In Zeiten des Internets sind die Automärkte transparenter geworden und die Kommunikation mit Verkäufern leichter. Vorbei der Krampf, als man sich mühsam ausländische Zeitungen und Zeitschriften mit Kleinanzeigen besorgen musste, in denen dann ohnehin die besten Schnäppchen schon weg waren, wenn das Blatt im Briefkasten lag. Ganz abgesehen vom holprigen Telefonieren in einer Fremdsprache und den mit einem Auslandsgespräch verbundenen Gebühren.
Inzwischen gibt es kaum noch Gründe, es nicht selbst zu versuchen, seinen neuen automobilen Schatz im Ausland aufzustöbern – zumal Sie, wenn Sie mit Bedacht an die Sache gehen, auch eine Menge Geld sparen können. Gewisse Vorsichtsmassnahmen sollten Sie selbstredend beachten, um nicht auf Betrüger oder Verkäufer von schön-gepfuschten Blendern hereinzufallen. Auf die gängigen Betrugsmaschen mit Vorkasse wollen wir da gar nicht näher eingehen. Die sind den meisten Menschen inzwischen bereits bekannt. Falls nicht: Informieren Sie sich unbedingt vorher darüber! Oldtimerzeitschriften warnen seit Jahren davor, und in Internetforen finden sich zahlreiche Beispiele. Doch auch diesseits von krimineller Energie gibt es jedoch genügend Fallstricke, wenn Sie zum ersten Mal einen Wagen importieren wollen.
Beispiel: Oldtimerkauf in den USA
Darauf wollen wir zusammen mit Christian Reyer, Inhaber der auf Liebhaberfahrzeuge spezialisierten Spedition Reyer International Car Logistics, näher eingehen. Er bringt ein Beispiel: "Nehmen wir an, Sie möchten sich den Traum eines Ford Mustang erfüllen, um damit ähnlich wie im James-Bond-Film "Goldfinger" den Schweizer Furkapass unsicher zu machen. Nun haben Sie Ihren Traum-Mustang für USD 40'000 in den USA gefunden. Ein 1965er Cabriolet mit 289er-Motor und Dreigang-Automatik. Zunächst gilt es einmal zu klären, wie der Zustand des Fahrzeuges ist. Sie können sich auf Ihr Fachwissen und die Fotos verlassen. Besonders bei hochpreisigen Fahrzeugen sollten Sie jedoch besser selbst vor Ort sein oder – sollten Sie das Auto nicht persönlich in Augenschein nehmen können – einen Kenner vor Ort einschalten, der abklärt, ob Realität und Angebot übereinstimmen. Mancher Verkäufer ist sehr geschickt darin, an den Schwachstellen vorbeizufotografieren." Unter den Spezialisten-Profilen auf Zwischengas oder auch bei Logistikern wie Christian Reyer können unsere Leser auf ein Netzwerk von Experten zurückgreifen, die sich vor dem Kauf die Autos anschauen.
Wer nicht selbst anreisen kann, hat oft neben dem eigentlichen Transport und der Begutachtung vor dem Kauf weitere Dienstleistungen zur Wahl, die den Kauf weniger kompliziert machen. Zum Beispiel lässt sich – je nach Spediteur – einen Kaufabwicklungs-Service in Anspruch nehmen. Damit auch sichergestellt ist, dass ein reales Fahrzeug hinter einem Online-Inserat steht, kümmert sich die Spedition um den gesamten Kaufprozess. Vom Käufer wird der Kaufpreis an die Spedition überwiesen, die dann dafür sorgt, dass das Geld erst dann "Zug um Zug" ausbezahlt wird, wenn der Spediteur beim Verkäufer vor der Tür steht, um das Auto abzuholen. Nicht selten ist es schon vorgekommen, dass Teile vor dem Kauf getauscht oder gänzlich entfernt wurden. Von Fake-Inseraten ohne jegliche Fahrzeuge mal ganz abgesehen. "Wir sorgen dafür, dass Sie das Auto erhalten, das Sie gekauft haben", versichert Christian Reyer.
