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    Genfer Autosalon 1955 - vom Kleinwagen zum Sportwagen und fehlenden Autobahnen

    Erstellt am 15. Februar 2015
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Max Wohnlich 
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    Der 25. Internationale Automobilsalon von Genf zeigte auto-interessierten Besuchern vom 10. bis 20. März 1955, was die Automobil-Industrie zu bieten hatte. Für den Jubiläumssalon wurde die Ausstellungsfläche auf 21’374 m2 vergrössert und 634 Aussteller aus 14 Ländern erwartet. Der Besucherstrom wuchs gegenüber dem Vorjahr um rund 12%.

    BMW 502 Worblaufen Cabriolet (1955) - daneben ein Alfa Romeo 1900 Super Sprint, dahinter das Cabriolet Lancia Aurelia - Genfer Automobilsalon 1955
    © Archiv Automobil Revue

    Wie ein glänzender Schmetterling

    Bis wenige Minuten vor Saloneröffnung wurde im März 1955 gehämmert und gemeisselt, um rechtzeitig die zusätzliche Halle im angrenzenden Kasernenhof fertigzustellen. Bis zur Türöffnung wurden Neuheiten und besonders attraktive Ausstellungsstücke unter Tüchern verborgen, bis sie sich dann wie glänzende Schmetterlinge entpuppen durften.

    Übersichtsplan / Hallenplan Genfer Automobilsalon 1955
    © Copyright / Fotograf: Max Wohnlich

    Fehlende Strassen

    Etwas über eine halbe Million Motorfahrzeuge wurden Ende des Jahres 1954 in der Schweiz gezählt, der Zuwachs betrug beeindruckende 52’000 Fahrzeuge. Als Problem wurden aber die fehlenden Strassen identifiziert, denn immer mehr Autos und Motorräder wollten auf einem Wegnetz verkehren, das mehr oder weniger für Ochsen- und Pferdefuhrwerke konzipiert worden war. Was fehlte, waren Schnellstrassen und Autobahnen, wie auch Bundespräsident Dr. Petitpierre eingestehen musste. Die Realisierung von besseren Verkehrswegen lag aber noch in weiter Ferne, so dass sich der Touring Club der Schweiz damals sogar bemüssigt sah, eine kurzfristige Finanzierung von Express-Strassen per Volksinitiative zu fordern.

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    Die Premiere des Fiat 600

    Da passte natürlich ein kompakter Familienwagen wie der Fiat 600 perfekt in den Kontext. Und die Turiner hatten sich alle Mühe gegeben, die Welt-Präsentation bis fast zum letzten Tag geheimzuhalten, obschon die Auslieferung des kompakten Heckmotor-Wagens schon 24 Stunden nach der Weltpremiere einsetzte. In Genf wurde der neue Wagen unter anderem als informatives Schnittmodell gezeigt und die Automobil Revue rechnete sich damals grosse Chancen für den kompakten Italiener aus.

    Fiat 600 (1955) - als instruktives Schnittmodell - Genfer Automobilsalon 1955
    © Archiv Automobil Revue

    Fiat hatte aber auch noch einen zweiten Neuheiten-Pfeil im Köcher - erstmals gezeigt wurde nämlich das Fiat-Sportcabriolet 1100 TV, das auf der Technik des 1953 präsentierten Fiat 1100 basierte.

    Fiat 1100 TV (1955) - Premiere - für eine fröhliche Tummelfahrt zu Zweit - Genfer Automobilsalon 1955
    © Archiv Automobil Revue

    30 GT, Sport- und Rennwagen

    Exakt 30 Gran-Turismo-Fahrzeuge, Seriensportwagen und Rennwagen waren am Genfer Salon 1955 ausgestellt. Sie leisteten von 22 (Siata 600) bis 260 PS (Ferrari 750 Monza) und sie liessen sich in drei “Klassen” einteilen: Gran-Turismo-Fahrzeuge mit 2 vollwertigen Sitzen, zwei Notsitzen und brauchbarem Kofferraum (GT), Seriensportwagen mit 2 Plätzen und Kofferraum (SS) und Rennsportwagen mit 2 Plätzen ohne nennenswerten Kofferraum (RS):

