Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Suche nach ähnlichem Inhalt

Inserate

Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Alfa Romeo Giulia Giardinetta (1962-1973)
Kombi, 82 PS, 1290 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Alfa Romeo Giulia Super (1965-1973)
Limousine, viertürig, 98 PS, 1570 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Alfa Romeo Giulia 1300 (1964-1971)
Limousine, viertürig, 78 PS, 1290 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Alfa Romeo Giulia 1300 TI (1965-1972)
Limousine, viertürig, 82 PS, 1290 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Alfa Romeo Giulia Sprint GT Veloce (1966-1968)
Coupé, 109 PS, 1570 cm3
 
 
JM2017: Zwischengas Jahresmagazin 2017
Artikel drucken
Diese Funktion ist nur dann verfügbar, wenn Sie angemeldet sind.

  • Falls Sie einen Benutzernamen haben, melden Sie sich an (Login).
  • Ansonsten können Sie sich kostenlos registrieren!
  • Persönliches Archiv
    Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

    Sie haben Benutzername und Passwort?
    Dann melden Sie sich an (Login).

    Noch kein Benutzername?
    Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

    Irgendwie muss man es ja lernen - Oldtimer-Fahrschule (Buchbesprechung)

    14. Mai 2017
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Verlag Helmut Horn (Repro Zwischengas) 
    (10)
     
    10 Fotogalerie

    Die meisten Zwischengas-Leser werden vermutlich milde lächeln, wenn man sie mit Basiswissen über das Fahren und Unterhalten eines Oldtimers belehren möchte. Doch schliesslich wächst Anhängerschaft der Oldtimer- und Youngtimer-Fahrer ja Jahr für Jahr und irgendwie müssen sich die nachgerutschten Piloten von Klassikern ja das Grundwissen aneignen können.

    Erste Fahrstunde - Buch "Oldtimer-Fahrerschule" von Martin Henze
    © Copyright / Fotograf: Verlag Helmut Horn (Repro Zwischengas)

    Genau hier setzt die “Oldtimer-Fahrschule” von Martin Henze auf. Mit seinem 256-seitigen Buch will er Grundwissen vermitteln, Novizen vorsichtig an das Thema heranführen.

    Von einem Praktiker geschrieben

    Henze ist kein klassischer Bücherschreiber, er ist Praktiker. Er wuchs sozusagen mit alten Autos auf, liebt seinen VW Käfer genauso wie seine Alfa Romeo Giulia und bewegt im Alltag einen Mercedes-Kombi der Baureihe 124. Und auch er musste Erfahrungen sammeln, beispielsweise bei den ersten Schaltversuchen mit einem spontan gekauften frühen Käfer, der ein unsynchronisiertes Getriebe und Seilzugbremsen aufwies.
    Seine Erfahrungen und auch sein Wissen aus vielen Schrauberstunden gibt Henze nun in seiner “Oldtimer-Fahrschule” weiter und er hat dabei auch ein Auge auf die ganz jungen Leser und die Frauen geworfen.

    Die wichtigen Grundlagen vermitteln

    Über 26 Kapitel bringt Henze seinen Lesern die wichtigsten Handgriffe bei, begonnen beim Starten eines kalten und warmen Motors, über richtiges Schalten und Bremsen, bis zu Grenzbereichserfahrungen. Er gibt auch Tips zum Oldtimerkauf und für die Fahrzeugauswahl. Und er erläutert die Wichtigkeit von Wartung und Unterhalt, etwas, was gerade Oldtimer-Fahrschüler von ihrem modernen Wagen in dieser Art so gar nicht kennen. Denn wer sich heute einen Polo oder einen Adam kauft, der öffnet vielleicht tatsächlich während der ersten 30’000 Kilometer nie die Motorhaube. Beim Oldtimer ist das ganz anders, da muss ständig etwas geschmiert werden und die Ölstandskontrolle erfolgt im Motorraum und nicht am Anzeigeinstrument.

    Schmieren - Buch "Oldtimer-Fahrerschule" von Martin Henze
    © Copyright / Fotograf: Verlag Helmut Horn (Repro Zwischengas)

    Dass Henze nicht auf alle Fahrzeugtypen eingehen kann, versteht sich von selbst. Wo möglich gibt er aber Hinweise für weiterführende Literatur.

