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    Als Rennenfahren noch gefährlich war (Buchbesprechung)

    19. Februar 2017
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Delius Klasing Verlag (Repro Zwischengas) 
    (12)
    Delius Klasing Verlag 
    (1)
     
    13 Fotogalerie

    “When racing was dangerous and sex was safe”, soll Jackie Stewart einst gesagt haben. Tatsächlich forderte der Rennsport viele Opfer und in den Vorkriegs- aber auch Nachkriegsjahren ging kaum ein Rennwochenende vorüber, ohne dass Tote und Schwerverletzte beklagt werden mussten.

    Die Rennfahrer der frühen Jahrzehnte des letzten Jahrhunderts waren echte Helden, sie kannten keinen Schmerz und wurden nur mit grossem Mut erfolgreich. Zwar gibt es aus jener Zeit auch einige Fotografien, doch in einer Zeit, als man pro Tag vielleicht 10 oder 20 Schwarz-Weiss-Negative belichten konnte und dies mit heute unglaublich langen Verschlussöffnungszeiten, da konnten natürlich nicht die Aufnahmen entstehen, wie wir sie heute erwarten, also scharf, dynamisch und natürlich in Farbe.

    Diesen Missstand machten zwei Werber, Jan Rambousek und Petr Milerski aus Prag zu ihrer Mission.

    Silberpfeile im Rennen - Buch "When Motor Racing was bloody dangeours" (Bildband)
    © Copyright / Fotograf: Delius Klasing Verlag (Repro Zwischengas)

    Kunst - Malerei - Fotografie - Computer

    Mit ihrem technischen Hintergrund und einer durchaus vorhanden künstlerischen Ader begannen sie rein hobby-mässig komplexe Illustrationen zu entwickeln. Zuerst versuchten sie sich an einem Blitzen-Benz, dann reiften umfangreichere Projekte mit Leuten und mehreren Fahrzeugen.

    Die fertige Szene - Buch "When Motor Racing was bloody dangeours" (Bildband)
    © Copyright / Fotograf: Delius Klasing Verlag (Repro Zwischengas)

    Die Arbeiten sind und waren unglaublich aufwändig, alleine an einem einzelnen Fahrzeuge wird ein Monat lang gearbeitet, dazu kommen Leute, Hintergründe und viele weitere Fahrzeuge, die zur Szenerie gehören.

    Aufbau einer Illustration - Buch "When Motor Racing was bloody dangeours" (Bildband)
    © Copyright / Fotograf: Delius Klasing Verlag (Repro Zwischengas)

    Die Fahrzeuge werden meist komplett, also von anderen Seiten erarbeitet, können hinterher also fast beliebig in Szene gesetzt werden.

    Kleines Detail des Silberpfieil-Bilds - Bugatti in der Nacht - Buch "When Motor Racing was bloody dangeours" (Bildband)
    © Copyright / Fotograf: Delius Klasing Verlag (Repro Zwischengas)

    Auch Spiegelungen im Hintergrund und in der Strasse werden so möglich. Eine Riesenarbeit.

    Erfolg und neue Berufung

    Rambousek und Milerski hatten Erfolg, nicht nur Lord March mochte die detailreichen Bilder. Die Anhängerschaft wuchs und auch der Hunger, mehr zu erfahren. Das Buch “When Motor Racing was dangerous” schafft nun Klarheit, zeigt die Arbeitsweise der beiden Künstler und präsentiert vor allem einige ihrer schönsten Werke grossformatig.

    Von der Idee zum Gesamtkunstwerk

    Das Buch zeigt Schritt für Schritt, wie einige der Werke entstanden sind, welche Überlegungen eine Rolle spielten und wo die Künstler beinahe scheiterten. So war etwa die Hardware immer wieder zu schwach für den gewünschten Detailreichtum und weglassen wollten Rambousek und Milerski nichts. Unzählige Fotos wurden geschossen, Lokaltermine organisiert, manchmal, um herauszufinden, dass die historischen Bauten schon lange verschwunden sind.

    Keine Fotos

    Dass es sich bei den Abbildungen nicht um Fotos handelt, sieht man trotz oder vielleicht gerade wegen der Vorgehensweise. Soviel Tiefenschärfe und Detailzeichnung hätte das damalige Filmmaterial gar nicht zugelassen. Personen erinnern ein wenig an die pseudorealistischen Trickfilme wie Tintin (Steven Spielberg, 3D, 2011). Die Szenerien sind atemberaubend, die Detailverliebtheit enorm. Das macht auch im Buch Spass und immer wieder entdeckt man neue Facetten.

    Porsche 917 - Le-Mans-Sieger im Regen - Buch "When Motor Racing was bloody dangeours" (Bildband)
    © Copyright / Fotograf: Delius Klasing Verlag (Repro Zwischengas)

    Es sind eine Vielzahl von Szenen, die im Buch zum Zug kommen, auch solche aus der Nachkriegszeit, etwa die Ford GT40 oder der Porsche 917 in Le Mans. Und der McLaren M23 mit James Hunt am Steuer. Zu den Highlights gehört auch ein Ferrari 250 GTO, der 1964 anlässlich der Targa Florio durch ein Dorf fährt.

    Für Bildfreunde und Technikfans

    Das vorliegende von Bart Lenaerts redigierte Buch ist sicherlich nicht für Historiker gedacht, die gerne mit Lupe und Detektivsinn alte Fotos entziffern. Es ist eher für visuell veranlagte Motorsport-Fans gedacht und für Leute, die es interessiert, wie man mit dem Computer und viel Ausdauer neuartige Werke schaffen kann. Ob die EUR 59.90 damit gut angelegt sind, muss jeder für sich selber entscheiden. Überteuert ist das grossformatige Buch (quadratisch, fast 30 cm Kantenlänge, 252 Seiten) sicherlich nicht.

    Einband - Buch "When Motor Racing was bloody dangeours" (Bildband)
    © Copyright / Fotograf: Delius Klasing Verlag (Repro Zwischengas)

    Bibliografische Angaben

    • Titel: When Motor Racing was bloody dangerous Ein Bildband nie gemachter Rennsportfotos
    • Autor/Redaktor: Bart Lenaerts
Sprache: Deutsch
    • Verlag: Delius Klasing Verlag, Bielefeld
    • Auflage: 1. Auflage
    • Format: gefunden, 29,7 x 29,7 cm
    • Umfang: 252 Seiten, 29 Fotos (farbig), 112 Fotos (s/w)
    • ISBN:  978-3-667-10918-7
Preis: ab EUR 59.90
    • Kaufen/bestellen: Online bei Delius Klasing , online bei amazon.de sowie im einschlägigen Buchhandel

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