VW Passat GT syncro G60 – Gespaltene Persönlichkeit
Zusammenfassung
Der Passat war in den Neuzigerjahren das Spitzenmodell von VW. Natürlich bekam auch er einen Motor mit G-Lader, allerdings ohne damit wirklich in die Oberklasse vorzurücken. Trotz guter Fahreigenschaften hatte er einfach zwei Zylinder zu wenig. Dieser Artikel stellt den VW Passat GT syncro G60 vor, zitiert zeitgenössische Pressestimmen und zeigt das Modell aus der Werkssammlung im Bild.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Standard reicht nicht aus
- Von der Presse gelobt
- Handling und Komfort überzeugten
- Vergessene Ausnahmeerscheinung
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Volkswagen Passat war in den späten Achtzigerjahren technisch ein Abbild des Audi 80. Bis hin zu Fünfzylinder und Allradantrieb war das Produkt aus Emden ein Klon der Audi-B2-Baureihe. Dann kam im März 1988 die Wende in Form des Passat mit dem glatten Gesicht ohne Kühlergrill. Der Passat vom Typ 35i war der erste mit einem quer zur Fahrtrichtung eingebauten Motor. Die Installation des Fünfzylinders schied somit aus, und damit war auch in Sachen Leistung zunächst bei 112 PS aus dem bekannten 1,8-Liter-Motor Schluss. Vier Monate später schob VW den 16V mit 136 PS nach. Doch das war immer noch zu wenig, um mit dem in der Grösse gewachsenen VW die Kunden der gehobenen Mittelklasse zum Umstieg bewegen zu können. Der eigentlich für den Passat vorgesehene VR6-Motor war zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig, und so musste die Wunderwaffe G-Lader nach Polo und Corrado auch im größten VW-Modell für das gewünschte Leistungsplus sorgen.
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Ganz anders als die 35i- bzw. B7-Limousine. Vermutlich wurde beim 3B nicht aus dem Kombi eine Limousine abgeleitet.


































































































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