    Die grossen Unterschiede

    Generell setzt Henze viel Gewicht darauf, die Unterschiede zwischen modernen und alten Autos zu erklären und mehr Verständnis für antike Technik zu erzeugen. Und er vermittelt Basiswissen über Themen, die man rund um das moderne Auto kaum mehr beachtet, etwa über Schmierstoffe und ihre Eigenschaften oder über Reifen und ihre Wichtigkeit.

    Umfangreich illustriert

    Viele Bilder machen das Lesen des Buches unterhaltsamer, manche komplizierte Erklärung gelingt mit Bild auch besser. Manch ein Leser hätte sich wohl noch mehr Zeichnungen und Detailabbildungen gewünscht, um Zusammenhänge noch besser zu verstehen.

    Starten des Motors - Buch "Oldtimer-Fahrerschule" von Martin Henze
    © Copyright / Fotograf: Verlag Helmut Horn (Repro Zwischengas)

    Noch hilfreicher wären aber in einigen Teilen des Buches Grafiken statt der verwendeten Auflistungen im Fliesstext. Wenn es beispielsweise um Fehlersuche im Pannenfall geht, dann würde ein Ablaufdiagramm gute Dienste leisten.

    Etwas abseits des Hauptthemas

    Bei einigen Kapiteln entfernt sich Instruktor Henze etwas vom eigentlichen Thema, etwa, wenn er im “Oldie Styleguide” über andere schöne Dinge erzählt, die zum alten Auto passen. Aber das wollen wir gerne durchgehen lassen.

    Auch, dass bei einem derartig umfangreichen Buch nicht jede historische Aussage immer bis ins Detail geprüft werden kann, ist verständlich. Hier aber trotzdem nochmals der Hinweis, dass nicht Glas die mit einem Zahnriemen angetriebene obenliegende Nockenwelle erfunden hat, sondern Bill Devin in den USA. Weil jener aber seine Bauweise nicht patentierte und zudem in nur in kleinen Stückzahlen nutzte, gelang dann eben erst Glas die Grossserien-Einführung.

    Grosser Leserkreis

    Fast jeder, selbst langjährige Oldtimer-Fahrer, werden im unterhaltsam geschriebenen Buch von Henze noch Neues erfahren können. Mehr profitieren können aber naturgemäss Leute, die sich neu mit alten Autos befassen, ob sie dies nun in Hinsicht auf eine Anschaffung oder aus Freundschaft zu einem Oldtimer-Enthusiasten tun, ist einerlei. Henze adressiert bewusst auch die Frauen und Kinder in seinem Büchlein, denn er weiss, dass die Odltimerszene etwas überaltert und der Nachwuchs wichtig ist.

    Am besten ist wohl, wenn man dieses Buch aktiv verschenkt und damit für mehr Wissen bei der nächsten Generation sorgt. Mit EUR 25.00 kostet es nicht die Welt und vielleicht pflanzt man damit ja die Saat, die sicherstellt, dass die alten Autos auch morgen und übermorgen noch auf unseren Strassen zirkulieren können.

    Einband - Buch "Oldtimer-Fahrerschule" von Martin Henze
    © Copyright / Fotograf: Verlag Helmut Horn (Repro Zwischengas)

    Bibliografische Angaben

    • Titel: Oldtimer-Fahrschule - alte Autos lieben und verstehen
    • Autor: Martin Henze
    • Sprache: Deutsch
    • Verlag: Helmut Horn
    • Auflage: 1. Auglage 2017 (März)
    • Format: Gebunden, 24 x 16,7 cm
    • Umfang: 256 Seiten, über 200 Bilder
    • ISBN: 978-3-928593-11-3
    • Preis: EUR 25.00 (in Deutschland inkl. MWSt. und Versandkosten
    • Kaufen/bestellen: Online beim Verlag oder im Buchhandel

    Alle 10 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Keine Kommentare

     
    Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  • Aus dem Zeitschriftenarchiv

    Suche nach ähnlichem Inhalt

    Inserate

    Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Alfa Romeo Giulia Giardinetta (1962-1973)
    Kombi, 82 PS, 1290 cm3
    Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
    Alfa Romeo Giulia Super (1965-1973)
    Limousine, viertürig, 98 PS, 1570 cm3
    Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
    Alfa Romeo Giulia 1300 (1964-1971)
    Limousine, viertürig, 78 PS, 1290 cm3
    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Alfa Romeo Giulia 1300 TI (1965-1972)
    Limousine, viertürig, 82 PS, 1290 cm3
    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Alfa Romeo Giulia Sprint GT Veloce (1966-1968)
    Coupé, 109 PS, 1570 cm3