    Klasse Marke/Typ Zyl-Zahl Hubraum PS Kg/PS Spitze km/h sFr.
    GT Alfa Romeo Giulietta Sprint 4 1290 65 13.2 160 16000
    GT Alfa Romeo 1900 Super Sprint 4 1975 115 8.7 190 25500
    GT Aston-Martin DB 2-4 6 2922 142 8.4 195 34950
    GT Lancia Aurelia GT 2500 6 2451 118 9.3 185 26900
    GT Porsche 356/1500 4 1488 55 14.3 155 15950
    GT Porsche 356/1500 S 4 1488 70 10.6 170 17000
    GT Siata 600 (unfrisiert) 4 633 22 26 95 8000
    SS Austin-Healey 100 4 2660 91 9.7 170 14500
    SS Bristol-Arnolt 6 1971 126 7.8 185 19000
    SS Daimler Roadster 6 2433 101 12.2 160 21300
    SS Ferrari 250 Europa 12 2953 220 4.8 200 52000
    SS Fiat 1100 TV 4 1089 50 16.2 143 12000
    SS Ford Thunderbird 8 4785 191 7.4 190 26250
    SS Jaguar XK 140 6 3442 192 6.3 190 20500
    SS Lancia Aurelia Spyder 6 2451 118 8.9 185 29500
    SS Maserati GT 2000 6 1986 120 7.1 200 28000
    SS Mercedes-Benz 190 SL 4 1897 105 10.3 180 19500
    SS Mercedes-Benz 300 SL 6 2996 215 5.4 245 33500
    SS MG TF 4 1466 64 13.8 140 9500
    SS Nash-Healey 6 4138 142 9.2 175 28700
    SS Panhard Junior 2 850 42 16.3 130 8400
    SS Porsche Speedster 1500 4 1488 55 13 160 15500
    SS Sunbeam Alpine 4 2267 81 16.1 145 14750
    SS Triumph Sports TR 2 4 1991 91 9.9 170 11850
    RS Aston-Martin DB 3S 6 2922 182 4.7 225 47000
    RS Ferrari 750 Monza 4 3000 260 2.9 235 53000
    RS Maserati Sport 2000 6 1986 170 4.4 238 36000
    RS Moretti 750 Gran Sport 4 748 58 8.5 175 14300
    RS Moretti Sport 1200 4 1204 80 7.2 170 18800
    RS Porsche Spyder 4 1498 110 5.6 220 24600


    Interessanterweise wurde der Facel Vega in dieser Liste, die in der Berichterstattung der Automobil Revue auftauchte, nicht berücksichtigt, obschon er vom Charakter sicher gut in die Kategorie Gran Turismo gepasst hätte.

    Aston Martin DB 3 S (1955) - in der Sonderausstellung - dreirädriger Lagonda neben dem eleganten Sportwagen - Genfer Automobilsalon 1955
    © Archiv Automobil Revue

    Der günstigste Sportwagen war übrigens der Jaguar XK 140, denn bei ihm waren nur 107 Franken pro PS zu zahlen. Am anderen Ende des Spektrums war erstaunlicherweise nicht ein Maserati oder Ferrari zu finden, sonder der Siata 600, bei dem eine Pferdestärke satte 364 Franken kostete, nicht zuletzt wegen der mageren Leistungsausbeute von nur 26 Serien-PS.

    Der absolut schnellste Wagen am Genfer Salon war nicht Ferrari 750 Monza oder der Maserati Sport 2000, sondern der Mercedes-Benz 300 SL mit 245 km/h Spitze, am teuersten war der Ferrari 750 Monza mit 53’000 Franken, der dafür immerhin das beste Leistungsgewicht von 2,9 PS pro kg bot.

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    Die Kleinwagen im Kommen

    Deutlich stärker in Erscheinung am Genfer Salon 1955 traten die Kleinstfahrzeuge, von denen manche erstmals auf dem Kontinent überhaupt zu sehen waren. Zu diesen gehörte das aus England stammende Bond Dreirad, das in der Schweiz den Zunamen “Zurella” erhielt. Erstmals in der Schweiz zu sehen war auch das Goggomobil, das erfolgreich die Züge eines “richtigen” Autos imitierte.

    Messerschmitt KR 200 (1955) - zum Kaufen bereit
    © Archiv Automobil Revue

    Der Messerschmitt Kabinenroller gehörte, genauso wie die Iso Isetta (die BMW-Variante war noch nicht angekündigt) zu den bekannteren Fahrzeugen. Interessant war sicher auch der dreirädrige Inter, der als Prototyp und mit einer an ein Flugzeug erinnernden Form gezeigt wurde.

    Mit Preisen zwischen 2000 und 4000 Franken lagen die Kleinstfahrzeuge allerdings teilweise arg nahe an “normalen” Personenwagen wie dem VW Käfer (ab 5575 Franken), dem Fiat 600 (ab 4950 Franken) oder dem Citroën 2 CV (ab 4440 Franken).

    Breites Angebot der Amerikaner

    Das andere Ende des Spektrums an Personenwagen bildeten die grossen Fahrzeuge aus Übersee. Von 12’900 bis 45’000 reichten die Preise, Fahrzeuglängen deutlich über fünf Meter waren der Normalfall. Und die Präsenz in Genf war eindrücklich, 14 Marken - Buick Cadillac,Chevrolet, Chrysler, Dodge, Ford, Hudson, Lincoln, Mercury, Nash, Packard, Plymouth, Studebaker und Willys - zeigten rund 30 Fahrzeugtypen und bildeten damit nach England die grösste Delegation.

