Das letzte Aufgebot – BMW LS Coupé im historischen Test
Zusammenfassung
Zwei Monate nach der LS-Limousine schob BMW auch eine verlängerte Version des 700-Coupés nach. Obwohl weniger sportlich als zuvor, begeisterte der Zweitürer mit dem überlangen Heck noch immer mit drehfreudigem Motor und quirligem Fahrverhalten. Dass der er dennoch ein Kompromiss war, zeigte nichts so deutlich wie das Getriebe, wenn man diesem historischen Testbericht glauben darf.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Fahrwerk bekannt gut
- Viel PS aus wenig Hubraum
- Platz und gute Ausstattung für zwei
- Sport ade!
- Technische Daten & Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 15min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Als vor längerer Zeit von BMW die LS-Ausführung der 700er Limousine vorgestellt wurde, hatten die professionellen Munkler ihre große Stunde. Ihre Mutmaßungen über den kommenden Motor, der den vergrößerten Heckraum füllen sollte, reichten hinauf bis zum wassergekühlten Vierzylinder-Reihenmotor von 1,2 I Hubraum. Alle hochgespannten Erwartungen wurden enttäuscht, denn immer noch schnurren im Heck der LS-Limousinen nur 700 boxende ccm. Auch die Produktionseinstellung des Sportcoupés und dessen Ersatz durch das LS-Coupé mit besserer Ausstattung und mehr Totraum ist kein Anzeichen einer noch kommenden Aufwertung der kleinen BMWs, sondern hat einen ganz einfachen Grund: die Produktion des 1800-TI-Coupés ist beschlossene Sache, und für dessen Karosserie werden Pressen benötigt, die man einfach dadurch einspart, daß dem LS-Coupé die Heckteile der LS-Limousine angesetzt werden. Das so entstandene Modell nimmt praktisch eine Zwitterstellung ein, denn es ist mit dem Sportmotor, aber wegen des höheren Gewichtes mit dem Normalgetriebe ausgerüstet, weiter fiel der hintere Querstabilisator des Sportcoupés fort, der die Federung bei einseitiger Belastung spürbar verhärtet.
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