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    Der Monoposto mit der Haifischnase (Buchbesprechung)

    Erstellt am 22. Dezember 2019
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    McKlein Publishing (Repro Zwischengas) 
    (10)
     
    10 Fotogalerie

    Der Ferrari 156, auch “Sharknose”, also “Haifischnase” genannt, gehört sicherlich zu den schönsten Formel-1-Monoposti der Sechzigerjahre und zu den erfolgreichsten dazu, zumindest in seiner ersten Saison. Ob man ihm deshalb gleich ein über vier Kilogramm schweres Buch widmen musste? Auf jeden Fall!

    Das Auto und die Buchmacher - Buch “Sharknose V6: Ferrari 156, Ferrari 246SP & Ferrari 196SP”
    © Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

    Eleganz und Performance

    Der Ferrari 156 kam in jener Saison zum ersten Mal zu Einsatz, als die Formel 1 neu nach einem 1,5-Liter-Reglement fuhr. Während die Briten den Wechsel verschlafen hatte, war Ferrari mit dem neuen Wagen rechtzeitig bereit und räumte ab. Sieben Siege gab’s im Jahr 1961 zu feiern, die Weltmeisterschaft mit Phil Hill dazu. Und wegen seiner unorthodoxen Frontgestaltung, die zwei anstatt wie üblicherweise eine Öffnung aufwies, war der Ferrari-F1 sofort zu erkennen.

    Erfolge und Tragödien

    Die Geschichte des Ferrari 156 ist eine der Erfolge und der Katastrophen. Zu letzteren gehört der tragische Unfall von Graf Berghe von Trips beim GP Italien, bei dem nicht nur er selber, sondern auch noch über ein Dutzend Zuschauer ums Leben kamen. Phil Hill erbte sozusagen den Weltmeistertitel.

    Rennberichte mit herrlichen Fotos - Buch “Sharknose V6: Ferrari 156, Ferrari 246SP & Ferrari 196SP”
    © Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

    Rennen um Rennen

    Die Autoren Jörg-Thomas Födisch und Rainer Rossbach führen den Leser ihres Buches sozusagen von Rennen zu Rennen, neun waren es im Jahr 1961, acht im Jahr 1962, und erzählen dabei das ganze Auf und Ab im Team, in den Rennen und drumherum. Eingeleitet wird allerdings mit vier Rennen im Jahr 1960, sozusagen die Vorgeschichte des Ferrari 156.

    Die Menschen in und hinter dem Auto

    Mit den detaillierten Rennberichten belassen es die Autoren allerdings nicht, so porträtieren auch die Personen, die den Ferrari 156 erfolgreich machten, nämlich die Piloten, aber auch die Ingenieure und Beeinflusser, etwa Carhlo Chiti, Vittorio Jano, Medardo Fantuzzi oder Maruo Forghieri, der auch ein Vorwort für das Buch schrieb.

    Porträt Willy Mairesse - Buch “Sharknose V6: Ferrari 156, Ferrari 246SP & Ferrari 196SP”
    © Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

    Der zweisitzige Bruder

    Erzählt wird im Buch auch die Geschichte der Sportwagen 196 SP und 246 SP, die beide ein Bruder des 156 Im Geiste waren, kam doch auch bei ihnen der V6-Mittelmotor zum Einsatz. Auch auch der Karosseriebauer (Fantuzzi) war derselbe, sogar die Lufteinlässe erinnerten an den Formel-1-Rennwagen.

    Der Sportwagen 196 SP - Buch “Sharknose V6: Ferrari 156, Ferrari 246SP & Ferrari 196SP”
    © Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

    Fast 70 der 420 Seiten sind dem Mittelmotorsportwagen gewidmet, auch hier werden die wichtigen Renneinsätze beschrieben, so etwa die Targa Florio 1961 und 1962 oder die 24 Stunden von Le Mans.

    Sagenhafte Bilder

    Natürlich sind die Erzählungen und Hintergründe der Rennwagenkonstruktionen interessant, zum Leben erweckt werden sie aber durch die vielen Bilder, die hauptsächlich von Bernhard Cahier stammen. Etwa ein Sechstel sind sogar farbig, was für die Zeit aussergewöhnlich ist, war das Farbmaterial damals doch sehr teuer und nur wenig empfindlich.

    Einige Rennfotos sind auch in Farbe - Buch “Sharknose V6: Ferrari 156, Ferrari 246SP & Ferrari 196SP”
    © Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

    Umso begeisterter ist man, wenn man die fotografischen Zeitdokumente durchblättert. Und notabene Rennwagen anschauen darf, die allesamt nach ihrem aktiven Einsatz zerstört oder wiederverwertet wurden, wie dies beim Ferrari 156 der Fall war.

    Geschichte eines Wiederaufbaus

    Spannend ist es deshalb auch zu verfolgen, wie Enthusiasten den Ferrari 156 neu entstehen liessen. Dass dies kein Sonntagnachmittags-Projekt war, dürfte jedem klar sein, aber dass der Aufwand für die Wiedererstehung eines Ferrari 156 9000 Stunden anfielen, beeindruckt dann trotzdem. Einige schöne Bilder aus dem Entstehungsprozess ergänzen die Schilderungen.

    Recreation-Bau - Buch “Sharknose V6: Ferrari 156, Ferrari 246SP & Ferrari 196SP”
    © Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

    Tolles Buch

    Für den Rennsport- und noch vielmehr für den Ferrari-F1- und Sportwagen-Enthusiasten ist das 4-kg-Werk sicherlich die geforderten EUR 124.90 wert. Alleine schon das Bildmaterial unterhält für viele Stunden. Die Texte ergänzen das Fotorachiv gut, es gibt auch einige Tabellen mit Rennergebnissen und technischen Daten. Leider fehlt eine Schnittzeichnung und auch auf ein Stichwortverzeichnis verzichteten die Autoren. Aber wer sowieso das ganze Buch komplett durcharbeitet, braucht letzteres vermutlich gar nicht.

    Einband - Buch “Sharknose V6: Ferrari 156, Ferrari 246SP & Ferrari 196SP”
    © Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

    Bibliografische Angaben

    • Titel: Sharknose V6: Ferrari 156, Ferrari 246SP & Ferrari 196SP
    • Autoren: Jörg-Thomas Födisch & Rainer Rossbach
    • Sprachen: Deutsch/Englisch
    • Verlag: McKlein Publishing
    • Auflage: 1. Auflage November 2019
    • Format: Gebunden, im Schuber, 29 x 29 cm
    • Umfang: 432 Seiten, 75 Farb- und 353 Schwarzweissabbildungen
    • ISBN: 978-3947156245
    • Preis: EUR 124.90
    • Kaufen/bestellen: Online im McKlein Rallye Webshop , online bei amazon.de oder im einschlägigen Buchhandel

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