Wenn das alles abgeklärt ist und Sie sich mit dem Verkäufer geeinigt haben, steht die große Frage des Transportes im Raum. Bei Autos aus den USA fällt der Eigentransport über die gesamte Distanz logischerweise aus. "Diesen könnten Sie höchstens bis zum Abfahrtshafen selbst organisieren oder durchführen. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten des Transports. Sollten Sie den Wagen vor Ort gekauft haben, können Sie ihn selbstredend auf eigene Faust zum Hafen bringen", erklärt Reyer und fügt hinzu, dass der Wagen dann auch unbedingt versichert sein sollte. "Wenn Sie mit den örtlichen Gegebenheiten und Regularien nicht vertraut sind, lassen Sie ihn besser beim Verkäufer abholen und zum Hafen bringen. Dann sind Sie auf der sicheren Seite." Denn in den USA seien immer wieder auch Autofahrer unterwegs, die meinen, auf eine Versicherung verzichten zu können. Hierzulande kaum vorstellbar. Wenn ein solcher Fahrzeuglenker in Ihren Neuerwerb rauscht und keine finanziellen Mittel hat, gehe man als Käufer des Wagens leer aus. Er rät zudem: "Versuchen Sie gar nicht erst, von Europa aus später jemanden zu verklagen – das gilt übrigens auch für unehrliche Verkäufer. Ebenso können Pannen aus dem günstigen Transport auf Achse schnell eine nervenaufreibende Odyssee mit unkalkulierbaren Zusatzkosten machen. Ärgerlich, wenn Sie dann noch Ihren Flug verpassen und einen Neuen buchen müssen." Wer sich der Risiken bewusst ist und keinen Zeitdruck hat, kann aber durchaus das Abenteuer der Überführung auf Achse wagen.
Was kostet also der Inlandstransport? Bei den Entfernungen in den USA verschätzt man sich schnell. Zu bedenken ist: Je weiter der Wagen von einem der großen US-Häfen entfernt steht, umso teurer wird der Transport. "Logisch", mag man jetzt denken. Aber das kann schnell EUR 1000 oder mehr ausmachen, die man vielleicht nicht einkalkuliert hatte. "Das hängt auch davon ab, ob Sie Ihren Wagen offen oder geschlossen transportieren lassen wollen. Für einen geschlossenen Transport eines Ford Mustang von Seattle nach Los Angeles zahlen Sie etwa EUR 1400. Offen geht es auch schon ab EUR 750 los."
Seefracht-Raten und -Versicherungen
Die eigentliche Seefracht (Luftfracht mit Kosten um EUR 15'000 pro Auto lohnt sich nur bei sehr eiligen Transporten oder extrem teuren Fahrzeugen) ist mit EUR 1850 für einen Platz in einem Sammelcontainer von Los Angeles nach Bremerhaven die beliebteste Variante für den Import eines Traumwagens aus den USA laut Reyer.
Dabei steht ein Fahrzeug je nach Größe der anderen "Mitreisenden" mit bis zu drei anderen Autos in einem Container. Passend gezimmerte stabile Holzrahmen im Inneren sorgen dafür, dass die Autos übereinander auf die Reise gehen können. In dem Fall bietet sich das Hinzubuchen einer Abdeckplane oder eines "Car Covers" an. Denn man weiss ja nie, wie dicht die Autos sind, die eventuell über dem eigenen Neuerwerb platziert werden. Mehrwöchige Flecken aus Öl oder gar Bremsflüssigkeit auf dem Lack sind höchst ärgerlich. Übrigens: Tropft Ihr Auto auf der Überfahrt auf ein anderes, haften Sie als Eigentümer. "Selbstredend können Sie auch verlangen, dass Ihr Auto in einem Einzelcontainer oder nur mit einem zweiten Wagen verschifft wird, um das Risiko zu senken." Dann steigen aber die Kosten entsprechend stark an. Aktuell kostet aufgrund der weltpolitischen Lage der Transport eines Containers von Los Angeles nach Bremerhaven etwa EUR 3000.