    Studebaker Commander (1955) - mit 191-PS-Motor, Servolenkung, Servobremse, Lederpolsterung, etc. - Genfer Automobilsalon 1955
    © Archiv Automobil Revue

    Grosse Premieren fehlten zwar, aber für grosse Menschentrauben konnten Autos wie der Chrysler Bel Air, der Imperial, der Studebaker Speedster oder der Ford Thunderbird jederzeit sorgen.

    Wenig Neues aus England, Frankreich, Deutschland und Italien

    Überschaubar war die Zahl der Premieren aus den grossen europäischen Autonationen. Zwar stellten die Engländer mit über 40 gezeigten Fahrzeugtypen den grössten Anteil einer einzigen Nation überhaupt, der Neuheitenanteil der 24 (!) präsentierenden Marken - Alvis, Armstrong-Siddeley, Aston Martin, Austin, Austin-Healey, Bentley, Bristol, Bond, Daimler, Ford, Hillman, Humber, Jaguar, Lagonda, MG, Morris, Riley, Rolls-Royce, Rover, Standard, Triumph, Vauxhall und Wolseley - hielt sich aber in engen Grenzen, es wurden vor allem Modellpflege-Massnahmen und andere kleinere Neuerungen gezeigt, dies allerdings teilweise auf überaus eindrückliche Weise, wie die automatische Vorführung des obengesteuerten Vierzylinders bei Hillman.

    Hillman (1955) - der neue, oben gesteuerte Motor wird automatisch vorgeführt - Genfer Automobilsalon 1955
    © Archiv Automobil Revue

    Auch die Franzosen, angetreten mit sieben Marken - Citroën, Facel, Galy, Panhard, Peugeot, Renault und Simca - konnten abgesehen von Verfeinerungen bekannter Typen nicht mit Neuheiten aufwarten.

    Simca Aronde Surbaissee 55 (1955) - auf dem attraktiven Stand werden die Ergebnisse der "Genevière"-Prüfungsfahrt gefeiert - Genfer Automobilsalon 1955
    © Archiv Automobil Revue

    Italien, vertreten durch acht Marken - Alfa Romeo, Ferrari, Fiat, Iso/Isetta, Lancia, Maserati, Moretti und Siata - profitierte vom Neuheitenreigen Fiats, während Deutschland mit 24 ausgestellten Fahrzeugtypen, gezeigt von 13 Anbietern - BMW, Borgward, DKW, Eisenacher Motorenwerke, Ford, Goggomobil, Goliath, IFA, Lloyd, Mercedes-Benz, Opel, Porsche und Volkswagen - noch keineswegs die Präsenz hatte, die sie später haben würden.

    Maserati A6 G 2000 (1955) - Roadster von Zagato - Genfer Automobilsalon 1955
    © Archiv Automobil Revue

    Mit eigentlichen Neuerungen konnten auch die deutschen Autobauer nicht aufwarten, immerhin feierte der Mercedes-Benz 190 SL seine Europapremiere.

    Fribourg2020

    Normalbauweise vorherrschend

    Die Automobil Revue analysierte wie jedes Jahr die Technik der ausgestellten Fahrzeuge. Gemäss dieser Auswertungen wiesen 84% aller Wagen die Normalbauweise - Motor vorne, Antrieb hinten - auf, während sich der Rest hälftig auf Front- und Heckantrieb aufteilte. 55% aller Wagen wiesen noch die klassische Bauweise mit separatem Chassis auf, 45% waren bereits selbsttragend konstruiert. Die grosse Zeit der Kunststoffkarosserien war noch nicht angebrochen.

    Das Gros der Autos war mit Vierzylindermotoren ausgerüstet, entsprechend war auch der Reihenmotor dominierend. Vier Vorwärtsgänge wiesen 54% aller Kraftübertragungen auf, eine automatische Schaltung wiesen 19% aller Wagen auf. Für weitere Verbesserungen sah man aber insbesondere wegen des harten Konkurrenzkampfes der Fahrzeughersteller viel Potential.

    Spezial-Karosserien auf kurzen und langen Fahrgestellen

    Zwar fehlten die grossen französischen Marken - Delahaye, Delage, Talbot-Lago, Hotchkiss - als potentielle Lieferanten von Fahrgestellen für Spezialkarosserien, doch boten die Engländer - Alvis, Bentley, Daimler, Rolls-Royce, usw. - oder Deutschland mit dem BMW 502 noch genügend Auswahl für begeisternde Karosseriebauleistungen.

