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Bild (1/1): Dieser Fiat Multipla wird in Barcelona vom Verkehr ausgeschlossen (© Fiat Group, 1999)
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Zu hohe Umweltverschmutzung - Barcelona verhängt stadtweites Fahrverbot für Oldtimer und Youngtimer

Erstellt am 7. Januar 2020
Text:
Fabian Meyer
Fotos:
Daniel Reinhard 
(1)
Fiat Group 
(1)
 
2 Fotogalerie
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Die Medienberichterstattung macht uns jeden Tag klar: Die zunehmende Umweltverschmutzung betrifft jeden von uns und stellt bereits jetzt ein erhebliches Problem dar. Vergehen, welche die Umweltverschmutzung unnötig vorantreiben, sind kein Kavaliersdelikt. Diese Erfahrung muss derzeit auch Spanien machen und nun mit den entsprechenden Gegenmassnahmen leben.

Autos wie dieser Toyota Cressida sind vom Verbot in Barcelona betroffen.
© Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Radikale Massnahmen

Barcelona greift zu radikalen Massnahmen, um die Luftverschmutzung einzudämmen: Laut Spiegel Online sollen zur Verminderung des Abgas-Ausstosses Fahrzeuge (werktags von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr) von den Strassen verbannt werden. Hiervon sind alle vor dem Jahr 2000 zugelassenen Benzinautos und alle Dieselautos, welche die Zulassung vor 2006 bekommen haben, betroffen. Man rechnet mit täglich rund 50’000 Fahrzeugen, die vom Verbot tangiert werden.

Dieser Fiat Multipla wird in Barcelona vom Verkehr ausgeschlossen
© Copyright / Fotograf: Fiat Group

Ausserhalb der Verbotszeit dürfen alle Fahrzeuge auf der Strasse sein. Zwischen 2010 und 2017 gab es offenbar in Barcelona jährlich durchschnittlich 424 Todesfälle, welche auf die schlechte Luftqualität zurückzuführen sind.

Voraussichtlich ab 2021 sollen auch Lieferwagen und Busse von diesem Verbot tangiert werden.

Saftige Bussen bei Missachtung

Wer sich während der Verbotszeit mit einem verbotenen Fahrzeug auf die Strasse begibt, muss mit saftigen Bussen (bis zu 150 Euro pro Vergehen) rechnen. Um die “Übeltäter” zu fassen, setzt die Hauptstadt auf moderne Kameratechnik, welche den Verkehr fortan überwachen und Vergehen aufdecken werden. Offensichtlich sollen die vom Verbot betroffenen Fahrzeuge genau zehn Mal im Jahr auch während den Verbotszeiten unbehelligt in die Stadt fahren dürfen. Außerhalb Spaniens zugelassene Autos können bei der Stadtverwaltung eine Sondergenehmigung beantragen.

Wie genau die Behörden in Spanien auf die spezifischen Baujahrbegrenzungen gekommen sind, entzieht sich unserer Kenntnis.

Was denken Sie darüber?

Finden Sie diese Regeln gerechtfertigt? Oder fühlen Sie sich benachteiligt, da die “neueren” Autos von dieser Restriktion nicht betroffen sind? Sagen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren!

 

 

Neueste Kommentare

 
 
Landyschruuber:
16.01.2020 (15:05)
Das ist erst der Anfang vom Ende:
Zuerst die Einfahrt zu gewisasen Zeiten in die Städte, dann ganztags, später noch das Umland und schlussendlich der Bezirk, das Land ...
Wehret den Anfängen hat nichts genütz!
PO******:
14.01.2020 (22:04)
Das Problem mit den schlecht oder gar nicht unterhaltenen Youngtimern löst sich doch dann von selbst wenn die Kontrollbehörden, wie in der Schweiz, den Fahrzeugen wegen schlecht oder gar nicht geregelten Motoren die Fahrerlaubnis entziehen würden. Meine ursprüngliche Aussage hatte das Fahrverbot der mehr als 30jährigen zum Inhalt. Diese sind zum Grossteil nur deshalb noch unterwegs weil sie gehätschelt und mit viel Aufwand unterhalten werden, und damit verdienen sie ausdrücklich eine andere, nämlich bevorzugte Behandlung durch den Gesetzgeber als nicht gepflegte Schwarten.
Was die armen Bewohner der grossen genannten Städte betrifft, so leben die doch in Demokratien. Heisst die sollen ihre gesundheitlichen Probleme selbst regeln in dem sie die Politik in die Pflicht nehmen. Im übrigen waren Städte seit ihrer Entstehung noch nie so sauber wie heute.

Mein Fazit ist einfach. Die erwähnten Städte sind oder waren einmal tolle Orte die zu besuchen sich lohnte. Heute mache ich einen Bogen um sie. Sowohl Barcelona, Neapel und Lissabon sind bevorzugte Destinationen von Kreuzfahrtschiffen. Diese Monster emittieren solch unfassbar grosse Mengen an Abgasen aller Art dass ein Verbot dieser überflüssigen Bespassungskähne ein weit wirkungsvolleres Mittel zur Luftreinhaltung wäre.
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