Preiswerter können Sie Ihren Wagen per RoRo-Frachter ("Roll on, Roll off") in die alte Welt holen. "Dies empfiehlt sich vor allem für grössere Kaliber wie Wohnmobile oder Nutzfahrzeuge sowie Autos, die jederzeit uneingeschränkt fahrbereit und nicht zu teuer oder selten sind", erklärt Reyer. Beim Beladen der Schiffe gebe es oftmals wenig Zeit, da tausende Fahrzeuge verladen werden müssen. Obendrein haben die Hafenarbeiter schlicht kein Werkzeug und nur selten Sachkenntnis, ewig an einem Auto herumzufummeln, bis es mal läuft und auf das Schiff gefahren werden kann. Es ist sogar schon vorgekommen, dass ein Auto, das im Zielhafen nicht abgeladen werden konnte, einfach mit dem Schiff wieder "zurück an den Absender" ging – oder höchst schwellerschädlich mit dem Gabelstapler vom Schiff gehievt wurde. Zudem dürften hierbei keine Gegenstände wie Ersatzteile oder Mitbringsel mit im Auto sein. Beim Container-Transport ist dies jedoch gestattet. Und die Gefahr von kleineren Schäden durch Rempler ist im Container auch geringer – sofern die Autos gut verzurrt werden.
Was aber tun, wenn es dennoch einmal zu Schäden kommt? "Hier gibt es zwei Varianten der Versicherung: Die gegen Totalverlust und eine gegen Schäden, die durch den Transport entstanden sind. Totalverlust bedeutet, dass der Container beispielsweise bei starkem Seegang vom Schiff kippt und versinkt oder durch ein Feuer zerstört wird. Deshalb empfiehlt sich eine gute Versicherung gegen Transportschäden. Diese kostet in der Regel 1,5 Prozent des Fahrzeugwertes. Wichtig ist hier jedoch eine lückenlose Dokumentation des Fahrzeugzustandes, bevor es bei der Spedition angeliefert wird."
Nun macht sich Ihr Traumwagen endlich auf den Weg. Die Reise von der Westküste dauert locker drei Wochen länger als von der Ostküste, da der vielbefahrene Panamakanal die einzige Abkürzung zwischen Pazifik und Atlantik ist. Zwischen Kauf und Anlieferung in Europa vergehen also schnell sechs bis acht Wochen: "Wenn es keine Zwischenfälle gibt", fügt der erfahrene Fahrzeuglogistiker hinzu. "Denn eine versehentliche Blockade wie im Suezkanal kann auch dort vorkommen." Wo wir gerade bei West- und Ostküste sind: Je weiter westlich ein Wagen steht, umso grösser ist die Chance, dass er blechmässig besser beisammen ist. Wäre auch zu schön gewesen, wenn die uns zugewandte Seite der USA auch noch die besseren Autos gehabt hätte. Irgendetwas ist ja immer.
Schweiz-Import
Mit den Transportkosten ist es natürlich noch nicht erledigt. Wenn Ihr Traumwagen in der alten Welt angekommen ist, kommen – ebenso bei einem Import aus der EU – noch folgende Ausgaben auf Sie zu: Bei der Einfuhr in die Schweiz fallen in der Regel Zölle in Höhe von CHF 12 bis 15 je 100 Kilogramm Leergewicht, vier Prozent Automobilsteuer und 7,7 Prozent Mehrwertsteuer an. Diese errechnen sich übrigens aus dem Kaufpreis plus Transportkosten. Hinzu kommen meist noch Hafengebühren (EUR 525) im Empfangshafen, inklusive Entladung, Transitdokument, Dokumentation und je nach Zeit auch noch Lagergelder. Die Kosten für die Zollabwicklung (EUR 350), gelten dann auch für andere Importe wie zum Beispiel aus Grossbritannien. Da sind die Transportgebühren mit etwa CHF 3500 je nach Standort des Fahrzeugs geringer oder sogar höher. Hier lohnt es sich besonders, Vergleichsangebote einzuholen. Abhängig vom Zustand des Fahrzeuges fallen dann noch die obligatorischen Kosten für Umrüstung auf Schweizer Zulassungsvorschriften und Prüfung durch die MfK an, bis der Mustang-Käufer aus dem Beispiel endlich die Kontrollschilder montieren und die Bergpässe geniessen darf.
