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Bild (1/1): Aston Martin DBR1 (1956) - als Lot 148 an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Monterey 2017 (© Tim Scott - Courtesy RM Sotheby's, 2017)
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    RM/Sotheby’s Monterey 2017 - Aston-Martin-Weltrekord und hohes Preisniveau

    21. August 2017
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Darin Schnabel - Courtesy RM Sotheby's 
    (21)
    Theodore W. Pieper - Courtesy RM Sotheby's 
    (12)
    - Courtesy RM Sotheby's 
    (12)
    Tim Scott - Courtesy RM Sotheby's 
    (10)
    Erik Fuller - Courtesy RM Sotheby's 
    (9)
    Robin Adams - Courtesy RM Sotheby's 
    (9)
    David Bush - Courtesy RM Sotheby's 
    (8)
    Karissa Hosek - Courtesy RM Sotheby's 
    (8)
    Josh Sweeney - Courtesy RM Sotheby's 
    (3)
    Jeff Creech - Courtesy RM Sotheby's 
    (2)
    Matt Odom - Courtesy RM Sotheby's 
    (2)
    Motorcar Studios - Courtesy RM Sotheby's 
    (2)
    Rasy Ran - Courtesy RM Sotheby's 
    (2)
    Patrick Ernzen - Courtesy RM Sotheby's 
    (2)
    Theo Civitello - Courtesy RM Sotheby's 
    (2)
    Stephen Kim - Courtesy RM Sotheby's 
    (2)
    Tom Gidden - Courtesy RM Sotheby's 
    (2)
    Pawel Litwinski - Courtesy RM Sotheby's 
    (2)
    Remi Dargegen - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Greg Keysar - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Ryan Merrill - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Trace Taylor - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Angus McKenzie - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Kazuhisa Masuda - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Drew Shipley - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Brian Rozar - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    MO17_r224_001 - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Simon Clay - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Juan Rivas - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    David McNeese - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Sago Photo - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
     
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    116 Klassiker aus elf Jahrzehnten bot RM/Sotheby’s anlässlich des alljährlichen Pebble Beach Concours d’Elégance in Monterey am 18. und 19. August 2017 an, gesamthaft wurden sie über USD 143 Millionen geschätzt. Nach zwei Tagen waren USD 132,8 Millionen (EUR 112,9 Millionen, CHF 128,8 Millionen) erwirtschaftet, 103 der 116 Autos waren verkauft, was einer Verkaufsquote von 89% entsprach. Im Schnitt lag der Verkaufspreis jeweils auf 99% des mittleren Schätzwerts, Aufpreis/Kommission inklusive.

    Bugatti Type 57 Cabriolet (1937) - als Lot 123 an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Monterey 2017
    © Copyright / Fotograf: Karissa Hosek - Courtesy RM Sotheby's

    Der teuerste Aston Martin aller Zeiten

    Zurecht als einen der wichtigsten Aston Martin Rennwagen wurde der DBR1 von 1956 angekündigt. Chassisnummer DBR1/1 gewann im Jahr 1959 die 1000 km auf dem Nürburgring. In seiner langen Rennkarriere sassen Leute wie Roy Salvadori, Stirling Moss, Jack Brabham oder Carroll Shelby an seinem Lenkrad.

    Aston Martin DBR1 (1956) - als Lot 148 an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Monterey 2017
    © Copyright / Fotograf: Tim Scott - Courtesy RM Sotheby's

    Einen Schätzpreis für das edle Stück, das mit einem nachkonstruierten Motor unter der Haube, aber dem Originalmotor dazu, wollte RM/Sotheby’s nicht angeben. Vermutlich war man sogar beim Auktionshaus überrascht, als die Gebote in Richtung USD 20 Millionen gingen und der Rennwagen schliesslich für USD 22,55 Millionen (EUR 19,17 Millionen, CHF 21,87 Millionen) verkauft wurde.

    Günstiger Bugatti 35C?

    USD 1,155 Millionen (EUR 981’750, CHF 1,12 Millionen) mögen nicht gerade wie ein Schnäppchen klingen, aber wenn man bedenkt, dass für einen McLaren F1 das Fünfzehnfache bezahlt wurde in Kalifornien im Jahr 2017, tönt die Summe für einen Bugatti-Werkrennwagen, der 1925 am ACF Grand Prix in Montlhéry teilgenommen haben soll, durchaus preiswert.

    Bugatti Type 35C Grand Prix (1925) - als Lot 243 an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Monterey 2017
    © Copyright / Fotograf: Karissa Hosek - Courtesy RM Sotheby's

    Der Wagen mit Chassisnummer 4572 wurde als authentisch beschrieben und soll immer noch auf Komponenten der Zeit basieren. Für einen knapp siebenstellige Betrag jedenfalls erhielt der Käufer ein Kunstwerk auf Rädern.

    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     

    Ein speziell rarer blauer Ferrari Rennwagen

    Der Ferrari 121 LM Spider von 1955 mit Chassis-Nummer 0546 LM kommt nicht, wie man erwarten könnte, in roter Farbe daher, sondern ist hellblau gespritzt. Schon die Typenbezeichnung weist darauf hin, dass unter der Motorhaube etwas Spezielles sitzt. Es handelt sich nämlich um einen Reihensechszylindermotor. Und es sollen nur vier dieser 121 LM gebaut worden sein, zwei davon entstanden auf Basis des 118 LM.

