Tatra 1919-1998 - innovativ und mit luftgekühltem Heckmotor und Stromlinienform
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Tatra. Schon früh fiel Tatra mit innovativen technischen Lösungen auf und entwickelte sich zum Anhänger der Heckmotorbauweise. Dank Stromlinienform erreichte der 1937 präsentierte Typ 87 einen cs-Wert von 0.31 und damit auch eine hohe Höchstgeschwindigkeit. In den späteren Jahren blieb der Fortschritt auf der Strecke, es wurden Parteikaderlimousinen gebaut.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Nesselsdorfer Wagenbau-Fabriks-Gesellschaft in Mähren Im Jahr 1919 zur Marke Tatra (Karpatengipfel) in Koprivnice, Tschechoslowakei. Sie baute Eisenbahnfahrzeuge, Lastwagen und Pw. 1921 holte man den renommierten Autokonstrukteur Ing. Hans Ledwinka von Steyr zurück. Er schuf den Typ 11 – einen revolutionären Kleinwagen mit Zentralrohrchassis, Pendelachsen und luftgekühltem 1056-cm3-Zweizylindermotor. Das Konzept wurde (neben den bis 1925 weitergebauten Sechszylinder-Baureihen) für folgende Fahrzeugtypen beibehalten. Ein Tatra 11 errang 1925 bei der Targa Florio den Klassensieg. Ab 1926 erhielten die grossen Modelle ebenfalls den Zentralrohrrahmen. 1931 schuf Ledwinka den Prototyp eines Volkswagens mit luftgekühltem Heckmotor, doch im Jahr darauf ging der Typ 57 mit vorne eingebautem, luftgekühltem 1155cm3-Vierzylinder-Boxer in Produktion. Die grossen Tatra kulminierten 1931 in die T. 70 und 80 mit 3,4-Liter-Sechszylinder- bzw. 6-Liter-V12-Motor.














































































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