Schweiz-Export nach Deutschland
Manchmal liegt das Gute aber auch näher. Wer in Deutschland beheimatet ist und einen gepflegten Klassiker oder Liebhaberwagen aus der Schweiz erwerben will, kann den Export auch selbst versuchen. Selbstredend gilt das auch in die andere Richtung. Dies geht per Achse mit "Ausfuhrkontrollkennzeichen" wie die Exportschilder in der Schweiz genannt werden (Ausfuhrkennzeichen in Deutschland) oder Transport. Bei Ersterem müssen entsprechende Bürokratie und Kosten in Kauf genommen werden, um die Schilder zu erhalten. Zweiteres gestaltet sich etwas leichter, jedoch braucht man dann einen passenden Anhänger samt Transportsicherungen, den man aber auch mieten kann. Dann sollte aber auch ein entsprechendes Zugfahrzeug vorhanden sein. Sonst heißt es auch da: mieten. Und diese kostet gerade mit vielen Kilometern schnell fast genauso viel wie der Transport durch eine Spedition. "Doch selbst wenn all diese Kriterien erfüllt sind, sollten Sie genau auf Dinge wie Stützlast und das korrekte Sichern des Fahrzeuges auf dem Anhänger oder Autotransporter achten. Sonst drohen neben Bussen (und Punkten sowie Fahrverboten) schlimmere und weit kostspieligere Zwischenfälle wie Unfälle durch unsachgemässe Beladung oder fehlende Gespann-Fahrpraxis."
Fallstricke im Detail
"Wenn Sie dann bei der Ausfuhr auch alle notwendigen Formulare und Dokumente vorliegen haben, ist es fast vollbracht. Aber auch nur fast: Hat Ihr frisch gekauftes Auto eine Klimaanlage? Wenn ja, muss diese professionell mit Nachweis evakuiert werden, bevor das Auto in die EU eingeführt werden darf, da besonders bei älteren Fahrzeugen oftmals noch das alte Kältemittel R12 verwendet wird und dieses in der EU nicht mehr erlaubt ist. Ist es bereits nachweislich umgerüstet oder neu genug und damit vorschriftsmäßig gefüllt, muss aber zumindest der Beweis erbracht werden." Bei Importen aus Übersee übernimmt das Entleeren der Klimaanlage in der Regel die Spedition. Natürlich gegen weitere Gebühren.
Wer Ärger und Zeit sparen will, für den ist es in den meisten Fällen wohl einfacher, eine erfahrene Spedition mit dem Transport zu beauftragen. Das vermeidet unnötige und kostspielige Fehler und spart vor allem viel Zeit und Nerven. Nichts ist ärgerlicher, als am Zoll umdrehen und weitere Nächte im Hotel anhängen zu müssen, weil ein wichtiges Dokument fehlt oder eben die Klimaanlage nicht geleert oder der entsprechende Nachweis vergessen wurde. Wenn dann noch Anhänger (und sogar das Zugfahrzeug) gemietet sind und diese nicht rechtzeitig zurückgebracht werden können, zieht das meist weitere Mehrkosten nach sich.
Transportkostenvergleich für Sparfüchse
Lohnt sich der Transport vom Nachbarland auf eigener Achse und die eigene Zollabwicklung nicht dennoch? "Da Speditionen effizienter arbeiten können als Privatleute, ist die Ersparnis gegenüber dem Selbstimport selten gross genug, um sich den Risiken auszusetzen. Gerade jetzt mit den stark gestiegenen Spritpreisen. Wenn Sie beispielsweise einen Jaguar Mk II im Wert von EUR 50'000 von Zürich nach Berlin transportieren wollen, kostet dies etwa EUR 1450 inklusive der Zollabwicklung und Versicherung. Viel Raum für Ersparnisse bleibt da nicht, wenn Ihr Gespann sich auf den etwa 1700 Kilometern (retour) schon bei einem Durchschnittsverbrauch von zehn Litern auf 100 Kilometern für rund EUR 350 Sprit genehmigt. Und dann haben Sie weder einen Anhänger gemietet, etwas gegessen noch irgendwo geschlafen oder viele Stunden am Zoll oder gar im Stau verbracht mit einem Gesamtaufwand von zwei Tagen."
