Delahaye 1894–1955 - technische Innovationen und Rennerfolge
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Delayaye. Von Anfang an (1894) standen fortschrittliche Technik und motorsportliche Ambitionen im Zentrum der Marke, die 1935 Delage übernahm. Delahaye baute den weltersten V6-Motor. 1954 gab man die Marke mit dem Verkauf an Hotchkiss auf.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ab 1894 baute der Industrielle Emile Delahaye aus Tours auch Autos und setzte sie erfolgreich bei Wettfahrten ein. 1898 eröffnete er in Paris ein neues Werk, stieg aber 1901 aus – die Ingenieure Charles Weiffenbach und Amédée Varlet übernahmen das Szepter. Neben grossen Tourenwagen wurden zunehmend Nutzfahrzeuge hergestellt. 1903 bot Delahaye bereits abnehmbare Zylinderköpfe und beim 4,9-Liter-Vierzylinder-Topmodell ein wassergekühltes Auspuffsystem. Lizenzen gingen nach Deutschland und den USA. Eine Pionierleistung war der 1911 lancierte erste V6-Motor (3,2 Liter, 30°-Winkel). Um die Modellvielfalt rationeller zu gestalten, gründeten Delahaye, Chenard-Walcker und Donnet 1927 eine Einkaufs- und Vertriebsunion, die bis 1932 hielt. Bei Rekordfahrten in Montlhéry wurden 1934 mit einem Stromlinien-Delahaye u. a. 10’000 km mit 168,5 km/h zurückgelegt.










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