    Ferrari 121 LM Spider by Scaglietti (1955) - als Lot 140 an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Monterey 2017
    © Copyright / Fotograf: Darin Schnabel - Courtesy RM Sotheby's

    Mit einer Geschichte, die sowohl einen Start an der Mille Miglia, als auch bei den 24 Stunden von Le Mans beinhaltet und der traurigen Wendung, dass Ernie McAffee sein Leben in diesem Ferrari verlor, erscheinen die realisierten USD 5,72 Millionen (EUR 4,86 Millionen, CHF 5,55 Millionen) als günstig, vor allem im Vergleich mit anderen Ergebnissen.

    Günstige Autos mit Nachbrenner

    Bei der Durchsicht der Ergebnisse fällt auf, dass vor allem günstigere Autos deutlich teurer bewertet wurden als vorgängig erwartet. Der erste versteigerte Wagen, ein Porsche 914 mit 1,8-Liter-Motor wurde für überaus beeindruckende USD 93’500 (EUR 79,475, CHF 90’695) verkauft, was dem Doppelten des bereits hohen Schätzwerts entsprach.

    Porsche 914 1.8 (1975) - als Lot 112 an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Monterey 2017
    © Copyright / Fotograf: Darin Schnabel - Courtesy RM Sotheby's

    Auch der Meyers Manx Buggy von 1970 wurde fast doppelt so teuer zugeschlagen als erwartet. USD 64’350 (EUR 54’698, CHF 62’420) war dem Käufer das schön, aber nicht unbedingt auf maximale Originalität hin restaurierte Exemplar wert.

    Meyers Manx (1970) - als Lot 271 an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Monterey 2017
    © Copyright / Fotograf: Erik Fuller - Courtesy RM Sotheby's

    Die beiden Peel “Bubble Cars”, ein P50 und ein Trident wurden beide um etwa einen Drittel über dem Estimate verkauft. Der P50 kostete damit USD 140’250 (EUR 119’213, CHF 136’043), der Trident USD 121’000 (EUR 102’850, CHF 117’370). Viel Geld für zwei Einzylinder-Kleinstfahrzeuge.

    Peel P50 (1964) - als Lot 144 an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Monterey 2017
    © Copyright / Fotograf: Robin Adams - Courtesy RM Sotheby's

    32 Millionen-Autos

    Ingesamt verkauft RM/Sotheby’s 32 Autos für mehr als eine Million USD pro Wagen. 12 der Autos trugen das Ferrari-Pferdchen auf dem Bug, darunter ein 250 GT SWB von 1961 (USD 8,3 Millionen), ein 410 Superamerica von 1959 (USD 5,3 Millionen) und das Ei, der 166 MM/212 Export mit der Karosserie von Fontana (USD 4,51 Millionen).

    Ferrari 250 GT SWB Berlinetta (1961) - als Lot 220 an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Monterey 2017
    © Copyright / Fotograf: Theodore W. Pieper - Courtesy RM Sotheby's

    Interessant bei Vergleichsbetrachtungen ist, dass beispielsweise ein früher Porsche 356 1500 von 1951 (USD 1,02 Millionen) gleich teuer bewertet wurde wie ein Maserati 5000 GT Coupé von 1964.

    Supersportwagen aus der Neuzeit

    Bei den junge Klassikern, die RM/Sotheby’s anbieten kann, dominieren die Supersportwagen, so etwa ein Ferrari LaFerrari von 2015, ein Pagani Huayra Tempesta von 2014 oder ein Lamborghini Concept S aus dem Jahr 2006.

    Pagani Huayra Tempesta (2014) - als Lot 229 an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Monterey 2017
    © Copyright / Fotograf: Robin Adams - Courtesy RM Sotheby's

    Sie wurden alle verkauft, der Lamborghini Concept S kam dabei allerdings nur auf 61% des Schätzwerts.

    Wenige Schnäppchen

    Richtig günstige Autos gab es bei RM/Sotheby’s kaum. Relativ günstig war sicherlich der MG L-Type Magna Sports Roadster von 1933, der satt der erwarteten USD 150’000 bis 200’000 nur gerade USD 82’500 (EUR 70’125, CHF 80’025) erzielte.

    MG L-Type Magna Sports Roadster (1933) - als Lot 168 an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Monterey 2017
    © Copyright / Fotograf: Erik Fuller - Courtesy RM Sotheby's

    Deutlich unter dem Schätzwert landeten auch der Bugatti 57 von 1937 und ein Mercedes-Benz 190 SL von 1957.

    Graber-Delahaye nicht verkauft

    In den Nachkriegsjahren baute Herrmann Graber viele elegante Cabriolets auf der Basis von Alfa-Romeo-, Talbot- und Delahaye-Chassis. Sie tragen immer ähnliche Züge und wirken dabei ausserordentlich elegant. Auch der Delahaye 135 von 1946 mit Chassisnummer 800320 erhielt eine dieser exquisiten Karosserien. Erstbesitzer war ein Schweizer Bankier. In den Neunzigerjahren wurde der Wagen komplett restauriert. Die erwarteten rund USD 450’000 (unterer Schätzwert) wollte aber kein Bieter aufrufen, der Wagen blieb unverkauft.