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    Abgläsern beim Hamburger Stadtpark-Revival 2016

    7. September 2016
    Text:
    Frank Tiedemann
    Fotos:
    Frank Tiedemann 
    (15)
    PR 
    (3)
    Skoda / Werk 
    (1)
     
    19 Fotogalerie

    Zum 15. Mal rasten am 3. und 4. September 2016 etwa 350 historische Autos, Motorräder und Gespanne über den eigens abgesperrten Straßenkurs im Hamburger Stadtpark. Besondere Hingucker waren die gemeinsam angereisten Modelle der untergegangenen Marke Glas und der erste öffentliche Rennauftritt des restaurierten Ford Capri Kleint RS 2600, mit dem Walter Röhrls Karriere begann.

    DKW Auto Union Monoposto mit Baujahr 1946, gefahren von Harry Lund aus Apenrade, Dänemark, am Hamburger Stadtpark-Revival 2016
    © Copyright / Fotograf: Frank Tiedemann

    Der nationale Glas-Club nahm es beim 15. Hamburger Stadtpark-Revival nicht so genau mit der Markenzugehörigkeit. „Abgläsern“ nennen die Clubmitglieder ihre Touren zum Saisonende. Der Club war zu zwei Sonderläufen eingeladen worden, aber es waren etliche andere Fabrikate in der Gruppe. Echard Pohl etwa kam mit seinem NSU RO 80 von 1977 angereist, der tatsächlich noch seinen ersten Motor hat. Bei früheren Baujahren war die Schmierung des Wankelmotors oft unzureichend. „Wir nehmen es mit den Marken nicht so genau“, betont Eugen Buch vor seinem 1968er BMW 1600 GT. „Wir sehen uns eher als Stammtisch, bei dem alle Oldtimerliebhaber willkommen sind.“ 1966 hatte BMW die Glas-Autowerke übernommen. Der 1600 GT ist die Weiterentwicklung des Glas 1300/1700 GT, unter bayrischer Ägide natürlich mit BMW-Motor.

    Das Spitzenprodukt Glas

    Bekannt wurde die Marke Glas vor allem mit seinem von 1955 bis 1969 gebauten Goggomobil. Burkhard Peglow war mit seinem Coggo Coupé von 1967 in diesem Jahr auf der Strecke: „Eine tolle Kiste, schon damals ein Spitzenprodukt“, schwärmt er. Bereits 1951 begann die Firma, Motorroller zu bauen und schaffte es, bis 1957 zum drittgrößten Rollerhersteller Deutschlands nach NSU und Hoffmann-Vespa aufzusteigen.

    1959 brachten die Autobauer auf der Basis der Limousine Isar ein Sportcoupé mit dem Namen S 35 auf den Markt, der Hingucker auf der IAA des Jahres. Sein auffälliger Kühlergrill und das sportliche Fahrverhalten verhalfen dem Modell bald zum Spitznamen „Westentaschen-Ferrari“.

    Ein Glas 1304 CL bein Abgläsern - Hamburger Stadtpark-Revival 2016
    © Copyright / Fotograf: Frank Tiedemann

    1961 folgte der S 1004 mit dem (mit Ausnahme einer amerikanischen Kleinserienproduktion der Firma Devin) weltweit ersten Motor, dessen obenliegende Nockenwelle von einem Zahnriemen angetrieben wurde. Glas errang mit dem Fahrzeug im Motorsport der 1960er Jahre etliche Rennerfolge.

    Schönes Glas 1300 GT Coupé - Hamburger Stadtpark-Revival 2016
    © Copyright / Fotograf: Frank Tiedemann

    Torsten Volklandt aus dem Club ist damit selbst früher Rundstrecken- und Slalomrennen gefahren. Der Turiner Designer Pietro Frua hatte für Glas den kleinen GT 1300 als Coupé und Cabrio entworfen. Damit machte das Modell sogar dem neu erschienen Porsche 901 Konkurrenz.

    Der Erfolg machte übermütig: Frua entwarf für Glas ein Coupé mit V8-Motor. Solch einen Motor gab es in deutschen Autos damals nur im Opel Diplomat und im Mercedes Benz 600. Aber die Verkaufszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück. Die Firma verkraftete den Umsatzeinbruch nicht und wurde schließlich an BMW verkauft. 1969 verliess dann der letzte Goggo die BMW-Fabrik.

    Oldtimer-Vielfalt im Stadtpark

    Hingucker war auch in diesem Jahr der eigens eingerichtete Oldtimer-Parkplatz. Gäste, die mit ihrem eigenen klassischen Fahrzeug anreisen und es dort ausstellen, bekommen einen günstigeren Eintrittspreis.

    Imposantes Marken- und Typenspektrum - Hamburger Stadtpark-Revival 2016
    © Copyright / Fotograf: Frank Tiedemann

    Neben den üblichen Gleichmäßigkeitsläufen der privaten Auto- und Motorradfahrer fanden in diesem Jahr sehenswerte Sonderläufe der MG & Friends-Vorkriegsklasse, außerdem mit Morgan und dem Porsche Cup.

    Auch der Skoda 130 RS zog seine Runden
    © Copyright / Fotograf: Skoda / Werk

    Zu sehen waren auch viele Fahrzeuge aus der langen Geschichte der Volkswagen-Gruppe-Marken, unter anderem die Skoda Rennfahrzeuge 130 RS und 200 RS.

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    Röhrl-Capri wieder dabei

    Zum ersten Mal seit seiner Wiederentdeckung und Restaurierung durch die Hamburger Autonomen Jugendwerkstätten und die Firma Tost trat der Ford Capri Kleint RS 2600 auf. Mit diesem Auto begann Walter Röhrl bei der Europarallye 1972 eindrucksvoll seine Karriere. Damals hatte die Hamburger Tuningschmiede Kleint den Motor und das Fahrzeug renntauglich gemacht.

    Jochi Kleint erklärt den restaurierten Ford Capri RS 2600 gerne - Hamburger Stadtpark-Revival 2016
    © Copyright / Fotograf: Frank Tiedemann

    Der Konstrukteur und Rennfahrer Jochi Kleint präsentierte selbst am Stand das berühmte Fahrzeug, das wieder eine Straßenzulassung mit dem damaligen Original-Kennzeichen hat. Selber zum fahren kam er dieses Mal nicht, über die Strecke steuerte es Restaurateur Christian Tost.

    Alle 19 Bilder zu diesem Artikel

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