eFuels im Oldtimer erfolgreich getestet
Zusammenfassung
Synthetische Treibstoffe, auch eFuels genannt, sind heute in aller Munde. Sie bieten die Chance, Verbrennungsmotoren auch in Zukunft ohne zusätzliche CO2-Emissionen betreiben zu können. Aber kommen alte Automobile und deren Motoren mit diesen neuen Treibstoffen zurecht? Leidet die Technik oder funktioniert sie gar besser. Die AMAG Classic führe zusammen mit der EMPA und mit der Motorex AG eine umfangreiche Studie durch, um genau dies herauszufinden.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Warum eine auf Oldtimer ausgerichtete eFuel-Studie?
- Der Weg über Methanol
- Dreifacher MTBE-Anteil
- Problemloser Einsatz
- Problemlos verträglich
- Alles wie vorher, aber (fast) klimaneutral
- Vielleicht doch etwas besser
- Verfügbarkeit und Preisentwicklung noch unklar
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Eines der vorherrschenden Themen des neuen Jahrtausends war der Klimawandel und der Beitrag von menschlich verursachen CO2-Beiträgen dazu. Dies macht auch vielen Oldtimer- und Youngtimer-Besitzern Sorgen, denn unter welchen Bedingungen und ob überhaupt Klassiker in 10 oder 20 Jahren noch auf der Strasse fahren dürften, wird an vielen Stellen diskutiert. Zwar kann ein Automobil mit Verbrennungsmotor (mit nicht unerheblichem Mitteleinsatz) auf Elektroantrieb umgerüstet werden, aber dies erscheint weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll zu sein. Zudem wird dem Automobil damit auch die Seele genommen, so befürchten nicht wenige Altblechenthusiasten. Eine Alternative bieten die synthetischen Treibstoffe, auch eFuels genannt. Diese verhindern zwar nicht, dass bei der Verbrennung CO2 erzeugt wird, aber dieses CO2 wird bei der Herstellung des Treibstoffs wiedergewonnen und somit (weitgehend) neutralisiert für die Umwelt.
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