Vor 85 Jahren musste ein Mann seinen Schreibtisch bei Ford räumen, der es mit 34 Jahren schon zum zweiten Vizepräsidenten des Konzerns gebracht hatte. Ernest C. Kanzler hatte am 20. Januar 1926 in einem Memorandum an Henry Ford artikuliert, was alle im Management wussten, aber in der Gegenwart des eigensinnigen autoritären Autotycoons nicht auszusprechen wagten: Die Produktion des Modells T müsse eingestellt werden, weil es veraltet sei, die Kunden würden in Scharen davonlaufen, nur eine Modellablösung könne den Trend wenden. Der couragierte Warner wurde hinausgeekelt wie andere Spitzenleute vor ihm, die es gewagt hatten, dem Boss in Grundsatzfragen zu widersprechen. Trotzdem aber wurde der Ford A schliesslich entwickelt und entpuppte sich als praktischen und dauerhafter Nachfolger.