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Drive In-Ausstellung in Zürich ab 5. März 2015 – das Auto in der Fotografie

13. Januar 2015
Text:
Bildhalle / Tamara Tanner
Fotos:
Axel Martens 
(2)
Simone Kappeler 
(2)
Sam Shaw 
(1)
Eliott Erwitt 
(1)
 
6 Fotogalerie

Als Symbol des amerikanischen Traums und dem damit verbundenen Aufstieg der Mittelklasse im 20. Jahrhundert ist das Auto seit den 50er Jahren in der Fotografie allgegenwärtig - zusätzlich begünstigt durch das Aufkommen der "Street Photography". Es dient als Transportmittel im Chaos der dicht befahrenen Strasse als auch in der Weite und Leere der Landschaft. Es ist aber auch Rückzugsort, ein Ort der Intimität, in den man sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen kann, in dem Menschen sprechen, essen, schlafen und sich lieben. Ein fahrendes Zuhause.

Wyoming 1954 - ausgestellt in der Drive In-Ausstellung in der Bildhalle in Zürich 2015
© Copyright / Fotograf: Eliott Erwitt

Als Eliott Erwitt während und nach der grossen Depression in Amerika Autos als rollende Traumgebilde fotografierte - mit dem ihm eigenen Humor und Sinn für Ironie - war das Auto bereits nicht mehr aus der amerikanischen Kultur und Landschaft wegzudenken. René Burri reiste in den 60ern nach Brasilien, um den Bau moderner Städte zu dokumentieren. Eine seiner bekanntesten Aufnahme "Men on a rooftop, Sao Paulo, 1960" ist der Blick von einem Dach hinab auf vier männliche Silhouetten, der Feierabendverkehr hinter und unter ihnen ... ein Rauschen in einer fernen Strassenschlucht.

Los Angeles 1981 im Auto - gezeigt in der Drive In-Ausstellung in der Bildhalle Zürich 2015
© Copyright / Fotograf: Simone Kappeler

Die Schweizer Fotografin Simone Kappeler reiste 1981 durch Amerika, 30 Jahre nach ihrem Landsmann Robert Frank, und übersetzte ihre Reise fotografisch mit einer Hasselblad-, einer Polaroid-Kamera und billigsten Spielzeug-Fotoapparaten. Sie sah Amerika in Farbe, beeinflusst vom amerikanischen Film und der Fotografie der 60er Jahre. Ihre Serie "Through America" spiegelt ihre Faszination für ein Land, das sich um die Autokultur herum gebildet und entwickelt hat, so ganz anders als ihr kleines, überschaubares Heimatland.

Der erste Porsche von 1950 in Hamburg 2009 - ebenfalls gezeigt in der Drive In-Ausstellung in Zürich 2015
© Copyright / Fotograf: Axel Martens

Für die Fotografie ist das Auto eine mechanische Skulptur mit einer äusseren, ästhetischen Form, die sich im Sucher der Kamera spiegelt. Genau so wichtig aber ist sein Innenleben: ein Raum, in dem sich zwischenmenschliche Szenen abspielen wie im bewegten Theater. Letztendlich ist das Auto Teil einer cinematografischen Bildwelt und als solches Symbol für Geschwindigkeit, Kraft und Freiheit.

Öffnungszeiten

Die Bildhalle in Kilchberg am Zürichsee ist von Dienstag bis Freitag von 11:00 bis 17:00 Uhr und am Samstag von 10:00 bis 14:00 Uhr geöffnet. Die Ausstellung "Drive-In" kann ab 5. März 2015 besichticht werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Bildhalle.

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