Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
SC-Abo-Kampagne
Bild (1/1): Alfa Romeo 33 Bertone Navajo (1976) - spektakulärstes Konzeptfahrzeug von Bertone auf Basis Alfa Romeo 33 - Genfer Autosalon 1976 (© Archiv Automobil Revue)
Fotogalerie: Nur 1 von total 125 Fotos!
124 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

Markenseiten

Alles über BMW
Alles über Lancia

Artikelsammlungen zum Thema

Autosalons

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Suche nach ähnlichem Inhalt

Inserate

Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
BMW 630 CS (1976-1979)
Coupé, 185 PS, 2985 cm3
Preisbereich TIEF: € 0 bis 5'000
Lancia Gamma 2000 (1976-1979)
Limousine, viertürig, 120 PS, 1999 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Lancia Gamma 2500 (1976-1979)
Limousine, viertürig, 140 PS, 2484 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Lancia Gamma Coupé 2000 (1976-1979)
Coupé, 120 PS, 1999 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Lancia Gamma Coupé 2500 (1976-1979)
Coupé, 140 PS, 2484 cm3
 
Bernina Gran Turismo 2019
Artikel drucken
Diese Funktion ist nur dann verfügbar, wenn Sie angemeldet sind.

  • Falls Sie einen Benutzernamen haben, melden Sie sich an (Login).
  • Ansonsten können Sie sich kostenlos registrieren!
  • Persönliches Archiv
    Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

    Sie haben Benutzername und Passwort?
    Dann melden Sie sich an (Login).

    Noch kein Benutzername?
    Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

    Genfer Autosalon 1976 - Evolution und Optimierung im Detail

    21. Februar 2016
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Archiv 
    (125)
     
    125 Fotogalerie
    Sie sehen 1 von 125 Fotos
    Weshalb nicht alle Fotos?

    Wie kann man alle Fotos sehen?

    124 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
    Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

    Genfer Autosalon Plakat 1976Als der 46. Genfer Automobilsalon am 11. März 1976 seine Türen öffnete, meinte es die Welt nicht nur gut mit den Autofahrern. Zwar hatte man die Energiekrise der frühen Siebzigerjahre hinter sich gelassen, der Benzinpreis aber hatte die 1-Franken-Schallmauer bereits durchbrochen, in Deutschland wartete man nur noch darauf. Neue Tempolimiten wurden eingeführt, in Zürich wurde ein Versuch mit Tempo 50 innerorts geplant (und dann später zurückgestellt).

    Doch auch für die Autohersteller und Importeure war es keine einfache Zeit. Mit 189’945 Neuzulassungen war im Jahr 1975 das tiefste Ergebnis seit 1968 erreicht worden. Vor allem die britischen und französischen Marken hatten Federn lassen müssen, während sich Volkswagen wieder auf Platz 1 aufschwingen konnte.

    In der Schweiz liessen drohende und im Alleingang ausgearbeitete neue Abgas- und Lärmvorschriften, geplant auf den 1. Januar 1977, befürchten, dass vierzig Prozent der aktuellen Fahrzeugtypenpalette nicht mehr angeboten werden könnten. Auch andere Länder und Ländergemeinschaften werkelten bereits an schärferen Normen und neuen Messmethoden und machten damit die Arbeit der Hersteller anspruchsvoller.

    Und in den USA gab es den ersten Gerichtsfall, weil sich der Airbag, damals noch Luftsack genannt, eines Buick-Besitzers bei einem Unfall nicht wie erwartet geöffnet hatte.

    Bilderbogen Genf 1976 (© Claude Weber)

    Dies alles hielt aber die 462’610 Besucher in Zeiten einer weltweiten Rezession nicht davon ab, nach Genf zu strömen und den Eintrittspreis von sechs Schweizer Franken zu bezahlen, um Neuheiten und Bewährtes zu sehen, welche die Auto- und Zubehörhersteller 1976 zu bieten hatten.

    Design-Sensation bei Bertone

    Aufgebaut auf einem schon lange nicht mehr genutzten Alfa-Romeo-33-Stradale-Fahrgestell präsentierte sich in der Halle der Spezialkarosserien auf einem drehenden Karussell der Navajo von Bertone. Mattgrau lackiert und mit einer konsequent durchgezogenen Keilform, die sich bis zum grossen Heckspoiler durchzog, zeigte der Prototyp viele neue Designideen wie die nach der Seite ausfahrenden Scheinwerfer.

    Alfa Romeo 33 Bertone Navajo (1976) - mit vielen neuen stylistischen Ideen - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Unorthodoxes fand sich auch im Cockpit, denn die Anzeigen waren digital und erinnertne mehr an das Raumschiff Enterprise als an einen Sportwagen.

    Felber FF Beach Car (1976) - Strandwagen mit Ferrari-V12-Motor und Design von Michelotti - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Neben dem Bertone-Wurf wirkten die anderen Konzeptfahrzeuge und Spezialkarosserien fast schon ein wenig gewöhnlich, obschon sich manch elegantes Fahrzeug darunter befand. So zeigte Pietro Frua eine Variante seines BMW-3.0-Coupés, Felber konvertierte in Zusammenarbeit mit Giovanni Michelotti einen Ferrari 365 GTC/4 zum Strandwagen, während Pininfarina die Coupé-Variante des Lancia Gamma als Prototypen zeigte.

    Boniolo Meta (1976) - Francesco Boniolo baute diesen Flitzer auf Basis des Fiat 127 - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Erstmals zu sehen war in Genf das Coupé auf Fiat-127-Basis von Francesco Boniolo, allerdings schien die Linienführung der Maquette schon am Salon ein wenig “passé” zu sein.