Zölle und Steuern in Deutschland
Was kommt bei einem Import aus einem Nicht-EU-Land wie der Schweiz (das gilt dann auch für alle anderen Importe aus beliebten Ländern wie Grossbritannien, USA, Kanada, Japan oder den Vereinigten Arabischen Emiraten) auf einen deutschen Käufer zu? Oldtimer, also Fahrzeuge jenseits der 30 Jahre, können als "Antiquitäten/Sammlerstück" importiert werden. Dies bedeutet in Deutschland, dass der Zoll von zehn Prozent gestrichen und die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) von 19 auf sieben Prozent reduziert wird. Ist der Neuerwerb jünger, müssen die vollen 19 Prozent EUSt berappt werden, zusätzlich zu den zehn Prozent Zoll. Bei Pick-Ups und anderen Nutzfahrzeugen beträgt der Zoll sogar 22 Prozent. "Wenn Sie einen recht neuen Dodge Ram importieren wollen, der Sie inklusive Transport EUR 45'000 Euro gekostet hat, müssen Sie nochmal gut EUR 20'000 für den Fiskus bereithalten. Wenn Sie das Auto für Ihre Firma importieren, können Sie zumindest die Einfuhrumsatzsteuer wieder reinholen. Das gilt übrigens auch für den ermäßigten Oldtimer."
Kostengünstiger gestaltet sich der innereuropäische Kauf. Wobei es auch hier einige Fallstricke zu beachten gilt. Für jedes Land gelten andere Regeln, die man genau kennen sollte. "So können Sie beispielsweise ein in Italien gekauftes Auto eigentlich nicht auf eigener Achse ausführen. Das geht in der Regel nur per Transporter, da in Italien immer eine Versicherung für das Auto bestehen muss. Und diese bekommen Ausländer in der Regel nur unter grossen Umständen bei italienischen Versicherungen." Dann muss meist gleich für ein Jahr bezahlt werden. Selbst wenn Sie nur zwei Tage unterwegs sein wollen. Erstattungen gibt es da nicht. Bei dem entsprechenden bürokratischen Aufwand und den zu erwartenden Kosten legt man in dem Fall immer drauf. Und noch etwas: "Kommen Sie gar nicht auf die Idee, mit Kurzzeit- oder Exportkennzeichen aus Ihrem Land das Auto holen zu wollen – ganz gleich ob aus Italien oder einem anderen EU-Land. Dies gilt bei deutschen Kennzeichen als unerlaubte Fernzulassung und wird nicht anerkannt."
Selbst wenn der Verkäufer dem Käufer gestattet, das Auto mitsamt Kennzeichen auf eigener Achse zu fahren, sollten Käufer den kürzesten Weg einschlagen. Es kam schon vor, dass die Polizei oder der Zoll Steuerhinterziehung unterstellt haben, wenn Zweifel aufkamen, dass der Wagen auf direktem Wege überführt wird. Abgesehen von diesem Risiko ist es wichtig, auch die Haftungsfrage zweifelsfrei zu klären, sollte es unterwegs zu einem Unfall kommen. "Rechnen Sie dann die Reisekosten sowie Sprit und Mautgebühren, bleibt auch da wenig Einsparpotenzial gegenüber dem Transport durch einen Profi" – die Freude an der Reise mit dem Neuerwerb einmal ausgenommen.
Fazit
Selbstredend ist der Kauf des Traumwagens immer mit starken Emotionen verbunden. Allerdings sollten Käufer zu jeder Zeit einen kühlen Kopf bewahren und jeden Schritt genau abwägen – insbesondere, wenn man den Kauf und Transport nicht selbst bewerkstelligen kann. "Wenn Sie mit den landeseigenen Regularien nicht vertraut sind und bei Null anfangen müssen, ist es immer ratsam, sich Angebote von Logistik-Profis einzuholen, bevor Sie übereilt auf eigene Faust den Import wagen und am Ende teures Lehrgeld zahlen, das einem nicht selten lange die Freude am Neuerwerb vermiesen kann. Nichts ist so schmerzhaft wie das Scheitern einer grossen Liebe."
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