Simson-Supra 1911-1934 – Qualität, Leistung und ein wohlklingender Doppelname
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine dieser verschwundenen Marken ist auch Simson-Supra, eine deutsche Firma, welche Qualität und Leistung produzierte. Rennerfolge und ein besonderes Prestige wurden der Marke angerechnet, bis 1934 die Simson-Familie vom Naziregime enteignet wurde.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Doppelnamen entwickelten in der Autogeschichte oft besonderes Prestige, so Rolls-Royce und Hispano-Suiza, Alfa Romeo und Aston Martin, aber natürlich auch Mercedes-Benz. Und Deutschland besass einst einen weiteren automobilen Doppelnamen, der seinen attraktiven Klang durch Qualität und Leistung rechtfertigte: Simson-Supra. Die ersten ab 1911 von der traditionsreichen Waffenmanufaktur Simson & Co. in Suhl, Thüringen, hergestellten Vierzylindermodelle mit 1460 und 2614 cm3 Hubraum hiessen schlicht Auto Simson. Nach dem Ersten Weltkrieg gab es sie mit 1570 bis 3613 cm3, letztere mit oben hängenden Ventilen (OHV).
































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