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Bild (1/1): Grand Prix von Monaco im Jahr 2015 - Hamilton vor Rosberg und Vettel (© Daniel Reinhard, 2015)
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    «Die Bahnhofskurve in Monaco» - oder Kurven, die Geschichte schrieben!

    15. Mai 2017
    Text:
    Daniel Reinhard
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (19)
    Daimler AG 
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    Die engste und absolut langsamste Kurve der Formel 1 wechselte seit Bestehen der Rennstrecke viermal ihren Namen und nennt sich heute "Grand Hotel Hairpin". Sie ist die einzige Kurve, die mit dem F1-Monoposto im ersten Gang befahren wird.

    Grosser Preis von Monaco (Europa) am 22. Mai 1955 - Juan Manuel Fangio auf Mercedes-Benz W 196 R
    © Copyright / Fotograf: Daimler AG

    Die Formel 3 war dank der kleineren und viel wendigeren Autos in dieser Kehre sogar schneller als die F1. Ihr Radius hat sich seit dem ersten Rennen vom 14. April 1929 mit all den Neubauten inzwischen deutlich vergrössert, auch der äussere Gehsteig musste in den Siebzigerjahren der Rennstrecke weichen.

    Die Formel-3-Autos sind in der Loews-Kurve schneller als die F1, hier Jean Alesi im F3 im Jahr 1987
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Der Innenradius bekam in den Sechzigerjahren den berühmten kleinen Garten und eine Bushaltestelle verpasst und wurde dadurch auch um etliches breiter.

    Im Jahr 1987 gab es noch hohe Randsteine - Theo Fabi im Benetton
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Der hohe Randstein wich den immer flacheren Curbs und ihr Name änderte sich insgesamt vier Mal: von der "Bahnhofskurve", zur "Loews-Kurve", zur "Fairmont-Kurve" bis heute zu "Grand-Hotel-Hairpin"!

    Flacher befahrbarer Curb - Robert Kubica im BMW Sauber im Jahr 2007
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Den Namen "Bahnhofskurve" rührt vom damaligen Standort des Bahnhofs her. Dieser befand sich an der Kurvenaussenseite, exakt da, wo heute das Fairmont-Hotel steht. Man konnte also bis in den Anfang der Siebzigerjahre mit dem Zug direkt an die Rennstrecke fahren. Am 22. August 1975 wurde das damalige "Loews-Hotel" an besagter Stelle eröffnet. Der neue, komplett unterirdische, Bahnhof befindet sich heute nahe der St. Dévote-Schikane am Ende der Start-Ziel-Geraden.

    Beliebt bei den Fotografen

    Die “Grand Hotel Hairpin” ist eine der Kurven, die trotz des sehr weiten Weges vom Fahrerlager und den Boxen her von den Fotografen über all die Jahre immer extrem gut besucht wurde. Unzählige der Monaco-Bilder zeigen die Autos in dieser engen Haarnadel. Meist fängt das Bild die Rennwagen von vorn im Scheitelpunkt der Kurve mit der Treppe im Hintergrund, die zum Casino führt, ein.

    Beim Fotografieren mit der Treppe in Hintergrund Alfa Romeo 8C 1935 (Monaco Historique 1997)
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Als die Kameratechnik noch nicht so ausgefeilt war, man auch nicht die lichtstarken, langen Brennweiten zur Verfügung und auch das vorhandene Filmmaterial keine hohen Empfindlichkeiten hatte, war man froh an einer relativ langsamen Stelle mit kurzen Brennweiten aufregende Action-Bilder machen zu können. Zudem geniesst diese Stelle ihren einzigartigen Wiedererkennungswert bis heute.

    Werbung

    Bereits in den Dreissigerjahren wurde diese Kurve auch für die Werbung genutzt. Heute wird praktisch die ganze Treppe mit Werbesujets zugepflastert und mit dem dazu nötigen riesigen Gerüstaufbau werden alle diese klassischen Bilder mit einem Schlag zunichte gemacht.

    Mercedes-Benz W 125 (1937) - Grosser Preis von Monaco am 8. August 1937 - Sieger Manfred von Brauchitsch vor dem Zweiten Caracciola in der Loews-Kurve
    © Copyright / Fotograf: Daimler AG

    Auch die Innenseite hatte immer ihren fotografischen Reiz, konnte man noch vor Jahren bis auf das kleine Mäuerchen an die Autos ran und hatte so die einmalige Möglichkeit die Lenkradartisten direkt an ihrem Arbeitsplatz abzulichten.

    Grosser Preis von Monaco im Jahr 2014 - Felipe Massa im Williams
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Heute wird der komplette Garten mit roten Plastikbändern und einem Security-Mann vor den meist unachtsamen Lichtbildnern geschützt, die während des GP-Wochenendes sämtliche Pflanzen in den Boden trampelten. 

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    Massstab für Lenkeinschlag

    Aus Sicht der Technik ist diese Haarnadel auch seit ewig der Massstab für den Lenkeinschlag eines F1-Rennwagens.

