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50 Jahre Boxermotoren von Subaru

Erstellt am 17. Mai 2016
, Leselänge 3min
Text:
Subaru
Fotos:
Daniel Reinhard 
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Subaru / Werk 
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Archiv Subaru Schweiz 
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FabPetersson Fotografie 
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Fuji Heavy Industries Ltd., Hersteller der Subaru-Automobile, feiert in diesem Jahr den 50. Geburtstag ihrer Boxer-Motoren. Triebwerke mit liegend gegenüber angeordneten Zylindern werden als “Boxer” bezeichnet, weil die Bewegung ihrer Kolben mit zwei Boxkämpfern vergleichbar ist.

Bild Subaru 1000 (1966) - bereits mit Boxermotor
Subaru 1000 (1966) - bereits mit Boxermotor

Erste Boxenmotor im Subaru 100

Eingeführt wurde Subarus mittlerweile legendärer Boxermotor am 14. Mai 1966 im Subaru 1000, einem kompakten Personenwagen. 

In der Folge hat Subaru die konzeptbedingten Vorteile der Boxermotoren stets optimal ausgenutzt, und seit nunmehr 50 Jahren dienen immer weiter verbesserte derartige Aggregate für den Antrieb der Fahrzeugpalette.

Bild Subaru Leone 1400 4WD (1972) - bereits früh gab es den Subaru mit Allradantrieb
Subaru Leone 1400 4WD (1972) - bereits früh gab es den Subaru mit Allradantrieb

Heute ist jeder Subaru mit einem Boxermotor ausgerüstet. Die einzige Ausnahme bildet ein in Kooperation hergestellter und nur auf dem japanischen Markt angebotener Kleinstwagen.

Bild Subaru 1600 4WD (1979) - Vierzylinder-Boxermotor
Subaru 1600 4WD (1979) - Vierzylinder-Boxermotor

Beim Boxermotor sind die zwei Zylinderreihen horizontal auf beiden Seiten der Kurbelwelle angeordnet. Da ihre Kurbelzapfen um 180° versetzt sind, befinden sich die einander gegenüber liegenden Zylinder immer im gleichen Arbeitstakt, und als Folge davon heben sich die Massenkräfte gegenseitig auf. Daher sind Boxermotoren besonders schwingungsarm und zeichnen sich bis in hohe Drehzahlen durch ein sehr geschmeidiges Laufverhalten aus. Die kurze Bauweise erlaubt beim Einbau mehr Freiheiten und ermöglicht einen tiefen Schwerpunkt, was Subaru beispielsweise auch im Rallye-Sport grosse Vorteile verschaffte.

Bild Subaru Legacy - In der Vor-Impreza-Zeit an der Rallye Monte Carlo 1987
Subaru Legacy - In der Vor-Impreza-Zeit an der Rallye Monte Carlo 1987

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von AbarthCM
11.11.2019 (19:53)
Antworten
Ja, der Motor des 66-er Subaru 1000 basiert auf dem Lloyd Arabella 900 Motor. Beide wassergekühlten Boxermotoren haben den gleichen Hub von 60 mm. Die Japaner vergrößerten die Bohrung von 69 auf 72 mm. Eine ganz interessante, kaum bekannte Geschichte ist, wie die Werkzeugmaschinen und moulds für die Motorenfertigung von Bremen nach Japan gelangt sind. Wenn die Kanadier nicht die Entladung des Schiffes verweigert hätten, gäbe es wohl keinen wassergekühlten Boxermotor in Japan !!! Die Japaner lieben Boxermotoren, weil diese ihrem ausgeprägtem Harmoniebedürfnis entgegen kommen.
von ta******
24.05.2016 (07:06)
Antworten
Ich habe mal gehört, dass die ersten Boxermotoren von Subaru sich sehr eng an den Boxermotoren der Lloyd Arabella und es Hansa 1100 orientiert haben. Gibt es dafür Indizien?
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