Citroën AX – Französisches Leichtgewicht
Zusammenfassung
China war 1986 in Sachen Auto noch ein Entwicklungsland. Das meistbenutzte Fahrzeug hiess "Flying Pigeon" und war – ein Fahrrad. Rund eine halbe Milliarde dieser Zweiräder sollen im Reich der Mitte damals in Gebrauch gewesen sein. Insgesamt hatte fast jeder Chinese ein "Velo". Citroën aber brachte ein Auto nach China, um die Faszination und den Zauber des gerade erst für den westlichen Tourismus sich öffnende Land zu nutzen: Den Citroën AX. Teile der damaligen Kampagne wurden dafür auf der Chinesischen Mauer fotografiert – der Titel der Kampagne lautete "Révolutionnaire!" – ob es der Wagen damals war? Klar ist, heute ist der AX ein Klassiker!
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Sondermodelle aller Art
- Leichtbau in Extremis
- Kunststoffe
- Leistungsgewicht
- Die Flaschenrevolution
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Er ist leicht, er ist kompakt und er war (zunächst) ein Auto ohne Pendant bei der Schwestermarke Peugeot. Citroën nannte den Neuen selbstbewusst: "Révolutionnaire!" In gewisser Weise war er aber auch eine Enttäuschung, der 1986 erstmals vorgestellte und mit einer riesigen Werbekampagne, gedreht und fotografiert in China, lancierte Citroën AX – allerdings nur eine kleine. Tatsächlich vermochte die kompakte AX-Statur die Visa-Fahrer, die neben den LN-Besitzern als Zielkunden für den neuen Kompakten ins Auge gefasst wurden, zunächst wenig zu begeistern. Der 1987 nachgereichte Fünftürer half da auch wenig, denn wider Erwarten baute dieser nicht auf einer längeren Plattform auf, sondern behielt die Masse des Dreitürers bei, was ihn mit knapp 3,5 Metern Länge mit zum kleinsten europäischen Fünftürer überhaupt machte, zusammen mit dem nur 3,4 Meter langen Rover (Austin) Metro.
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