    Fiat 600 Coupé Boano (1955) - bereits mit Panorama-Windschutzscheibe - Genfer Automobilsalon 1955
    © Archiv Automobil Revue

    Den grössten Neuheitenschub aber produzierte der Fiat 600! Ein halbes Dutzend Varianten vom neuen Heckmotor-Fiat wurden durch Ghia, Pinin Farina, Allemano, Vignale und Boano gezeigt.

    Für Aufsehen sorgte der Dodge Firebomb, der eine Vorstufe des späteren Dual-Ghia war. Pinin Farina zeigte zudem eine weitere Variante des Lancia pf200 in Form eines Stromlinien-Coupés, Boano überzeugte die Salonbesucher mit einem besonders eleganten Fiat Coupé.

    Fiat 1900 Coupé Boano (1955) - einer der schönsten Wagen am Salon 1955 - Genfer Automobilsalon 1955
    © Archiv Automobil Revue

    Traditionell stark vertreten waren natürlich die Schweizer Karosseriefirmen Graber, Worblaufen, Beutler, Ghia-Suisse und Langenthal. Graber zeigte Spezialkarosserien auf Basis des Bentley Continental und des Alvis Dreiliters. Langenthal hatte ein Mercedes-Benz 300 Cabriolet auf dem Stand.

    Alvis Graber Cabriolet Super (1955) - einfach, aber bestechend schön - Genfer Automobilsalon 1955
    © Archiv Automobil Revue

    Gleich vier Fahrzeuge präsentierte Worblaufen mit einem BMW 502 Cabriolet, zwei Varianten des Lancia Aurelia und einem Alfa Romeo 1900 C Super Sprint Cabriolet. Bei Beutler gab es eine Coupé-Variante auf Volkswagen-Chassis zu sehen und Ghia-Suisse stellten ein Coupé auf dem Fahrgestell des Daimler Regency zur Diskussion.

    Daimler Regency Coupé Ghia Suisse (1955) - vielbesprochen und bewundert - Genfer Automobilsalon 1955
    © Archiv Automobil Revue

    Der automatische Sendersuchlauf

    Neben Schiffen und Motorrädern gab es am Genfer Salon wie immer in den Fünfzigerjahren auch Fahrzeugzubehör zu sehen. Vom zusammenklappbaren Anhänger bis zum Polaroid-Schutz vor der Blendung des Gegenverkehrs gab es einiges zu entdecken. Vor allem die Fortschritte der Autoradios sorgten für Gesprächsstoff, der automatische Sendersuchlauf fand sich bei den meisten grossen Anbietern, von Blaupunkt über Becker bis Philips. Und für die Liebhaber des sportlich-exklusiven Volants gab es bei Veglia das passende Lenkrad.

    Lenkräder aus Italien für den Alfa Romeo 1900 und den Fiat 1200 auf dem Stand von Veglia
    © Archiv Automobil Revue

    Mit Veteranenausstellung

    Einer der Höhepunkte des 25. Genfer Salons war die Veteranenausstellung, die Fahrzeuge aus Deutschland, Frankreich, Italien, England und en USA über eine Periode von 50 Jahren zusammenführte und die Entwicklung des Automobils in einer Form demonstrierte, wie es gemäss der damaligen Berichterstattung in Europa noch nie der Fall war.

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    Ru******:
    17.02.2015 (10:59)
    Prima! Ein Bericht in einer Konstellation, wie man sie sonst eigentlich nirgendwo zu lesen bekommt.... Da würde man sich anstatt an einem10järigen an einem 5jährigen Messeberichtsrhytmus sehr erfreuen!!
    Kleine Ergänzungen: Im Text steht es noch richtig, unter dem Bild leider nicht: Fiat 1100 TV - nicht 1200 TV, der kam erst 1957. Und warum sollen die Franzosen anno 1955 keine Neuerscheinungen gehabt haben? Der wichtige und dann langjährig äußerst erfolgreiche Peugeot 403 kam im Frühling ´55 auf den Markt. Sollten sie ihn tatsächlich nicht in Genf ausgestellt haben (was ich nicht weiß)??
    Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
    17.02.2015 (11:09)
    Danke für die Korrektur. Peugeot stellte tatsächlich nur das Modell 203 in Genf aus gemäss den damaligen Berichten
    Magnus:
    16.02.2015 (19:06)
    Wie schön war es im Jahre 1955 in Genf. Interessant, dass auch die Ostdeutsche Autohersteller dabei waren. Der Text des Artikels ist prima, aber die alten Fotos ergänzen es perfekt. Danke.
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    Fiat 600 D (1960-1964)
    Limousine, zweitürig, 29 PS, 767 cm3
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    Fiat 600 D (1965-1969)
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