    Ford Mustang III (1976) - Studie eines Frontantriebs-Coupés auf Fiesta-Basis - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Während die kleinen Karosseriebauer aus Italien in Richtung Serienfertigung tendierten, offerierten die grossen Autohersteller mit Konzeptfahrzeugen einen Blick in die Zukunft. Ford zeigte mit dem Mustang III einen Gedankenanstoss für einen umweltfreundlichen und kompakten Sportwagen mit Targa-Dach, dessen technische Basis beim Ford Fiesta zu suchen war.

    Opel GT 2 (1976) - voll funktionsfähige Konzeptstudie - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    General Motors brachte den bereits 1975 vorgestellten Opel GT 2 nach Genf und auch hier beeindruckte das Coupé durch seine elegante Formgebung und die innovativen Schiebetüren.

    Caruna Staccato (1976) - vielversprechendes Coupé mit Porsche-2,7-LIter-Heckmotor - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Ungewöhnliches gab es vom Karosseriebauer Caruna zu sehen, denn für den Genfer Autosalon hatte man ein Stahlblech-Coupé mit Porsche-911-Mechanik entwickelt, mit dem Erwin Schill zeigen wollte, wie er die Schweizer Tradition der Spezialkarosserien aufleben wollte.

    Neue Sportwagen in Genf

    Trotz aller Umwelt- und Energieproblem war das Interesse am Sportwagen ungebrochen und so freuten sich die Besucher des Genfer Salons denn auch über einige Neuheiten.

    Lamborghini Urraco Silhouette (1976) - mit veränderter Linienführung, Targadach und kürzerer Hinterachse - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Auf dem Lamborghini-Stand etwa konnten sie den neuen Silhouette bewundern, eine Tara-Variante des Urraco mit umfangreich modifizierter Karosserie aber dem altbekannten Dreiliter-V8-Motor.

    Maserati Kyalami (1976) - Neuheit auf dem Maserati-Stand - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Ein paar Meter weiter und immer noch gleich gegenüber des Citroën-Stands stellte der neue Maserati-Eigner Alessandro De Tomaso das Modell Maserati Kyalami mit dem bekannten 4,2-Liter-V8-Motor aus. Die Ähnlichkeit mit dem De Tomaso Longchamp war nicht zufällig, denn eine komplette Neuentwicklung konnte man sich nicht leisten und ein neues Modell wurde dringend benötigt. Pietro Frua hatte die Linienführung, die Tom Tjaarda beim Longchamp entworfen hatte, überarbeitet, während das Interieur sich weniger stark vom De Tomaso unterschied.

    Ferrari 308 GTB (1976) - der erste serienmässige Ferrari mit Pininfarina-Linie und Kunststoffkarosserie - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Bei Ferrari gab es erstmals in der Schweiz den 308 GTB mit Kunststoff-Karosserie zu sehen, Bristol hatte den Typ 412 als Convertible Saloon angekündigt und TVR zeigte den 3000 M mit Turbolader und 230 PS in Genf.

    Allzuviele Neuheiten gab es im Sportwagenbereich also nicht zu sehen, in die Bresche sprangen dafür Kleinserienanbieter wie Sbarro, Excalibur, Felber, Achilli Motors oder Panther, die mit Nostalgieautos einen neuen Trend zum Neo-Oldtimer, also klassisch aussehenden Fahrzeugen mit moderner Technik, setzten.

    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     
    Bonhams Bonmont 2019

    Viel Neues aus Deutschland

    Der BMW 630 CS / 633 CSi feierte in Genf seine öffentliche Premiere.

    BMW 630 CS (1976) - Debüt des neuen Frontmotor-Coupés mit Dreiliter-Vergaser- und 3,3-Liter-Einspritzmotor - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Das elegante Coupé mit 3,0- oder 3,3-Liter-Motor und Vergaser, respektive Einspritzung liess manchen Besucher träumen.

    Neu, wenn auch bereits vor dem Salon vorgestellt, war auch die neue Mercedes-Benz-Baureihe W123 mit den Modellen 200 bis 280 E und 200 D bis 240 D 3.0, die sich nun optisch der S-Klasse angeglichen zeigten.

    Mercedes-Benz 250 (1976) - Neuauflage der Baureihe (W 123) unterhalb der S-Klasse - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Ebenfalls nicht ganz neu, aber zum ersten Mal dem grossen Publikum gezeigt war der Ford Taunus mit geglätteter Karosserie und einer grossen Motorenpalette, die von 1,3 bis 2,3 Litern reichte.

    Ford Taunus (1976) - neu karossiertes Mittelklassemodell - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Als Salonüberraschung zeigte Opel den Kadett Aero 1200 S, ein Cabriolet-Targa-Hybrid, der bei der Karosseriefirma Bauer gefertigt wurde.

    Opel Kadett Aero (1976) - Frischluftausführung, Neuheit als Umbau des Kadett 1200 S - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Für viele Schweizer zum ersten Mal zu sehen waren auch die Opel-Typen Ascona B und Manta B, die allerdings bereits im Sommer 1975 vorgestellt worden waren. Für Motorsport-Enthusiasten dürfte allerdings der Opel Kadett GT/E mit Vierventil-Motor der Höhepunkt gewesen sein. Der verbreiterte Wagen mit deutlich über 200 PS war für den Rallye-Sport konzipiert worden.