    In der Bahnhofskurve sind die Artisten hinter dem Lenkrad gefragt - Mika Häkkinen im Lotus 1991
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Da sie den engsten Radius aller F1 Kurven hat, wird nach ihr der Wendekreis berechnet. Früher (in den Siebzigerjahren) wurden teilweise noch speziell für den GP Monaco Aufhängungen mit grösserem Wendekreis eingebaut.

    Von Anfang an dokumentiert

    Es ist natürlich auch wieder eine der Kurven die ihre eigenen Geschichten schrieb und noch immer schreibt.

    Grosser Preis von Monaco am 14. April 1929 - Rudolf Caracciola auf Mercedes-Benz Typ SSK in der Bahnhofskurve
    © Copyright / Fotograf: Daimler AG

    Schon das allererste Bild vom Premierenrennen im Fürstentum am 14. April 1929 in der Automobil-Revue Nr. 35 vom 19. April 1929 zeigt auf Seite 3 den Mercedes SSK von Rudolf Caracciola in der hier beschriebenen "Bahnhofskurve".

    1982 rennentscheidend

    Es war das Rennen, das scheinbar keiner gewinnen wollte: Leader Alain Prost landete in Runde 74 (von 76) in den Leitschienen. Der neue Leader, Riccardo Patrese im Brabham, drehte sich und würgte in der "Loews" den Motor ab. Nun führte Didier Pironi, doch  dem Ferrari-Fahrer ging ausgangs des Tunnels der Sprit aus, worauf Andrea de Cesaris das Kommando übernahm. Doch auch der Alfa-Fahrer blieb ohne Benzin stehen!

    Der neue Leader Derek Daly rollte nach einem Leitschienenkuss mit kaputten Flügeln und Getriebe aus. Damit siegte doch noch Riccardo Patrese, der von der "Loews" her dank der abschüssigen Bahn den Motor wieder in Gang bringen konnte. Pironi und de Cesaris wurden aufgrund der zurückgelegten Distanz als Zweiter und Dritter gewertet.

    Staus und Unfälle im Nadelöhr

    Jedes Nadelöhr führt unweigerlich früher oder später zu Kollisionen und Staus. So war es zum Beispiel 1989, als Nelson Piquet mit Andrea de Cesaris crashte, worauf 6 Fahrer 22 Sekunden lang still standen, darunter auch Alain Prost.

    Hinter Philippe Alliot stauen sich beim Grand Prix von Monaco im Jahr 1989 Eddie Cheever, Alain Prost und Ivan Capelli
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    1993 kam es zwischen Gerhard Berger und Damon Hill zum Disput. Durch das Rangieren von Hill wurden einige ankommende Fahrzeuge zum Stillstand gezwungen. 2000 knallte Jensen Button mit Pedro de la Rosa zusammen. Sechs Autos bleiben im Stau stecken und das Rennen musste abgebrochen werden.

    2008 kam Fernando Alonso nicht an Nick Heidfeld vorbei und schon standen 11 Fahrer im Stau. 2014 blieb Kevin Magnussen an Kimi Raikkonen hängen, worauf ein harmloser kurzer Stau entstand.

    Geliebter Anachronismus

    Ob das Rennen in Monaco heute noch zeitgemäss ist, darüber kann man sich immer wieder streiten. Es ist kein Rennen, wie alle anderen. Es ist speziell, sehr speziell. Vor allem durch die extreme Enge. Egal ob Kurvenradien, Streckenbreite oder die Länge der wenigen Geraden. Alles ist hier komplett anders. Auf dieser Strecke ist schon seit ewig das Qualifying rennentscheidend. Da kaum überholt werden kann, muss man unbedingt ganz vorne stehen.

    Diese wichtige Startposition wird auch schon mal erzwungen, oder erschummelt. So schoss Michael Schumacher 2006 in der Rascasse-Kurve wohl ganz bewusst in die Leitplanke, um Alonso die letzte schnelle Runde zu sabotieren. Auch Nico Rosberg "musste" nach einem gewaltigen Verbremser 2014 den Notausgang in der Mirabeau nehmen, worauf die gelben Flaggen, Hamiltons Gegenangriff verhinderten. Steht man auf der Pole, so hat man das Rennen bereits gewonnen, ausser man macht einen Fehler und dazu braucht es nur eine klitzekleine Unkonzentriertheit. Schon der allerkleinste Patzer wird meist mit dem Ausfall bezahlt.

    Man erinnere sich an den meilenweit führenden Ayrton Senna 1988, der im McLaren auch gegen Rennende noch ultraschnell unterwegs war und von der Box zu einer langsameren Gangart aufgefordert wurde, womit sein Rhythmus gestört war und “Peng”, schon klebte der MP 4/4 in der Leitplanke. Senna verliess frustriert die Unfallstelle in Richtung seines nahegelegenen Appartements.  

    Somit und genau deswegen hat auch dieses Rennen seine Berechtigung. Konzentration im Höchstmass über rund zwei Stunden ist beim "Hubschrauberfliegen im Wohnzimmer", wie Nelson Piquet Monaco so schön beschreibt, oberstes Gebot. Und die Stimmung ist sowieso einmalig!

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    ···
     
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