die Franzosen sagen CX, doch hier wie dort meint man dasselbe, nämlich den Luftwiderstandsbeiwert, der um so niedriger liegt, je besser ein Auto aerodynamisch gestaltet ist. Es blieb Citroën vorbehalten, diesen Wert zur Typenbezeichnung eines Automobils zu machen, und das mit gutem Recht, denn wo in aller Welt gibt es eine ausgewachsene Limousine, die den gleichen Luftwiderstandsbeiwert hat wie der sportliche Porsche?
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Der 2200 CX ohne Servo war eine Entäuschung zumal die Motorisierung für mein Temperament zu Schwach war. Wie richtig beschrieben, wenn er aus dem Schwung kam, war es mühsam in wieder auf Touren zu bringen. Der GTI hingegen war das pure Gegenteil. Ein echter Grandtourismo. Durchzugskraft in allen 5 Gängen. Einmal an die Servolenkung gewöhnt, zu fahren wie ein Formel 1 (eine Umdrehung am Lenkrad für die Spitzkehre) und das mit dem unvergleichlichen Komfort. Bremsen wie ein Porsche heute, Windböen auf Autobahnbrücken konnte man ignorieren, man hörte sie, aber spürte sie nicht.
Der Break war das Raum und Ladewunder schlechthin. Mit allen guten Eigenschaften des GTI versehen war leider das ZF Automatengetriebe mit 3 Gängen eine schlechte Wahl. Schon 4 Gänge wären adäquat gewesen. Wie auch immer, die CX Serie wäre auch heute noch eine Klasse für sich, mal abgesehen vom elektronischen Schnickschnack in den heutigen Fahrzeugen.
Ich wechselte dann auf GTI, Serie II mit dem 2.5 Liter 4-Zylinder + 3-Gang Automatik. Die Federung war straffer. Die Lenkung war etwas entschärft. Der Motor hatte nicht wirklich Durchzug. Der 3-Gang ZF Automat war ein Witz. Die Klimaanlage bremste den Motor richtiggehend aus. Dafür war die Hitze dank der getönten Scheiben erträglich.
Fazit: High-Mech vom Feinsten, angenehmer Fahrkomfort. Wunderbares Design. Sitzt man im neuen C6, wähnt man sich in einem modernisierten CX.















































































































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