Railton 1933–1949 - die Geschwindigkeits-Weltrekordwagen
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine weitere verschwundene Marke ist die Railton. Insgesamt 1400 Railton wurden gebaut, die letzten 14 sogar noch aus Vorkriegsteilen. Doch alles Half nicht die Marke verschwand 1949 und auch Wiederbelebungsversuche endeten im Jahr 1989 lediglich mit zwei Prototypen.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Herstellung seiner Invicta-Sportwagen war noch im Auslaufen begriffen, als sich Firmenchef Noel Macklin für sein kleines Werk in Cobham, Surrey, ein neues Ziel setzte: Sportmodelle auf solider amerikanischer Basis. Hierzu importierte er Chassisteile und Achtzylindermotoren aus den USA, zunächst 4-Liter-Antriebseinheiten der Essex-Nachfolgemarke Terraplane, ab 1934 analoge Aggregate der Terraplane-Muttermarke Hudson. Mit einer geänderten Nockenwelle stieg die Leistung von 95 auf 113 PS. Für die Chassisanpassungen – vor allem Tieferlegung, direktere Lenkung und Reibungsstossdämpfer – war der erfahrene Sportwagenkonstrukteur Reid Railton verantwortlich, und er war auch der Namensgeber für die neue Marke. Er wurde später durch seine Konzepte für eine ganze Reihe von Geschwindigkeits-Weltrekordwagen berühmt.






























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