Anadol 1966–1985 - Türkischer Nationalstolz
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Anadol, die in der Türkei zwischen 1966 und 1985 Fahrzeuge herstellte. Die ersten Fahrzeuge entstanden mit Reliant und nutzten Ford-Anglia-Komponenten. Später kamen selbst entworfene Modelle dazu, doch unter dem Konkurrenzdruck musste Anadol schliesslich 1985 geschlossen werden.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Entwickelt worden war der Anadol vom Sport- und Kleinwagenhersteller Reliant; die Form seiner Kunststoffkarosserie war ein Entwurf des ebenfalls englischen Designstudios Ogle. Gebaut wurde diese erste türkische Automarke ab 1966 von der Otosan Otomobil Sanayii AS in Kadiköy auf dem asiatischen Ufer Istanbuls. In den Kastenrahmen der ersten zweitürigen Anadol-Limousinen wurde die 1,2-L-Mechanik des Ford Anglia und ab 1968 der 1,3-L-Motor des Ford Escort eingebaut. Nachdem bereits mehr als 10'000 Anadol entstanden waren, kam 1971 eine viertürige Version hinzu. 1973 wurde das adrette, im eigenen Designstudio entworfene Fastback-Sportcoupé STC 16 vorgestellt, und noch im gleichen Jahr erschien der vorbildlich moderne fünftürige Kombi SV 1600 – beide besassen einen 1,6-L-OHV-Ford-Motor.














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