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... ermit teln. Er ist stets höher als der Listenpreis. Führend auf dem Gebiet solcher Preis- Kapriolen ist Opel. Optisch rangiert der Kadett im Preis weit unten — kostet er doch nur 5440 Mark, also nur 65 Mark mehr als der Käfer-VW mit 1,5 Liter-Motor. Allerdings handelt es sich dabei um die Normalausführung, die so ärmlich ausge stattet ist, daß kaum jemand sie unver ändert kauft. Ein paar Zierden und Zu behörteile drücken aber den Preis sofort in die Höhe, und entschließt sich der Käu fer (was er sehr oft tut) für die L-Ausführung, dann stehen 5920 Mark auf der Rech nung. Will er auch den stärkeren S-Motor, Scheibenbremsen (Zweikreis) und Brems kraftverstärker haben, dann kostet der Ka dett nicht weniger als 6275 Mark. In rühmlichem Gegensatz dazu steht der VW, denn sein Preis „versteht sich“ ein schließlich der kompletten und qualitativ guten Ausstattung. Frei von Zusatzpreisen ist auch der Glas 1304 CL, aber er kostet fast 6700 Mark. Verkaufspolitisch klüger wäre es wahrscheinlich, man würde ihn ebenfalls mit einem „Fangpreis“ und einem Wirrwarr von Zusatzpreisen dem direkten Preisvergleich entziehen. Die patriotische Auswahl Der hohe Preis sorgt dafür, daß der Glas kaum noch als direkter Konkurrent des VW betrachtet werden kann. Das VW-Werk schrieb uns denn auch einen Brief und meinte, daß der VW 1500 in dieser Kon kurrenz teurerer Autos ...
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