Am 17. August versammelten sich rund 2500 begeisterte Besucher auf dem Gelände der Emil Frey AG, um dem Oldtimer-Grandprix Safenwil beizuwohnen. Auf dem rund 500 Meter langen Kurs über das Werksgelände präsentierten sich private Klassiker bis Jahrgang 1970 sowie – anlässlich des 100-jährigen Fimenbestehens – 16 Stücke aus dem Emil-Frey-Museum.
Zu Gast waren diesmal der Lancia- und der Mini-Club, die den Anteil ihrer Marken im Starterfeld merklich erhöhten. Hubraumkleiner Höhepunkt waren aber sicher die "Safenwillis Töffligiele" (Safenwiler Mofafahrer), die mit ihren Mofas verschiedener Hersteller teilweise schneller unterwegs waren als die Autos.
Das wohl speziellste Auto im Feld war der Bond Equipe 2-Litre Convertible aus dem Jahre 1970. Die Firma Bond ist vor allem durch ihre Dreiräder bekannt, baute ab 1964 aber auch ein vierrädriges Automobil. Der zweitürige Sportwagen basierte auf dem Triumph Herald und hatte eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Als Motor kam erst der Vierzylinder aus dem Triumph Spitfire zum Einsatz, ab 1967 der Zweiliter-Sechszylinder des Triumph Vitesse.
Die zahlreich erschienen Fans erfreuten sich aber auch an den beiden Nachbauten seltener Renn- und Rekordwagen: dem Lynx D-Type, einer mit Jaguars Einverständnis gebaute Replik aus den Siebzigerjahren, sowie dem Citroën 2CV, mit dem Pierre Barbot im September 1953 neue Geschwindigkeitsrekorde über zwölf und 24 Stunden aufstellte.
So lange mussten die Teilnehmer beim Oldtimer-Grandprix Safenwil natürlich nicht im Kreis fahren. Impressionen von der Strecke haben wir in diesem kleinen Bilderbogen zusammengefasst.






























































































































































































































































































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