Die weiß-blaue Drehorgel – BMW 700 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Der BMW 700 wurde endlich das, was schon der 600er hätte sein sollen: ein flinker, bezahlbarer Kleinwagen, der für die finanzielle Absicherung der Firma sorgte. Er überzeugte mit sportlichem Talent und guten Fahrleistungen, war aber dabei recht laut und seitenwindempfindlich. Dieser Artikel gibt einen Testbericht der "Automobil Illustrierte" aus dem Jahr 1960 wieder und zeigt den BMW 700 auf historischem Bildmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Kein Wunderauto
- 30-PS-Hochleistungsmotor
- Karosserie und Ausstattung
- Hochtourig, aber sparsam
- Mini-Porsche
- Aus der weiblichen Perspektive
- Technische Daten und Testergebnisse
Geschätzte Lesedauer: 18min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Für diesen Test hatte ich mir einen besonderen Abschluß erdacht, nämlich eine Blitzreise von Nord nach Süd zum Tegernsee, um schließlich hinter der Zielkontrolle am Wallberg Hans Stuck auf einem BMW 700 einfahren zu sehen und das Gesehene belichtet nach Hause zu tragen. Das fotografische Ergebnis ist nicht doll, wie man es hier sieht, dafür aber die Zeit, die Zeit vom Hans Stuck auf die 3,1 km mit 350 m Höhenunterschied umgerechnet mit 68,4 km/h! Als wir nämlich auf unserem Testhügel oben angekommen waren, hatten wir 61 km/h als höchste Geschwindigkeit gemessen, in der Zeit jedoch übertraf er manchen 1,5-l-Wagen und entsprach in etwa der der Isabella mit Hansamatic.
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Bilder zu diesem Artikel

den 700er haben sie nicht lange gebaut. Erstaunlich.
Das Goggo doch deutlich länger. grins

Übrigens, die Zeiten wiederholen sich.
Ende der 60er Anfangs der 70er hat die einheimische Autoindustrie beschlossen, nur noch grosse teure Autos zu bauen.
Am Ende war der Käfer für ein paar Jahre der einzige deutsche Kleinwagen.
Die Italiener und Franzosen hat es gefreut.
Und heute, Audi, DB usw. haben die selben Beschlüsse wie damals gefasst, keine A- + B-Klasse mehr, kein Audi A2 A1 usw. an einem SUV ist viel mehr verdient wie an drei "Kleinen"......man wird sehen wo sie damit hinkommen......
Mit Jugendlicher "sportlicher" Fahrweise habe ich dem wagen allerdings nichts geschenkt, was sich dann auch in der Zuverlässigkeit bemerkbar machte:
Heftige Amperlstarts machten die Hardyscheiben an den Antriebswellen nicht lange mit, das Kupplungsseil riss alle 9000 km. Einmal fuhr ich von Garmisch bis München ohne Kupplung, mit dem Dynastart Anlasser konnte man ja gut anfahren. Ein Kolbenfresser war auch mal dabei, allerdings auf der Autobahn mit vier Personen vollgas bergauf. Ich habe viel gelernt und gebastelt, aber wie gesagt trotzdem viel Spaß gehabt!
Haben wir in einer Disco 2 Hübsche kennengelernt.
"Komm wir fahren euch nach Hause"
"Was habt ihr denn für ein Auto?"
"BMW" "Oh Klasse"
Auf dem Parkplatz war die Enttäuschung dann grroß












































































































































































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