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Happy End in Sicht? Ein einziger Oldtimerverband in der Schweiz

Erstellt am 5. Dezember 2014
, Leselänge 3min
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Zwischengas 
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Eine schwierige Geschichte scheint sich in Richtung eines guten Endes zu entwickeln. Nachdem im Jahr 2013 ein neuer Verband namens FSVH gegründet worden war, um die bisherigen beiden Oldtimer-Dachverbände FSVA und Swiss Oldtimers zu beerben, regte sich ob des von vielen Exponenten der in den Verbänden vertretenen Clubs als undemokratisch empfundenen Vorgehens der Widerstand, der unter anderem auch in der Gegenbewegung “pro FSVA” mündete.

Dass ein einziger Oldtimer-Verband als Interessenvertretung die richtige Lösung für die kleine Schweiz ist, daran zweifelte allerdings kaum jemand.
Nach monatelangen Streitigkeiten scheint sich nun alles zum Guten zu wenden. Die beiden bisherigen Verbände haben vereinbart, im gemeinsamen Gespräch eine Fusion anzustreben.

Die zwei bisherigen Dachverbände, die FSVA und Swiss Oldtimers informierten ihre Mitglieder heute unter der Überschrift “Neuer einziger Oldtimer-Dachverband in der Schweiz” wie folgt:
“Unsere beiden Verbände haben eine paritätische Kommission mit je drei unserer Vorstandsmitglieder eingesetzt. Sie hat den Auftrag, Wege zu einem einzigen schweizerischen Oldtimer-Dachverband aufzuzeigen, und sie wird einen Vorschlag für die Fusion der beiden Dachverbände unterbreiten. Einzelheiten wie Vorgehen, Statuten, Name und Finanzen werden später kommuniziert. Ziel ist, dass die Fusion spätestens bis zum 30. Juni 2015 realisiert wird.
Die Vorstände unserer beiden Dachverbände sind mit diesem Vorgehen einverstanden. Sie hoffen auf die Unterstützung möglichst aller Mitgliedclubs, um auf diesem Weg einen einzigen, starken Oldtimer-Dachverband in der Schweiz zu schaffen.”

Das Sagen, ob wirklich ein vereinigter Verband entstehen wird, haben dann aber die Delegierten und für den positiven Entscheid ist ein Stimmenanteil von 75% notwendig. Die Chancen stehen aber nicht schlecht, dass die Stimmenden dereinst der neuen Lösung zustimmen werden, denn das nun gewählte Vorgehen müsste eigentlich alle vorgängig geäusserten Bedenken entkräften können.

von wa******
09.12.2014 (14:49)
Antworten
Wiederholung der Antwort von Ende Juli 2014 auf den Blog "der Schweizer Dachverbandskonflikt aus Sicht des 'einfachen' Oldtimerfahrers":
Nach langer Zeit des misstrauischen Gegenüberstehens wurden endlich ein Konzept und damit ein gangbarer Weg vorgestellt, an Stelle zweier bisheriger nun einen einzigen Dachverband zu errichten. Die Verantwortlichen hatten so die ihnen obliegende Führungsfunktion wahrgenommen und umgesetzt! Das Vorgeschlagene war nicht sakrosant, konnte es gar nicht sein: jedwede Änderung, Anpassung, Berichtigung, Verbesserung etc. wäre zu allgemeiner sowie spezieller Zufriedenheit ohne weiteres zulässig und anbringbar gewesen. Bei ruhiger Überlegung ist dieser Schluss zwingend! Wer anderes vorgibt und danach handelt, setzt sich leicht dem Vorwurf der Unredlichkeit aus wie auch dem, schliesslich alle in der Schweiz in irgendeiner Weise mit dem Thema 'Oldtimer' Befassten zu desavouieren.
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