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    Muskel- und Formen-Reichtum bei Plymouth und Dodge (Buchbesprechung)

    4. März 2018
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Motorbuch Verlag (Repro Zwischengas) 
    (10)
    Motorbuch Verlag 
    (1)
     
    11 Fotogalerie

    “MoPar” steht eigentlich für “Motor Parts” und wurde von Chrysler vor dem zweiten Weltkrieg dafür eingesetzt, zunächst eine Antigefrierschutzmittel einzuführen. Später wurden unter der Marke MoPar die verschiedensten Technik- und Tuning-Teile der Chrysler-Gruppe vertrieben. Ein Auto namens MoPar gab es nie, doch der Begriff wurde irgendwann zum Synonym der “Muscle Cars” der Chrysler-Marken Dodge und Plymouth, die in den Sechziger- und frühen Siebzigerjahren einen wichtigen Beitrag zum Image des Kleinsten der grossen Drei leisteten.

    Plymouth Sport Fury von 1963 - Buch "Art of MoPar - legendäre Muscle Cars"
    © Copyright / Fotograf: Motorbuch Verlag (Repro Zwischengas)

    Kunst und Leistung

    Dass Tom Glatch und Tom Loeser ihr Buch “Art of MoPar” nennen, hat gute Gründe. Denn in erster Linie ist es ein Bilderbuch, dessen Fotos allesamt im “Studie” entstanden sind. Und das Thema sind natürlich die leistungsstärksten Vertreter der MoPar-Geschichte, die da Plymouth Road Runner, Dodge Charger, Plymouth Barracuda oder Dodge Super Bee hiessen und meistens einen Hemi-Motor mit sieben Litern Hubraum und mehr unter der Haube hatten.

    Dodge Daytona Charger - Buch "Art of MoPar - legendäre Muscle Cars"
    © Copyright / Fotograf: Motorbuch Verlag (Repro Zwischengas)

    Es war die Zeit der Leistungsexzesse, die Plymouth und Dodge einen grossen Fankreis bescherte, die mit vergleichsweise kompakten Autos (die Amerikaner nannten die fast fünf Meter langen und 1,9 Meter breiten Coupés und Cabriolets “Midsize”) und üppig viel Motorleistung - 425 PS gab es damals in Europa kaum - dasselbe Auto zur Arbeit und am Wochenende bei Viertelmeilen-Rennen einsetzten.

    Diesen Autos setzt das Buch von Glatch und Loeser ein Denkmal, das man sicherlich als gelungen bezeichnen kann.

    Keine vollständige Geschichte

    Anstatt die Geschichte der MoPar-Muscle-Cars mithilfe von historischen Bildern und Baujahr für Baujahr zu erzählen, wurden als Ausgangspunkt des Buchs eine nicht-öffentliche Sammlung, bekannt als die “Brothers Collection” von zwei Brüdern (sic!!) gewählt. 25 Modelle wurden so portraitiert und beschrieben. Es handelt sich dabei oftmals um Fahrzeugversionen, die in geringen Auflagen – gerne auch ein- oder zweistellig –  entstanden und mit den grossen und starken Motoren – 426 Hemi, 440, etc. – und besonderen Extras ausgestattet waren.

    Lichtmalerei auf dem Dodge Charger - Buch "Art of MoPar - legendäre Muscle Cars"
    © Copyright / Fotograf: Motorbuch Verlag (Repro Zwischengas)

    Mit 25 Autos kann man natürlich nicht die ganze Geschichte der Chrysler-Muscle-Cars erzählen, entsprechend ist es auch eher die Geschichte von spezifischen Modellen und deren Geschichte und Umfeld.

    Da es sich bei den Modellen aber um quintessentielle Fahrzeuge der Muscle-Car-Ära handelt, lernt man natürlich trotzdem viel über diese spannende Zeit, vor allem auch, weil viele Insider zu Worte kommen und Tom Glatch auch schöne Werbeillustrationen und Testzitate aus der Zeit zusammengetragen hat.

    Für den Kaffeetisch und zum Lesen

    So zeigt das Buch denn auch eine duale Natur. Einerseits taugt es bestens als “Coffee Table Book”, andererseits liest man auch gerne Seite um Seite durch. Hinten gibt es zudem noch eine kurze Abhandlung um die Entstehung, die Positionierung und die Entwicklung der beiden Marken Plymouth und Chrysler.

    Schön fotografiert, aber …

    Es ist nicht üblich, dass der Fotograf seine Technik im Detail beschreibt, aber Tom Loeser tut genau dies auf zwei der hintersten Seiten. Er bezeichnet seine Aufnahmetechnik als “Licht-Malen”. Alle Bilder sind auf dieselbe Art mit Kunstlicht entstanden, pro 11- bis 12-Stunden-Tag konnte Loeser so zwei bis drei Autos im Ganzen und im Detail ablichten, dazu nutzte er eine aufwändige Gerätschaft, die er gerne und wortreich erklärt.

    Lichtmalen auf dem Barracuda - Buch "Art of MoPar - legendäre Muscle Cars"
    © Copyright / Fotograf: Motorbuch Verlag (Repro Zwischengas)

    Die einheitliche Aufnahmetechnik erlaubt zwar ein einfaches Vergleichen der verschiedenen Autos, lässt andererseits aber auch eine gewisse Langeweile aufkommen, da der Hintergrund grundsätzlich schwarz ist und nur das Auto selber im Mittelpunkt steht.

    Wer vor allem die Autos studieren will, hat damit keine Mühe. Wer einfach unterhalten werden will, würde vermutlich mehr Abwechslung schätzen.

    Nicht nur für Chrysler-Fans

    Obwohl ausschliesslich Autos aus der heutigen FCA-Group portraitiert wurden, muss man keineswegs Dodge- oder Plymouth-Fan sein, um an diesem nicht ganz billigen Buch (EUR 49.90) Gefallen zu finden, zumal mit dem Dodge Challenger SRT Hellcat von 2016 sogar ein Auto der Neuzeit integriert wurde.

    Plymouth mit Flügel für Petty - Buch "Art of MoPar - legendäre Muscle Cars"
    © Copyright / Fotograf: Motorbuch Verlag (Repro Zwischengas)

    Wer muskelbepackte Amerikaner liebt, der wird auch im Buch viele interessante Aspekte einer spannenden Ära finden und spätestens dann, wenn es um Richard Pettys Plymouth Superbird von 1970 mit 780 PS (bei 8500 Umdrehungen) geht, beeindruckt die Bilder mit den Augen verzehren.

    Einband - Buch "Art of MoPar - legendäre Muscle Cars"
    © Copyright / Fotograf: Motorbuch Verlag (Repro Zwischengas)

    Bibliografische Angaben

    • Titel: Art of Mopar - legendäre Muscle Cars
    • Autoren: Tom Loeser / Tom Glatch
    • Sprache: Deutsch (englische Version auch erhältlich)
    • Verlag: Motorbuch Verlag
    • Auflage: 1. Auflage, Januar 2018
    • Format: Gebunden, 30,5 x 24,5 cm
    • Umfang: 224 Seiten, 165 Abbildungen in Farbe
    • ISBN: 978-3-613-04069-4
    • Preis: EUR 49.90 
    • Kaufen/bestellen: Online bei amazon.de , online beim Motorbuch Verlag oder beim gut assortierten Buchhändler

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