Lombardi 1967-1974 – Vielfalt im Kleinen
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Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Lombardi ist eine dieser verschwundenen Marken. Hergestellt wurden vorerst Sonderanfertigungen in Einzelstücken, wie bei vielen italienischen Spezialkarossiers und alsbald wurde eine grosse Vielfalt von Modellen in Kleinserie produziert.
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Francis Lombardi zeichnete sich im Ersten Weltkrieg als Kampfpilot aus, flog danach Distanzrekorde nach Afrika, gründete 1938 eine Flugzeugbaufirma und 1948, ebenfalls in Vercelli, die Karosseriefirma Francis Lombardi. Diese baute zunächst Fiat 1100 und Lancia Aprilia zu Kombiwagen mit hinteren Holzflanken um. Es folgten Cabrios sowie Verlängerungen zu Chauffeurlimousinen auf Basis des Fiat 1400 und später auch des 1800/2300. Wie viele italienische Spezialkarossiers baute Francis Lombardi seine Sonderanfertigungen einzelstückweise und auf Bestellung. Erst mit der Herstellung in Kleinserie von sportlichen Liebhabercoupés und von Viertürversionen der Fiat-Winzlinge mutierte Lombardi zur Eigenmarke. Auf seinen bereits in den Fünfzigerjahren konstruierten viertürigen und verlängerten Fiat 600 Lucciola folgte 1964 der Fiat 850 Quattro Porte mit Stufenheck (den Seat 1967 in Lizenzproduktion nahm). Ab 1971 gab es analog den viertürigen Fiat 127 Lucciola.
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